Durchhalten bis zum Podfade? Thomas Specks ehrliche Bilanz zum Erfolg (Ep. 271)

17.10.2026 67 min

Zusammenfassung & Show Notes

Halte durch, mach weiter, der Erfolg kommt schon...sagte mir jemand! Was ist aber, wenn genau dieser Rat der Grund ist, warum so viele Podcaster irgendwann verschwinden? Wann gilt ein Podcast eigentlich als “erfolgreich”, und wer entscheidet darüber? Der heutige Gast hat eine ganz besondere Beziehung zu diesem Thema. Thomas Speck, Host der Podcasts Der Schalltrichter und Against Fate, hat selbst erlebt, wie es sich anfühlt, wenn der eigene Podcast still wird, und ist mittlerweile allergisch auf Podcasttipps dieser Art. Mit ihm spreche ich über fremde Ziele, die Bedeutung eines Podcasts und dessen Handwerkskunst. Warum die Audioqualität eine so entscheidende Rolle spielt und was wir selbst (nach der Episode) direkt umsetzen können, verrät Thomas im selben Zuge. Dabei wird es auch mal laut, zynisch und (für mich) unbequem, weil wir bewusst kritisch hinterfragen und gemeinsam philosophieren. Warum podcasten wir überhaupt? Heute wird es sehr deep, und ich lade dich ein, dich mit uns an den Tisch zu setzen und über diese Themen zu diskutieren.

Informationen zum heutigen Gast: Thomas Speck, Storyteller, Podcaster und Produzent
📸 https://bsky.app/profile/der-speck.bsky.social
🎙️ https://www.der-schalltrichter.at/
🎙️https://www.againstfate.at/

Empfehlung aus der Episode:
Social-Audio-Plattform: https://hozd.app/
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Transkript

Ich kann es einfach nicht verstehen, dass Leute nach 30, 40, 50 Folgen immer noch in ihrer Küche sitzen und es klingt, als ob du in einer Badewanne mitten in einer Kathedrale hockst. Das verstehe ich nicht. Wir machen hier Radio. Die Audioqualität spielt eine maßgebliche Rolle beim Erfolg eines Podcasts. Denn eine schlechte Audioqualität kann deinen Podcast komplett zerstören, sodass keiner mehr reinhören möchte. Doch was ist überhaupt Erfolg? Wie definieren wir Erfolg? und ab welchem Zeitpunkt sind wir erfolgreich? Darüber spreche ich mit dem heutigen Gast, Thomas Speck. Er ist Host vom Podcast Der Schaltrichter und Against Fate, außerdem Produzent von Die Podfluencer, ein Community-Podcast, das ich mitgegründet habe und ich bin super happy, heute mit ihm darüber zu sprechen, vielleicht ein wenig philosophieren, als auch Dinge kritisch hinterfragen. Das gibt es gleich in dieser Episode von SoGitPodcast. In diesem Sinne, viel Spaß mit der Episode. Du hörst SoGitPodcast, Gespräche aus der Podcastszene. Von und mit Giovanni Pellegrino. Es gibt viele Gründe, um sich erfolgreich zu nennen. Und meistens sind diese Zahlen an externe Faktoren gekoppelt wie Downloads oder ich verdiene damit Geld. Aber dass ein Podcast nicht unbedingt daran gemessen werden soll, habe ich letztens zu spüren bekommen und das zu Recht. Denn mein heutiger Gast ist ein großartiger Storyteller, der aber auch dir kritisch Feedback geben kann. Und ich war so dankbar über dieses Feedback, denn danach habe ich direkt vorgeschlagen, darüber eine Podcast-Episode aufzunehmen. Denn in der Vergangenheit habe ich gesagt, hey, so und so viele Gründe gibt es zum Aufführen eines Podcasts. Und so und so viele Menschen schaffen ihren Podcast zu der hundertsten Episode. und so viel Prozent davon gehören und dafür sind sie erfolgreich zum Beispiel. Das Thema ist aber viel, viel tiefer und das hat mir der heutige Gast aufgezeigt durch einen großartigen Kommentar und dafür bin ich ultra dankbar und ich möchte gar nicht so lange quatschen. Lieber Thomas herzlich willkommen hier bei Sogit Podcast Danke Gio f die sch Einleitung Ja ich brauche mich jetzt auch gerade nicht gro vorstellen Die Botflanzer kennen mich schon und ich bin ja schon das vierte Mal bei dir Du bist des Öfteren hier zu Gast. Wahrscheinlich die Person, die am öftesten zu Gast bei Soge-Podcast ist. Und ich freue mich riesig, denn wir haben viele Themen, worüber wir manchmal philosophieren, wenn wir das Glück haben, uns auszutauschen. Und du hast ein Thema letztens in den Raum geworfen, die mich zum Nachdenken gebracht hat und nicht negativ gemeint, sondern einfach mal dieses Thema aufknacken. Was bedeutet, ich habe es geschafft, ich habe durchgehalten, ich bin erfolgreich, ich habe meinen Podcast nicht beendet, sondern es geht weiter schon seit meinetwegen zehn Jahren. Okay, schön und gut. Aber was steckt dahinter? Und darum dreht sich diese Episode. Darf ich ein bisschen ausholen? Unbedingt. Ich war ja auch einer der Fraktionen am Anfang, die immer gesagt haben, haltet durch, macht weiter, der Erfolg kommt schon. Ich war auch immer einer, der selbst durchgehalten hat, ohne mich jetzt da zu produzieren. Der Schaltrichter hat in zwei Jahren 110 Folgen rausgeballert und pausenlos, auch im Urlaub. Und jetzt steht er still. Ich habe da ein Wort aufgeschnappt, das ich gerne verwenden will, das ist Podfade, das heißt das Verschwinden von Podcasts, die mehr oder weniger sang- und klanglos verschwinden. und seit sieben Monaten ist jetzt der Schaltrichter still. Ich definiere mich immer noch über ihn, das bin halt sehr ich und ich denke darüber nach, warum trage ich mich nach insgesamt fünf Jahren Podcasten tatsächlich mit dem Gedanken, den Schaltrichter einfach sterben zu lassen. Und da sind mir auch die ganzen Dinge eingefallen von Halte durch, mach weiter, das wird schon. Social Media, du brauchst eine Community. Der ganze, und ich sage es jetzt wirklich auf gut steirisch, der ganze Scheißdreck, der nicht die heiße Luft wert ist, die die Worte verbrauchen, wenn man sie ausspricht. Und ich bin für mich draufgekommen, dass ich diese ganzen Pseudo-Coaches, und f dich jetzt angesprochen oder auch nicht Ich meine nicht dich w dass ich dir am liebsten durchs Klo treten m weil es nichts bringt Wo fange ich denn an Ein Podcast beginnt lange vor dem Kauf eines Mikrofons Ein Podcast beginnt mit dem Satz ich mache einen Podcast und da machen die ganzen Coaches, die da draußen rumlaufen, den größten Fehler überhaupt, dass sie nicht fragen, warum machst du einen Podcast? Das war mein Einstieg. Thomas, das sind sehr ernste Worte, aber auch sehr, also diese Worte hallen in einem nach und man macht sich natürlich Gedanken dazu. Ich bin ja auch ein Freund von kritischer Meinung in Interviews. Ich bin der große Freund davon sogar, wenn man versucht, über die Meinungsverschiedenheit, potenzielle Meinungsverschiedenheiten, dass man auch darüber spricht und diese nicht im Keim erstickt mit irgendwelchen Bashing-Wörtern und sagen, so Thomas, so und so sieht es aus. Punkt. Das geht so nicht. Und deshalb finde ich es großartig, dass wir darüber sprechen. Und du hast es schon gesagt, Es fängt früher schon an und nicht erst, wenn die Episode online ist. Und vor allem mit dem Warum. Jetzt kann ich vielleicht auch noch aus der Vergangenheit natürlich bestimmte Episoden rauskramen aus dem Gedanken irgendwo hier im Hinterkopf, dass auch diese Gedankengänge zum Beispiel, hey, warum machst du das oder was ist dein Antrieb daraus, dass diese Werte oder diese Themen mit reingespielt haben in der einen oder anderen Episode. Ich kann jetzt keine Episode benennen, aber das ist sicherlich ein Thema, das man so benennen muss als feste Episode und deshalb sind wir auch hier. Es hat ja auch viel mehr damit zu tun, wie es einem geht. Warum startet ein Podcast? Was ist dein Antrieb? Was steckt in dir? Warum möchtest du denn überhaupt einen Podcast starten? ist es eher egoistisch, ist es eher, also, nee, ich glaube, viele von uns, die berühmt sein wollen, das ist ein Ego-Ding. Das spielt ja keine Rolle, das spielt ja keine Rolle, der eine möchte berühmt sein, der andere möchte davon leben können, der Dritte sieht es als Hobby. Aber ich habe ein Ziel Der eine sammelt Briefmarken und sieht das als Hobby Und ja irgendwann vielleicht verkauft er seine Briefmarkensammlung um ein sch Geld und kauft sich ein Auto f Es war trotzdem ein professionelles Hobby. Dazu kommen wir auch noch heute. Aber ohne das wird, ich ziehe meinen Dings dazu rate, Ohne das Ziel wird ein Podcast zu einer Wiederholung. Skript aufnehmen, Schnitt veröffentlichen, nächste Folge. Skript auf, ba, ba, ba. Das habe ich gemacht mit dem Schaltrichter. Ich kann gut schreiben, aber ich habe alle meine persönlichen Ziele mit dem Schaltrichter verfehlt. und am Ende bin ich draufgekommen, für mich, das war im Februar dieses Jahres, ja, welches Ziel eigentlich? Was habe ich versucht? Ich bin weggegangen von Meta damals, weil ich zwei, drei Jahre lang versucht habe, das zu tun, was alle anderen gesagt haben, das muss man heute haben, man muss einen Instagram-Account, man soll bei Threads sein, man soll bei Facebook, Das sind die Älteren, das passt zu mir. Scheißdreck. Entschuldigung, absoluter Kackdreck. Was ist denn Instagram als ein Schaufenster für Beauty, schönes Leben und ach wie toll das Leben doch ist? Was soll ein zynischer alter Mann dort mit einem sarkastischen Satire-Podcast erreichen? Niemanden, weil alle wollen dort nur das glattpolierte. Die Plattform passt nicht zu mir. Und ich habe zwei Jahre gebraucht, das herauszufinden. Und das sagt dir aber kein Coach. Ganz im Gegenteil, der Coach sagt, du brauchst ein Schaufenster auf Instagram. Also machst du das. Du mühst dich zwei Jahre lang, damit du Follower hast. Ich habe sogar ein Follower-Train mitgemacht, damit ich das ein bisschen austrickse. Du kennst das, Follow für Follow mit tausenden Leuten. Nichts, was ich da gemacht habe, hat für meinen Podcast was gemacht. Also ist dieses Ziel klammheimlich einfach weggestorben. Und dann habe ich mich halt reingekniet in meine Texte und nach 110 Folgen habe ich festgestellt, es ist ein Text wie der andere. Jeder, der meine ersten fünf Folgen hört, weiß, wie ich in der hundertsten Folge spreche. Und das ist öde, das ist nur eine Wiederholung. Da gibt es keine Entwicklung. Und ich glaube, dass das der Kern ist, warum es zu Podfade kommt, warum die Leute aufhören schon nach drei, vier, zehn Folgen, weil sie merken, sie erfüllen oder versuchen, Ziele zu erfüllen, die gar nicht die eigenen sind. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Podcaster eigentlich nur anfangen, weil sie gesagt kriegen, man braucht heute einen Podcast, um Personal Branding zu machen. Man erreicht nur Reichweite, wenn man einen Podcast hat. Wieder, wir sind schon wieder bei, darf ich das so sagen, Scheißdreck? Ja, also wir sind ja unzensiert hier. Wir haben schon Episoden gehabt, das wurde auch gesagt. Also bisher keine Probleme. Das sind alles Ratschläge, die kannst du sowas mit dem Tennisschläger nehmen und zweimal über den Mond ballern. Das bringt nichts, wenn du nicht auf den Podcaster eingehst. und daran denken wir alle, die solche Dinge von sich geben, diese Plattitüden von halte durch, mach weiter, irgendwann kommt der Erfolg schon. Scheißdreck. Ich konzentriere mich auf seinen Podcast, aber nicht auf die Person dahinter. Und den Fehler machen so viele. Und bei deiner Folge da, wo es ja auch um Podfade ging oder warum andere erfolgreich sind, das hat mich dann ein bisschen getriggert. und habe auch darüber nachgedacht und habe gesagt, wieso machen wir uns über Zahlen und über Erfolg dankbar? Warum gehen wir nicht vorher her und definieren das Wort Erfolg mal? Denn was für dich Erfolg ist, ist für mich noch lange kein Erfolg. Entschuldige, bitte. Ich wollte dich gar nicht unterbrechen, weil die Worte, die du sagst, so wichtig sind und ich dir auch zuhören möchte. Deswegen machen wir auch diese Episode. Oder nicht nur, dass ich quatsche und dass ich dir reinrede, sondern dass du mir auch deine Meinung sagst und so deine Gedanken offenbarst. Weil ein Podcast darf oder soll meiner Meinung nach ein Ort des Austausches sein, sodass es aber nicht nur so eine Schaubühne ist. Solange der andere mir reinspricht, so wie es mir passt, ist alles gut. Und wenn es dann nicht so ist, naja, also ich lasse da viele Sachen zu, das ist mir ultra wichtig. Und ich wollte dir nur zustimmen auch dieses Thema was ist Erfolg Mich triggert das oftmals auch wenn man so Coaches sieht auf Instagram und Co die immer einfach nur Erfolg mit monet Erfolg also mit dem Geld koppeln Das triggert mich in der Hinsicht, dass Erfolg verschiedene Facetten hat. ein Vater, der erfolgreich ist, ist ein Vater, der sich zum Beispiel um seine Tochter, um seinen Sohn kümmert, die in einem guten Umfeld aufwachsen, die eine Familie großziehen. Das misst man nicht in Geld. Und auch gibt es dann Menschen, die dann sagen, diese Situation kannst du in Geld umrechnen und dann weißt du, ob du bestimmte Dinge machst oder nicht. Ja, mag vielleicht mal übereinstimmen, aber bei vielen Themen spielt Geld nicht eine große Rolle. Das ist jetzt nur eine Facette von dem, was du gesagt hast, von vielen, was wir jetzt hier reinbringen. Und ich finde es so wichtig auch, Thomas, dass du auch über das Thema Versagen, was heißt Versagen, aber es nicht geschafft zu haben, das, was man sich vielleicht vorgenommen hat. Wie viele Leute im Internet sprechen über nicht erreichte Ziele, die vermeintlich Ziele waren, Anführungszeichen. Oder wie viele haben gar keine Ziele und sagen, Ich habe versagt, obwohl du nicht mal dein Ziel verfällt hast, weil du gar kein Ziel hattest. Du hattest kein Ziel. Ich muss zugeben, ich habe sehr viel Hoffnung in den Schaltrichter gesetzt. Mein Ziel ist es nach wie vor, einen Podcast zu betreiben, der mir über kurz oder lang auch ein bisschen das Davonleben möglich macht. Nicht viel Geld. Ich bin alt genug, ich brauche nicht mehr viel. Aber ich möchte, dass es auch Früchte trägt. das ist aber nicht die einzige Messlatte ich spreche jetzt wirklich aus meinem tiefsten Inneren, eine zweite Messlatte ist für mich Anerkennung also gelobt zu werden für eine Folge, die schön ist das tut wirklich gut und jetzt werden viele lachen ich höre mich selbst gern reden Lachen nicht? Nein, du nicht, aber viele werden jetzt lachen bleibt mal kurz bei mir, dann erkläre ich das auch, weil ich es kann. Storytelling ist mir ja nicht zugefallen oder die Audio der Audio der ich bin dieses Studio das ist mir ja nicht zugefallen Und jetzt mache ich den Schwenk von den Coaches weg zu euch den Podcastern denn euch trifft genauso viel Schuld an dem Podfade. Weil ihr seid es ja, die aufgeben. So wie ich es jetzt bin, der darüber nachdenkt, den Schaltrichter sterben zu lassen. Wo fange ich an? Vielleicht ist das Hobby gar nicht das Problem. Und vielleicht ist das Problem, dass wir, ist ja nur ein Hobby, als die Ausrede dafür verwenden, dass wir uns nicht weiterentwickeln wollen. Ist ja nur ein Hobby, muss ja nicht. Ist ja nur ein Hobby, ich muss nächste Woche keine Folge bringen. Und da sind wir schon dann drin. Da fehlt dann die Disziplin. Ja, ist ja nur ein Hobby, kann ich da KI geben. Und jetzt hake ich ein bisschen rein, jetzt sind wir fast schon beim Thema, das ich dann beim Workshop haben werde. Wenn ich nicht weiß, was ich da tue, mache ich mit der KI genauso viel kaputt, wie wenn ich gar nichts mache. Und ich arbeite ja für uns, für die Podfluencer, ich mache die ganzen Podfluencer-Podcast-Folgen, die werden mir geschickt. Ich habe es jetzt in vielen Reden mit zwei Podcasts geschafft, den Standard ein bisschen zu erhöhen. Ich nenne die Namen jetzt nicht, die zwei, um die es geht, wissen es eh. Die einen klingen jetzt schon deutlich besser, da gibt es noch Verbesserungspotenzial, aber das ist eher dann technisch bestimmt und das ist natürlich mit Geld verbunden. und der andere klingt deshalb besser, weil ich direkt die Waffdateien kriege, die im Riverside aufgenommen werden. Das ist allerdings der einzige von vielen, die ich gebeten habe, der es schafft, mir sein Riverside-Studio so zu teilen, dass ich sämtliche Spuren einzeln herunterladen kann. Das ist insofern wichtig, weil jetzt kommt das Negativbeispiel. ein anderer sehr lieber Podcast bei uns in der Runde hatte ein Triple, eine Dreifachaufnahme, also drei Personen, drei Spuren und eine davon, eine Person davon war sehr leise. Das muss ich als Podcast h Der ist leiser als ich der ist leiser als mein Kompagnon W ich jetzt alle drei Spuren einzeln kriegen kann ich das bei mir in der DAW ausgleichen. Aber wenn ich die Spur als Down-Mix, so nennt man das, also fertiggebacken kriege, in MP3 128K-Bit, was mache ich dann? Tatsächlich bekommen habe ich eine Spur, die dann noch durch Auphonics gejagt wurde und da steht ja beim Enhancer dann so toll dabei, mach die Stimme wärmer, voller. Das ist nichts anderes als ein Mehrspur-Kompressor und der dreht den voll auf. Was passiert jetzt? Der Threshold, wo der Kompressor einsetzt, war höher als die Lautstärke dieser einen Spur von dem leisen Teilnehmer. Was passiert jetzt mit dem, der wird weggedrückt. Der wird noch leiser gemacht. Ich musste dann bitten darum, dass man mir die Originaldatei vor auf Onyx gibt, damit ich das einigermaßen retten konnte. Und das habe ich gemeint, ich höre mich selbst gerne reden. Wer von euch hört sich denn seine eigene Aufnahme noch einmal an? Und hört dann nicht, was da passiert? Das verstehe ich nicht. Ich bin nicht schuldig, wollte ich sagen, ich höre es mir wahrscheinlich dreimal an. Durch Bearbeiten, durch die Aufnahme und dann am Ende höre ich es mir tatsächlich nochmal an und zwar, wenn sie dann veröffentlicht wird, um zu gucken, ob das wirklich ankommt, was ich editiert habe. Und deshalb ist es eine Dreifachbestimmung, wenn man das so sehen darf. Aber ich möchte nochmal ergänzen, Thomas, zu deinen Inhalten. Da merkt man, Thomas ist erstmal technisch affin. Er weiß, worauf es ankommt und er erwartet, und ich auch ehrlicherweise, dass man mindestens die Spur so raw wie möglich weiterleitet, damit man aus dieser Raw-Data das Beste rauszieht. Was ich nicht verstehe, und ich habe das vielleicht in den ersten Wochen als Podcast, vielleicht hätte ich das auch nicht richtig gemacht, sage ich mal, viele Podcaster ziehen ihre Spur, wenn sie komplett fertig ist, als fertige Mix-Spur, wie du schon erwähnt hast. Das sehen Sie zum Beispiel in einem Optimierungstool wie Auphonic. Wieso optimiert man nicht die Raw Data-Modelle, der einzelnen Spuren und dann bearbeitet die optimierte, theoretisch. Also das wäre ja die bessere Vorgehensweise, weil du hast am Ende das Ergebnis und es verändert sich auch nicht mehr. Du hast aber in dem Ergebnis theoretisch ja Musik, Jingle und dann hast du die verschiedenen Spuren der Podcaster und irgendwelche Soundeffekte und dann nochmal zu optimieren als Mix, das ist schon eine große Herausforderung, auch als KI-Tool. Die KI kann immer nur mit dem fertigen Mix arbeiten, der da ist. Das heißt, wenn ich das bei Riverside so aufnehme und nicht darauf achte, dass du Kollege, du klingst zu leise, dreh deinen Gain ein paar dB höher, dann ist das festgefahren. Wenn ich das dann, ich weiß nicht, wie man es bei Riverside macht, ich sage es ja ehrlich, das weißt du auch von mir, Riverside mag ich nicht. Die Qualität, die da rumkommt, die ist eigentlich, ja gut, als MP3 über Spotify, der dann sowieso nochmal drüber kommt, prämiert hört man es vielleicht nicht. Aber das ist schon die Mega-Ausrede schlechthin. Damit ich jetzt das Schlauferl zumache, wir sind immer noch beim Thema Erfolg. Ja, ich liebe diese Analogie. Ich habe einen guten Bekannten, der ist Hobbyastrologe. Der hat ein Fernrohr, das ist so teuer wie ein Auto. Das ist so ein Meta-Spiegel, so ein Megating. Der macht damit Sachen, wo du damit rechnest, das macht die NASA. Das sind Bilder, das ist einfach nicht mehr normal. Das ist ein Hobby. Der macht es als Hobby, nur weil es ihn selbst interessiert. Sein Ziel ist jetzt nicht, damit reich zu werden. Er sitzt einfach gerne am Abend in der Nacht auf einem Berg rum, packt dieses Riesending-Teleskop aus dem Auto und schaut sich den Jupiter an. Natürlich hofft er auf einen goldenen Schuss mit der Kamera, meine ich, nicht andersrum. und das hat irgendetwas Einmaliges entdeckt, weil davon träumt jeder, der Astrologie betreibt. Das ist ein Hobby. Und was bedeutet Hobby? Hobby bedeutet, dass ich etwas tue, was ich liebe, für das ich nicht notwendigerweise Geld bekomme. Denn sobald ich dafür Geld bekomme, ist es kein Hobby mehr, dann ist es ein Beruf. Damit man das einmal aus dem Weg hat Deshalb ein Hobby kann man durchaus auch professionell betreiben und das geh zum Erfolg dazu Wenn ich ein Ziel habe dann mache ich es auch anders. Dann versuche ich dazu zu lernen. Wenn die 100. Folge genau so klingt wie die erste, dann ist keine Entwicklung. Wo ist dann die Motivation? Dann bin ich im Produzieren und nicht im Podcasten. Du verstehst den Unterschied? Du bist irgendwann auch in deinem eigenen Hamsterrad. Ja, genau. Man sagt ja auch oftmals, wenn man auch sein Hobby zum Beruf macht und man davon auch leben könnte und man aber wirklich so irgendwie drin hängt, dann sagt man ja auch dazu den goldenen Hamsterrad. Es bringt zwar viel Geld, aber trotzdem bist du in gewisser Weise gefangen. Und das passiert ja auch. Du hast es ja vorhin erwähnt, Thomas, du skriptest, dann nimmst du auf, dann editierst du und veröffentlicht und immer wieder aufs Neue. Und du merkst irgendwann vielleicht nicht mehr diese Steigung. Irgendwann verwaltest du das Ganze nur noch. Aber diese Kreativität, diese anfängliche Passion und dieses Kribbeln, der ist dann nicht mehr da. Weil keine neue Entwicklung stattgefunden hat. Ich habe irgendwann eine Art und Weise für den Schaltrichter gefunden, wie ich schreiben muss, damit ich effizient und schnell eine Folge heraus habe. Weil die ursprünglichen Schaltrichterfolgen sind ja alle so zwischen 15 und 25 Minuten. Das entspricht acht bis zehn Seiten. Das muss man erst mal geschrieben kriegen. Und ich habe meine Authentizität beim Schreiben verloren, diesen authentischen Blick auf eine Sache. Ich habe mit der Zeit immer polierter geschrieben und das war falsch. Nein, es sind gute Folgen geworden, ich verurteile das nicht, aber für das persönliche Gefühl, für mein Ziel, von dem ich noch nicht mal gescheit wusste, was es ist, war es falsch. Es war jetzt in zwei Jahren ein toller Versuch. vielleicht auch ein Türöffner dorthin, was ich tatsächlich wirklich möchte mit dem Podcasten. Ich habe es noch nicht ganz, es ist tatsächlich noch nicht ganz ausgereift in meinem Kopf, aber ja, ich bin vielleicht sogar ein sehr langsamer Lerner, aber ich lerne. Das ist der Unterschied zu vielen anderen. Andere meinen sie h gelernt und da kommt dieser Daniel Kuga Man lernt und denkt man wei viel Du bist dagegen einer der wahrscheinlich viel wei und denkt er wei noch nicht so viel und lernt aber immer weiter und weiter Das Imposter-Syndrom. Ich habe mir da eine Liste zusammengestellt, damit ich das wieder, weil ich weiß, wie wir beide sind. I digress. Also man wird immer breiter. Erst das Ziel klären. Was will ich mit meinem Podcast? und sorry, ich lese das jetzt einfach runter. Ultra gern. Ja, was will ich mit meinem Podcast? Freude, Austausch, Wirkung, Anerkennen, Lernen, Einkommen. Es ist egal, was es ist, aber du musst ja was wollen, wenn du einen Podcast eröffnest. Oder willst du nur das erfüllen, was dir irgendwelche Leute auf Instagram oder sonst wo vorgegaukelt haben? Du musst heute das damit. Personal Branding, das ist noch so ein Wort, das ich jedem, der es mir sagt, am liebsten in den Mund rückschieben möchte. Personal Branding. Ich heiße Thomas Speck, das ist meine Brand. Für mich selbst sind 80 Download keine Antwort darauf, ob ich Menschen bereichere. Verstehe mich nicht falsch, 80 Menschen, die ich erreiche, aber bereichere, kann ein Riesenerfolg sein, wenn ich es weiß. Anerkennung ist mir zwar wichtig, das rede ich jetzt wirklich aus dem Nähkästchen, vor allem als Rückmeldung, dass meine Arbeit bei irgendjemandem ankommt. Allerdings, mit nur 80 Downloads und mehr hatte der Schaltrichter im Monat nie, kriegst du keine Rückmeldung. Wenn nur ein halbes Prozent der Menschen eine Rückmeldung schreiben, kriegst du von 80 Leuten keine. Tatsächlich habe ich ein bisschen Rückmeldungen gekriegt. Jetzt, wo ich schon so lange still bin, haben mich ein paar angeschrieben, kommt da noch was? Aber das sind Leute, die mich gut kennen. Also ist das nicht so, weißt du, was ich meine? Nicht so gehaltvoll. Zweiter Punkt, das verkaufte Erfolgsbesprech, Erfärsprechen. Hochglanztechnik erleichtert den Einstieg. Und das ist ja das, was ich in einer der letzten Podflenzer-Folgen gesagt habe. Es ist heute viel zu einfach, einen Podcast zu eröffnen. Ja, und das hört man auch. Sorry dafür. Ich habe gesagt, ich bleibe heute zynisch. Das erleichtert den Einstieg. Wachstumsratgeber liefern Kennzahlen und Rezepturen Dadurch kann man fremde Ziele und dem versprochenen Publikum hinterherlaufen Ein Aufnahmegerät löst das Aufnahmeproblem, aber nicht das Problem der Sendung. Wenn ich nicht weiß, wofür ich eine Sendung, und das vergessen wir alle sehr gerne im Podcast, ist eine Sendung, eine Radiosendung on demand. Wenn ich keinen Grund habe, eine Sendung zu bringen, dann laufe ich nur immer hinterher. Dann versuche ich, ein Ziel zu erreichen ohne Zwischenschritte. Das Handwerk beginnt ganz, ganz lange, bevor ich mir ein Mikrofon kaufe. Idee, Zielgruppe, Recherche, Fragen, Auswahl, Dramaturgie, Zuhören und Respekt vor der Zeit des Publikums. Publikums. Und das ist die Megafrage, die wir uns alle stellen sollten. Warum sollte ein Mensch, der mich noch nie gesehen hat, noch mich nicht mal kennt, 20, 30 Minuten seiner Zeit hergeben, um mir zuzuhören? Das ist der Grund, warum du podcastest. Jetzt habe ich den Faden verloren. Ich will dich auch gar nicht unterbrechen, Thomas, weil das sind so wichtige Punkte, die du erwähnt hast, die uns hier an dieser Stelle direkt zu denken geben sollten, um diese Themen für uns abzuhaken und zu bearbeiten. Ich glaube, wenn wir diese Themen bearbeiten, Thomas, dann führt es zu einer Bereicherung. Ich hatte jetzt sieben Monate Zeit, darüber nachzudenken. Vierter Punkt ist, das Durchhalten ist nicht dasselbe wie Entwicklung. 110 Folgen, da deute ich jetzt auf mich selber, Das ist eine Leistung, aber keine automatische Erfolgsmeldung. Ich kann stolz darauf sein, dass ich 110 Folgen rausgeballert habe, aber wenn ich nur regelmäßig Schema F wiederhole und Statistiken optimiere, dann kann ich jahrelang auf der Stelle treten, auch wenn ich 1000 Folgen mache. Die entscheidende Frage ist nach 110 Folgen, was habe ich gelernt? Und was von dem Gelernten habe ich wieder in dem Podcast rückfließen lassen. In meinem Fall Null. Ich habe die hundertste Folge so gemacht wie die fufzigste. ist die meistverwendetste Ausrede von Laber-Podcasts und Podcasts, die sich nicht verbessern wollen. Ja, ich bin so. Eine bewusst ungeschliffene Folge, das ist legitim. Ein Freund und ich hatten so einen Klamauk-Podcast. Wir haben im Kaffeehaus aufgenommen, da haben wir überhaupt kein Studioatmosphäre. Es hat gehallert, es war laut. Wir haben Rettungsautos gehabt und Straßenbahn und was der Teufel was alles. Wenn das Konzept es hergibt, ist das vollkommen legitim. Ich bin eben authentisch, darf aber nicht jede Frage nach Redaktion, Akustik oder Schnitt abwehren. Schneiden ist überhaupt so eine Sache. Ich frage das gleich mal raus. Wie viele von euch Podcastern wissen, wie man ordentlich schneidet? Also ich habe auch schon mir zu Huren kommen. Also dieses Sprichwort weiß ich jetzt nicht genau, wie man das ausspricht. Aber auf jeden Fall sind mir zu Huren gekommen. dass es auch Menschen geben soll, die zum Beispiel remote aufnehmen und diese dann gar nicht bis kaum editieren sollen. Ich spreche aktiv im Konjunktiv. Mehr verstehe ich schon. Und ich muss ehrlicherweise sagen, ich erschrecke immer bei diesem Gedanke, denn ich bin einer, du ja auch, das wahrscheinlich viel zu viel Energie im Editing investieren, aber dafür ist meistens das Ergebnis umso besser. Wenn wir gar nicht überhaupt Energie investieren im Editing, dann dürfen wir ja nicht erwarten, keine Ahnung, dass diese Episode sich gut anhört, dass es bei den Menschen, die ihre Zeit verschenken, dass es gut auch ankommt. Und dann bedenken wir, wow, unsere Zahlen sind so und die entwickeln sich nicht weiter oder irgendwie klappt es nicht und ich weiß es nicht. Und das hängt ja natürlich an mehrere Schnittstellen. Trotzdem ist das Editing so wichtig und ich bin froh, dass einer, der dafür brennt, auch vor mir steht, virtuell. Danke. Da möchte ich nochmal nachhaken. Das Ziel ist ja nicht, dass alle Podcasts gleich klingen sollen, sondern bewusstes Gestalten. es kann ja sein, dass ein Podcast, so wie du ab und zu mal mit deinem H8, glaube ich heißt das, Aufnahmegerät da durch die Gassen gehst und Leute interviewst das soll gar nicht geschnitten werden das ist okay es kann ja sein dass ich bei einem Geburtstag von einem Podcaster sitze und dass wir w der Feiermords kudeln und lachen und die Torte um uns werfen und den ganzen Jazz Das soll ja auch nicht geschnitten werden Aber wenn ich jetzt hier sitze, mit dir ein Interview mache und ich sage jetzt, das ist klar, wenn ich jetzt sage Cut, dann gibt es eine Zwischenfrage, die nicht vielleicht da erscheinen soll. Aber wenn ich ein Interview mache, so wie Diary of a CEO, das ist einer der größten YouTube-Podcaster, die ich kenne und einer der besten vom Storytelling her. da schaue ich mir sehr viel ab da wird geschnitten wie Weltmeister das wird aber so fein und so sauber geschnitten und das ist für mich der wichtigste Punkt ich habe von diesem Astrologen erzählt der das als Hobby macht der hat ein mega Teleskop so, dass ich den Namen richtig spreche das ist ihm ja auch nicht zugefallen der hat jahrzehntelang dafür gespart das hat, wurscht, richtig Schotter gekostet. Anderer Freund ist Fotograf, hat erst angefangen mit Fotografieren und schon nach drei Monaten hat er mit so Begriffen wie Brennweite und Blende um sich geschmissen, wo ich sage, okay, was ist denn das? Aber ich kenne Podcaster, die sind schon bei der Folge 200. nein, ich meine jetzt nicht die Gefühlsechten, sondern andere. Achso, hätte ich auch so nicht gedacht. Nein, nein, das will ich aber jetzt dazu sagen, falls der Jansi das hört, dass er sich nicht angesprochen fühlt, das ist mir sehr wichtig. Die schon 200 Folgen oder und mehr haben oder viele, viele Jahre schon dabei sind und noch immer nicht wissen, wie man in Audacity eine zweite Spur anlegt. Noch immer nicht wissen, wie man diese zwei Spuren lautstärkemäßig so aufeinander abstimmt, dass am Ende 16 dB UFS, glaube ich heißt das, diese Overall Loudness rauskommt. Der noch immer nicht weiß, wie man ordentlich Fade-In, Fade-Out macht. Der nicht wei was ein Kompressor tut und warum man ihn f die menschliche Stimme m nicht verwenden sollte au man wei genau was man tut Da k ich jetzt aufz ohne Ende Ja zum Beispiel Noise Gate ist auch so ein Punkt wo ich denke okay man merkt da viel zu hoch oder viel zu niedrig Du merkst es einfach an dem Ergebnis. Völlig sinnlos, sinnbefreit. Noise Gate gehört zu perkursiven Instrumenten. Noise Gate macht auf oder macht zu. Fertig, mehr kann es nicht. Und gerade die deutsche Sprache ist so voll von stummen Noten, Das stumme H, ein Schifffahrt. Nach dem T kommt noch so eine Fahne. Und ein neues geht, das nicht gut eingestellt ist, wirklich gut und sachkundig eingestellt ist, das nimmt mir die Fahne weg. Dann sage ich Schifffahrt und nicht Schifffahrt. Das ist der Unterschied. Und das hört man. Nicht, dass man es wahrnimmt, das ist eine schlechte Aufnahme, aber wenn danach ich einen zweiten Podcast anhöre von jemandem, der weiß, was er tut, gefällt mir der zehnmal besser. und da frage ich mich, warum könnt ihr, die ihr schon so viele Jahre dabei seid, noch immer nicht mit eurer DAW umgehen und warum wisst ihr nicht mal, was eine DAW ist? Das verstehe ich nicht. Das werde ich auch nie verstehen. Entweder mache ich es als Hobby, von dem ich was will, oder ich lasse die Finger von. Dann habe ich ja kein Ziel. Und ich glaube, dass dieser Podfade, dass eben, ich weiß, die Prozentzahlen jetzt die aktuellen gerade nicht, aber dass man, ich glaube, unter 8% aller Podcaster schaffen es bis zur Folge 10. Das kommt ganz gut hin. Also ich habe ja verschiedene Statistiken angeschaut. Ja, es gibt ja auch unterschiedliche. Und je nachdem, wo du die Statistik nimmst, dann unterscheiden sie sich um ein paar Prozente. Aber wir können trotzdem sagen, jeder Zehnte so. Ja, okay, jeder Zehnte Podcast, der heute neu eröffnet, schafft es gerade mal bis Folge 10 und verschwindet. Von diesen 10, die es schaffen, schaffen es gerade mal 3, die Folge 50 zu erreichen. Und von diesen 3 schafft es ein halber, die Folge 100 zu erreichen. Und da sehe ich Zusammenhänge. Das hat nichts mit diesem vielbeschworenen Algorithmus zu tun ich habe es nicht geschafft deine Community schei Instagram Nee du warst einfach nur auf der falschen Plattform Und also ich habe nichts gemerkt Beim Schaltrichter hatte ich fast 1000 Follower. Mit Aga and Trade waren es 2300, das weiß ich nicht mehr. Und wie ich dann von Instagram und Facebook, also komplett von Meta ausgeschieden bin, eben wegen diesen Datenschutzgeschichten, ich habe keinen Rückgang bemerkt. Ich habe eher Zugewinn bemerkt, seit ich auf Blue Sky bin. Dort gehöre ich hin mit meiner zynischen Schnauze. Das passt doch. Also da gibt es Zusammenhänge. Wenn ich kein Ziel habe, kein eigenes Ziel habe, sondern fremde Vorgaben erfüllen möchte, verliere ich die Motivation. Wenn ich mich nicht weiterentwickle, wenn ich für mich selbst in der Qualität meiner Ausrüstung, meiner Sprache, man lernt nach dem zehnten Mal, weiß man schon besser, wie man sich ausdrückt, man kann ja schön sprechen, man gewinnt an Souveränität in der Gesprächsführung, in Interviews, man traut sich vielleicht draußen in der freien Natur auf jemanden hinzugehen und ihm das Mikro unter die Nase zu halten. Das sind so kleine Entwicklungsschritte, die man selbst bemerkt. Und das gibt einen Motivationsschub. Die kann man aber nur dann bemerken, wenn man etwas tut. Wenn ich mich mit meiner Materie, und wir arbeiten, liebe Leute, mit Audio, und es gab nicht umsonst vor 30 Jahren eigene, nur für Audio konzipierte Computer, die gab es von Apple tatsächlich, damit man das überhaupt in einer gescheiten Qualität aufnehmen konnte. Also das hat sich zwar ordentlich verändert, sorry, ich hätte jetzt fast meinen Kaffee umgeschmissen, aber das gab es ja nicht umsonst. Die Leute haben ja nicht umsonst, ich habe das vergessen, wie der Studienname heißt, aber man kann Tontechniker studieren. Das ist ja nicht umsonst so. Und bevor ich dich da jetzt zulabere, das Letzte, was ich sagen möchte. Ich höre das so oft, Thomas, du redest so leicht, du bist schon seit fünf Jahren dabei. Du bist ein guter Autor, du kannst schreiben, du kannst gut sprechen, du redest so leicht. Glaubt ihr, das ist mir in die Wiege gefallen? Ich habe nicht mit diesem Studio hier angefangen. Das habe ich mir vom Mund abgespart, damit ich das hier einrichten kann. Und ich hatte das Glück, dass meine Freundin hier ein Haus hat, wo sie mir dann ihren eigenen Keller abgetreten hat, den ich dann renovieren konnte dafür. Ja. Angefangen habe ich mit Bettdecken. Ich weiß nicht, wie sagt man Steppdecken in Deutschland? Kennt man das? Einfach Tuchenddecken, zudecken. Was ich gerne sage, Thomas, ist, dass die Leute sich vollstellen lassen sollten, mit Kissen, mit Teppich, mit allem, was sie finden. Und wenn es eine Yogamatte ist, irgendwo am Fenster, ist es besser. Nein, nicht Yogamatte. Nicht Yogamatte. Nein, Yogamatte ist reflektierend. Das sind geschlossene Zellen, da geht die Luft nicht durch. Sorry dafür, dann muss ich dich verbessern. Alles, was offenzellig ist. Schaumgummi, also Matratzen. Ganz am Anfang in meiner kleinen Wohnung in Kapfenberg hatte ich einen alten, ranzigen Ikea-Schreibtisch mitten in meinem Wohnzimmer stehen und habe oben mit Wäscheschnur, wie sagt man da? Ja, Wäscheschnur. Wurscht. Alte Bettdecken auf Kängt, die rund um diesen Schreibtisch gehängt sind. Hinter mir zwei, vor mir zwei, links und rechts jeweils eine. Und da habe ich meine ersten vier Staffeln von A Gainst Fate aufgenommen und die ersten 36 Folgen vom allerersten Schaltrichter. und niemand hat gemerkt, dass das in meiner Küche gewesen ist, sondern alle haben gesagt, Thomas, hast du ein Studio? Ich habe nur einmal pro Aufnahme 10 Minuten Zeit investieren müssen, den Scheiß auch aufzuhängen. Später dann, als ich hierher gezogen bin, hatte ich im Schlafzimmer von uns gemeinsam, das ist da ober mir, einen Schreibtisch stehen, habe an der Wand hinterm Bildschirm, so dick, ungefähr 10 cm dick, einfach ein paar Decken hingehängt und eine Zierdecke drüber, damit es einigermaßen hübsch ausschaut und hinter mir Matratzen auf so Ständer gestellt. Die habe ich dann mit Spanngummis da festgemacht. Und so habe ich die nächsten 50, 60 Folgen schon aufgenommen gehabt. Und dann habe ich angefangen, diese Studie aufzubauen, weil es mir ernst war. Und ich kann es einfach nicht verstehen, dass Leute nach 30, 40, 50 Folgen immer noch in ihrer Küche sitzen und es klingt, als ob du in einer Badewanne mitten in einer Kathedrale hockst. Das verstehe ich nicht. Wir machen hier Radio. Ja sorry ich m einfach darauf hinweisen dass Podcasten das ist nicht ich mache halt meinen Podcast Podcast ist etwas Besonderes Wir erreichen die Ohren von Menschen Wir beeinflussen sie vielleicht sogar, wir unterhalten sie. Und das ist etwas ganz enorm Wichtiges. Und sollte es dann nicht unsere Verpflichtung sein, bestmögliche Qualität zu liefern? Ich möchte dir zu diesem Thema beisteuern. vor allem, wenn wir wollen, dass dieses Medium diese Wichtigkeit erhält und auch als vom Level her hoch bleibt und nicht nur quasi große Studios kommen und dort Podcasts produzieren und dann Menschen sagen, die kleinen Podcaster da, die irgendwie selbst das produzieren, da habe ich gar keine Lust reinzuhören, weil das einfach nicht cool ist. Ich höre mir lieber die großen Formate an. Weil die gut klingen. Ja, nee, absolut, weil da stimmen natürlich ganz andere Geschichten von Storytelling, von der Wichtigkeit. Die haben auch vom Skript her, es ist irgendwie schlüssig. Die haben wirklich auch Leute, die Recherchearbeit investieren und man muss wirklich die Wichtigkeit hier vorheben und das, was auch Thomas in dieser Episode auch erzählt hat, man könnte auch zusammenfassen in verschiedenen Kategorien, unter anderem, dass wir uns überlegen sollen, warum machen wir das Ganze und dass wir diese äußeren Ziele, die irgendwelche Coaches und da darfst du auch mich hinterfragen, natürlich, wenn du meine Tipps anhörst, sage ich immer, hey, das kann sein, du bist ganz anderer Meinung, das ist auch vollkommen in Ordnung. Ich biete dir ein Buffet, du nimmst das, was dir schmeckt. Das ist meine Idee. Aber woher soll das Gretchen aus Berlin, das sich mit dem Gedanken trägt, jetzt einen Podcast zu machen über die Beschaffenheit von Feinstrumpf und Feinstrumpfhosen, das denn wissen, was sie sich vom Buffet nehmen soll. Und da sind wir wieder bei der größten Kritik, die ich habe. Ihr Coaches, und verzeih mir, dass ich dich da mit anspreche, geht nicht auf das Individuum ein, sondern handelt es mechanisch nach Schema F ab. Mach dir einen Social Media Account, baue eine Community auf, mach ein bisschen Qualität, da komme jetzt ich ins Spiel und dann halte durch. Aber ich coache sie ja gar nicht. Ich bin nicht ein bisschen drauf eingegangen, warum will die mir etwas die Beschaffenheit von Feinstrumpfunterhosen erz Verstehst du was ich meine Vielleicht wei sie es selber nicht Aber wenn niemand mit ihr dar spricht woher soll sie es dann jemals erfahren? Und nach der zehnten Folge kommt sie darauf, na, das wollte ich jetzt aber eigentlich nicht erreichen. Und wir lernen das nicht in der Schule. Wir lernen nicht Soundtechnik oder wie ein Projekt aufgebaut ist. Ja, wir lernen, wie man vielleicht eine Poesie in zwei verschiedenen Sprachen vielleicht analysiert. Ja, aber wir lernen nicht Handwerk, das wir später als Podcaster brauchen. Meine Philosophie ist, ich lerne jeden Tag dazu und bin nie fertig. Egal, wie lange ich mich mit dieser Thematik verfasse. Deswegen höre ich zum Beispiel den Thomas lange zu und spreche nicht die ganze Zeit bei jeder Thematik rein. Auch wenn mir da tausend Themen einfallen würden. Aber nein, das ist zu wichtig und ich persönlich lerne auch dazu. Ich besuche vielleicht auch mal ein Soundstudio, der mir dann genau zeigt, hey, so drückst du diese Knöpfe und es passiert das. Ich lerne auch dazu. Ich werde, glaube ich, nie in der Zeit sagen, hier bei SoGutPodcast, ich bin fertig und das ist das Nonplusultra, sondern ich werde immer sagen, ich hole mir Tipps bei Thomas, weil er sich da in so vielen Varianten so auskennt. Ich hole mir aber auch Tipps vielleicht bei dem Investigativjournalist, um vielleicht nochmal ein paar Dramaturgie reinbauen. Dann hole ich mir Tipps noch bei jemand anders und versuche, als Mensch zu wachsen, aber auch natürlich diesen Format zu erweitern, zu vergrößern, damit am Ende Menschen, die sich wirklich die Zeit nehmen, dass ihnen die Zeit auch wertgeschätzt wird. Das Wichtigste für mich ist zu sagen, ich kann gut podcasten, ich habe ganz viele Erfahrungen mit Audiotechnik und furcht, welche Techniken auch immer. Aber ich habe ganz genau dort angefangen, wo dieses Gretchen aus Berlin gerade steht. Ich habe mit nichts angefangen. Ich habe das billigste Mikrofon gehabt am Anfang, das war ein Audiotechniker AT2020, ein Scheißdreckmikrofon. danach hatte ich das Roadmig und dann das Luit das ich immer noch habe und das ich sehr liebe und dann dies hier einfach weil es mir wert ist aber das musst du niemand muss perfekt anfangen und niemand muss gut anfangen Das Wichtigste ist mal zu wissen was ich will und dann anzufangen, die ersten Schritte zu machen, aber willig zu sein, weiterzulernen. Denn wenn ich dann, oh jetzt habe ich angefangen, jetzt halten wir durch und machen mal. Und wenn ich mich dann nicht weiterentwickele, stellt sich vielleicht der Erfolg gar nicht ein, Wobei Professionalität auch kein Garant, wie ihr das jetzt bei mir sehen könnt, auch kein Garant ist dafür, dass etwas erfolgreich ist. Und ich zeige auf den Schaltrichter hin. Professionalität erleichtert es nur deinem Hörer, dir zuzuhören. Es klingt schöner, es klingt professioneller und damit bist du schon in Konkurrenz mit den redaktionellen Podcasts, die du gerade angesprochen hast. Und die Branche zwingt uns gerade dazu, besser zu werden. Wenn wir das nicht schaffen, als individuelle Podcaster, jeder für sich, ein wenig uns zu verbessern, dann werden wir irgendwann von den Redaktionen geschluckt. Es gibt ja immer weniger Independence-Podcasts. Irgendwas wollte ich noch sagen, aber das ist mir jetzt entfallen. Deshalb bitte. Wahrscheinlich wichtig, aber nicht wichtig genug, damit wir das gerade hier erwähnen. Thomas, ich möchte nochmal ganz kurz zu dem Thema auch zurückgehen zu deinem Erfolg. Ja. Für dich ist zwar dieses Ziel, was du am Anfang nicht definiert hast, aber doch irgendwo da war. Du sagst, du hast diesen nicht erreicht. Was du aber erreicht hast und ich glaube, das lässt sich schwarz auf weiß auch sehen ist, erstmal, wir haben uns vor langer Zeit kennengelernt und damals das Projekt Die Podfrancer, du bist ja seit Tag minus XY dabei, du bist quasi ein Mitgründer kann man sagen. Der Michel hat mich gefragt, kurz bevor er mit dir ins Gespräch gekommen ist. Das heißt, Thomas ist von Ei oder Henne Das spielt keine Rolle. Er ist von Anfang an dabei. Ohne seinen Podcast und ohne, dass er Social Media dort unterwegs gewesen wäre, hätten wir uns nicht kennengelernt. Jetzt kann man das auch so auslegen. Für mich ist das schon ein Erfolg, dass ich dich kennenlernen durfte, weil das hat viele Dinge ins Rollen gebracht. Der zweite Punkt ist, Thomas hat dann die Produktion der Podfrenzer übernommen, was zu einer großen Steigerung der Qualität geführt hat. So, das ist auch Erfolg, den man nicht direkt in Zahlen sieht, aber es ist ein Erfolg für dieses Projekt. Thomas bringt mit seiner Art und Weise sehr viel Gutes in den Podcast. Das ist so eine Lobhudelei gerade. Nein, das ist Fakt, Thomas. Ich weiß, dass man vielleicht nicht immer so gestreichelt und gelobt werden will. Das sind aber Fakten, die wir hier benennen müssen, weil das ist so meine Verantwortung für dieses Format. Thomas ist dabei beim Podcast Festival und hat auch verschiedene Workshops. Und das, was ihr jetzt gehört habt, wird es auch sehr intensiv geben, wahrscheinlich noch intensiver beim Podfrenzer Festival. Ich weiß nicht, wie intensiv es werden kann bei nur 45 Minuten Workshop-Zeit. Vielleicht gibt es eines Tages, und das ist eine Hoffnung von mir, einen Halbtages- oder Tagesseminar mit diesem jungen Herr gegenüber. Danke. Vielleicht gibt es einen, ich weiß nicht, Thomas, ob du ab und zu bei so viel Podcasts reinhörst, aber wenn ich über dich spreche, kommen genau diese Worte raus. Der junge Mann. Also, um das kurz zusammenzufassen. Ich bin dankbar, dass Thomas einen kritischen Feedback gegeben hat für eine Episode und hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich habe dazugelernt und habe Thomas eingeladen. Denn das ist wichtig für eine funktionierende Welt, funktionierende Gesellschaft, dass wir auch verstehen, dass wir uns oder auch die Meinung der anderen aufnehmen und nicht nur eine Welt erschaffen, die poliert ist, wie jetzt auf Instagram, sondern dass wir diese Welt so behandeln, wie sie ist, so raw, so empfindlich, sensibel, aber auch menschlich. Und das hoffe ich, dass wir das mit dieser Episode definitiv rübergebracht haben. Ich habe auch Thomas einen gro Redanteil gelassen weil es mir wichtig war Danke Ich w noch lang nicht fertig Ich k nach Stunden dar diskutieren Ja, das stimmt schon. Ohne das Social-Media-Gedöns ganz am Anfang hätte mich der Michel wahrscheinlich nicht kennengelernt, also nicht angefragt. Ich muss auch dazu sagen, ich habe ein paar Social-Media-Gedöns. Der erste Kontakt mit Michel war eigentlich, ich weiß nicht, warum ich es bei ihm geduldet habe. Thomas, du machst da komplett was falsch mit deinem Profil. Ich habe gefragt, ja, was denn? Das ist schon wieder einer, der mir erzählt, wie ich mein Profil machen soll. Und er hat aber wirklich mit Hand und Fuß geredet und sich entschuldigt dafür, dass er so Kontakt hat. Und das hat halt hingehaut. Ich habe versucht, das umzusetzen. Und von Tag eins war das eigentlich eine gute Chemie. Ja, ohne Instagram hätte ich ihn wahrscheinlich nicht kennengelernt, aber das ist auch schon das Einzige, was ich mit Instagram positiv verbinde. Warum? Generell sehe ich Instagram jetzt nicht unbedingt als die Podcast-Plattform, weil wenn alle Podcaster auf Instagram sind und sich mit allen anderen Podcastern verbinden, dann bilden wir eine Blase. ich erreiche nur Podcaster und nicht potenzielle Hörer. Denn wie wir wissen, und ich nehme mich nicht aus und dich nicht aus, ich kenne zwar über 100 Podcasts, aber hören durch nur drei. Ich schaffe, wie soll ich 100 Podcasts in der Woche hören? Also da sind meine Hörer ja nicht da. Die erreiche ich doch gar nicht, weil ich ja innerhalb der Podcastblase dort bin. und meiner Meinung nach ist es vollkommen falsch, eine extra einen Social Media Auftritt für seinen Podcast zu machen ja, für meine Person ja das wird ganz was anderes, da erreiche ich auch andere Menschen, für meinen Podcast habe ich die beschissene Website da kann ich jeden hinlenken kann auch in meinem Profil blingsdi bummsti stehen mache ich auf Blue Sky auch so und funktioniert Darf ich noch dazu ergänzen Thomas? Immer, bitte unterbrich mich Das meine ich ernst, komm Ich mag es nicht so gerne ehrlich gesagt Thomas unterbrechen, wenn der so richtig im Flow ist Jetzt gerade ist es vollkommen in Ordnung Erstmal, wir sprechen natürlich über Michael Chason der Co von den Podfrenzern und mittlerweile hat er eine Plattform gegr und das w ich gerne auch noch kurz in den Raum werfen denn dort treffen sich zwar auch viele Podcaster aber der eine oder andere Zuhörer wird auch dort seinen Weg finden und diese Plattform nennt sich Host und die Informationen sind unten in den Show Notes auch vermerkt und dort lassen sich, ja, wie kann man das am besten erklären, eine Social Audio Plattform, Dort betreiben, also vertreiben sich, sage ich mal, viele Podcaster, ja, die Zeit. Thomas ist auch Gott sei Dank vertreten, muss man sagen. Eine Plattform, wo wir Thomas für uns gewinnen konnten. Und dann macht der Thomas eine großartige Arbeit, äh Thomas, sorry, der Michael macht da eine großartige Arbeit mit dieser Plattform. Was er da auf die Beine gestillt hat, ist einfach wild. Einfach nur wild. Und ich kann euch empfehlen, vorbeizuschauen. Wie gesagt, alle Informationen in den Shownotes. Und der zweite Punkt, Thomas, bevor du an dich reden, möchte ich dazu ergänzen. Es sind, also für mich zum Beispiel ist Instagram ein guter Ort, um mit anderen Podcast-Schaffende mich auszutauschen. Warum aber auch? Also mein Podcast geht ja ums Podcasten. Ja, du brauchst ja die Blase. Das heißt, diese Blase ist für mich nichts Negatives. Aber es kann durchaus sein, wie Thomas das auch schon erlebt hat, er hat irgendwann nur noch Austausch mit Podcaster. und die haben auch supported, so ist es nicht. Aber er hat nicht diese Menschen erreicht, die er erreichen wollte, weil dieser Platz weggenommen wurde, sag ich mal. Ja, genau. Nett gemeint, aber von den Podcaster. Schau, Podcaster, die dich unterstützen, die geben dir, die sehen einen, ich bin wieder zynisch, die sehen einen Beitrag von dir, Like, Nächster. Glaubst du im Ernst, dass nur weil du von 100 Podcastern geliked wurdest, dass auch alle 100 wissen, was du da gerade geschrieben hast, das wäre ein sehr positiver Gedanke, den ich dir nicht abnehme. Das ist nämlich nicht so. Also, du brauchst die Blase, weil du bist ein Podcast Berater. Nenn mich Podcast Stratege bitte. Ich mag Podcast Coach nicht, Podcast Experte nicht, Podcast Berater nicht. Gut, das ist ja dein Ding. Also Podcast Stratege. Du brauchst die Podcast Blase. Ich nicht. Ich brauche Zuhörer. Die erreiche ich auf Instagram nicht in dieser Bildchenshow. Das ist furchtbar. Auch Threads das ist nur verseuchtes Furchtbares Das Schlimmste ist du musst immer am Ball bleiben um diesen bl Algorithmus f dich zu gewinnen Das bindet dermaßen viel Energie, die ich ansonsten fürs Schreiben, Schneiden, fürs Aufbereiten meines Materials brauchen könnte. Und seit ich da weg bin, ich habe plötzlich eineinhalb Stunden täglich mehr Zeit. So viel frisst das. und also, wie gesagt, sucht euch die Plattform, die zu eurem Format passt. Wo sind die Leute, die ähnlich denken wie ihr? Und ich garantiere euch, nur ganz wenige von euch finden das auf Instagram. Gut, ich habe was gefunden, deshalb habe ich vorher so geschnauft und das möchte ich noch loswerden. Sehr gerne. Darf ich noch kurz hinzu ergänzen? Ja, bitte, natürlich. Also als Schlusssatz für diese Thematik. Thomas hat es sehr gut erwähnt. Ihr müsst erstmal die Plattform finden, die zu euch, zu eurer Zielgruppe passt, wo ihr euch wohlfindet, also wohlgesehnt seid. Es bringt aber nichts, dass wir irgendwas hinterherrennen und, das möchte ich unbedingt in dieser Episode erwähnen, wir laufen oftmals externen Zielen hinterher, sei es auf Social Media, sei es im Podcast, sei es manchmal, wahrscheinlich auch im Privaten mit Abschlüssen, mit ich muss die Uni besuchen, ich muss die und jenes machen. Sonst ist Mami und Papi böse. Sowas. Und ich glaube, das kann man hier als etwas sehr Menschliches sehen. Wir wurden in der Vergangenheit in unserer Steinzeit verjagt, vielleicht aus unserer Höhle, wenn wir nicht das gemacht haben, was die Gesellschaft von uns so gewisserweise erwartet hat. So, heutzutage funktioniert das. Im Mittelalter war es mit dem Marktplatz, du wurdest durch den Marktplatz getrieben. Heutzutage ist es, du wirst nicht auf Social Media auch gut angesehen, du musst da auch so ein bisschen oberflächlich natürlich gut dastehen, mit Follower zahlen, manche kaufen sich diese Follower zahlen, ist eine andere Sache. Aber ich glaube, wir müssen das aufbrechen. Deswegen finde ich dieses Medium per se, wenn du jetzt nicht nur auf Zahlen als ein Faktor deines Motors achtest, sondern, dass du wirklich schaust, ich mache das ultra gerne, um das, was ich hier fühle, weiterzugeben. Nicht, damit ich das erfülle, was mir Podcast Coach XY, zum Beispiel Gio sagt oder wer auch immer. Und ich glaube, das müssen wir realisieren. Mach die Dinge, weil du die aus dem Bauch, aus dem Herzen fühlst, Und nicht, weil sie es so gehört, gesellschaftlich. Genau. Punkt. Mach sie immer so. Ja, mach sie immer nach dem Besten, das du gerade kannst. Du machst Radio. Wenn du dein Gefühl gefunden hast, warum du es machst, dann mach es so gut, wie du es kannst. Gerade eben. Niemand muss perfekt anfangen, auch wenn ich das jetzt die ganze Zeit demandet habe. Aber das Einzige, was ich erwarte, ist Weiterentwicklung. Wenn bei den ersten zehn Folgen alles hallert und es übersteuert und der Gain nicht passt und du dann immer noch nicht fragst, warum ist das so, dann hast du ein Problem. Und da habe ich den einen Satz gefunden, wenn du nach 100 Folgen noch immer nicht weißt, wie dein Raum funktioniert, Raumhallreflexionen, deine Stimme einsetzen kannst, nichts weißt über deinem Mikrofon, was nicht die Richtcharakteristik etc. ist, Phantomspannung oder über Gesprächsführung etwas dazugelernt hast, was eigentlich ist dein Hobby? Das Podcasten oder bloß das Veröffentlichen? Und dieser Satz nehmen wir jetzt auf und nehmen es nicht als irgendwie was Böses, sondern als Geschenk von Thomas für uns alle. Denn ich glaube, wenn wir aus diesen Meinungen, die uns manchmal vielleicht nicht passen, aber vielleicht ist da ja was im Kern doch dabei. Und ich glaube da ist einiges was du dir heute aus dieser Episode nehmen kannst was Thomas gesagt hat Und auch wenn du bei dem einen oder anderen Punkt nicht 100 der gleichen Meinung bist. Komm aufs Podfluencer Festival und diskutier das mit mir aus. Tio macht gerade eines, ich liebe ihn dafür, aber er versucht gerade das böse Zynische, das ich da so in den Raum schmeiße, ein bisschen abzufedern. Das braucht's nicht. Redet mit mir. Entschuldige. Und jetzt machen wir kurz Werbung und dann, glaube ich, ist es perfekt, um diese Episode zu beenden, auch wenn ich mit dem Thomas noch fünf Stunden weiter quatschen kann. Das weiß ich, ich kenne uns. Da machen wir jetzt Werbung in eigener Sache. Mit dem Code Klassenfahrt bekommt ihr, wie viel Prozent waren das? Das sind schlecht vorbereitet. Ich glaube, fünf Euro müssen es sein. Nicht Prozent, fünf Euro. Fünf Euro für das PodFrenzer Festival, für den Ticket. Dann schaut ihr vorbei in München am 23. und 24. Oktober. Da sind viele Podcast-Schaffende da, aber da sind auch vielleicht der eine aus der Hosting-Plattform, vielleicht ein Produzent, vielleicht auch jemand, der für Werbung sorgt, jemand, der wie der Christoph Ossophonik auch mit dir zusammen, also ihr habt ja auch coole Workshops vorbereitet, unabhängig voneinander. Ich freue mich so riesig drauf, auch wenn ich meistens gar nicht die Zeit habe, da überall reinzuschnuppern. Aber kommt vorbei, der Thomas hat da was vorbereitet und ihr werdet sicherlich sehr positiv geprägt werden. Und dann könnt ihr mit ihm diskutieren über diese Episode, aber ganz dolle. Also mein Workshop hei Learn Your Shit und so hei auch Christophs Workshop Wir teilen uns das Christoph und ich haben das nicht unabh voneinander gemacht sondern wir haben uns einen bestimmten Aufgaben teilzugen. So, jetzt habe ich den Faden verloren. Wir haben ausgemacht, wer über was spricht. So. Und den Rest hat jeder für sich ausgemacht. So, Quatsch, Quitsch. Kommt nach München, Mensch. Kommt nach München. Und damit würde ich sagen, Werbung Ende. Und Thomas, weil ich das immer mache. Und du hast tausend Herzensbotschaften in dieser Episode gesagt, in gewisser Weise. Aber ich möchte jetzt etwas haben. Vielleicht ist es nicht nur technisch, sondern irgendwas, wo du sagst, das ist hier drin. Ich zeige jetzt mit der Hand auf mein Herz. Hier drin. Bitte, Leute. Und das ist jetzt deine Stage, um diese Episode abzuschließen, lieber Thomas. Und zwar, was ist deine Herzensbotschaft an alle Menschen, die gerade hier zuhören? weißt du, dass das jetzt gerade schwer ist? ja weil alles was ich jetzt sagen könnte wäre schon wieder so eine Messlatte so ein Ding macht das und dann wird das und verliert es die Freude nicht am Tun euer Ziel nicht aus den Augen nur wer nach den Sternen greift, der kann auch den Mond erreichen Aber die Schritte muss man schon tun. Du kannst nicht einfach in eine Rakete steigen und nicht wissen, wie man sie lenkt. Mehr Philosophie fällt mir jetzt gerade nicht ein. Thomas, dafür danke ich dir herzlich. Und ich wusste diese Frage am Ende ist trotzdem noch richtig diese zu stellen Ich danke dir vom Herzen weil wir bei Herzensbotschaften waren daf dass du diesen Kommentar geschrieben hast Ich mit dir jetzt darüber sprechen konnte und ich bin mir sicher, einiges kann man umsetzen und zwar nicht irgendwann in, ja, mache ich nächstes Jahr. Nein, setzt euch hin, nehmt diese Dinge auf, meinetwegen lasst euch diese Episode transkribieren und lasst euch die Keypoints so auffassen, dass ihr damit arbeitet. Mein Go habt ihr, macht das. Und ja, wir sehen uns in München. Bis nach München. Lieber Thomas, ich wünsche dir einen wunderschönen Tag. Und an allen Zuhörenden, schaut bei Thomas vorbei, dass trotzdem dieses Format läuft ja trotzdem auf allen Plattformen, auf allen gängigen Plattformen. Also schaut vorbei und gebt ihm auch Feedback, selbst wenn diese Episode schon zwei Jahre alt ist. dementsprechend. Februar. Februar war es. Februar. Das ist wie Details, mein Freund. Details. Ja, aber es gibt ja auch Episoden, die älter sind als Februar, mein Freund. Oh doch, das stimmt. Ja, das sind schon zwei Jahre. So, und das meine ich, auch wenn sie älter sind, dürfen sie auch Feedback geben. Das war dann missverstanden. In diesem Sinne, mein Lieber, ich wünsche euch eine gute Zeit und allen Zuhörenden schaltet wieder nächste Woche Dienstag ein zu einer neuen Episode. Bis dahin wünsche ich euch alles Gute. Euer Gio, zusammen mit Thomas. Ciao, ciao. Wie schnell er plötzlich quatschen kann, damit ich endlich aufhöre zum Reden. Alles Liebe, danke fürs Zuhören. Ciao, ciao. Du hörst So geht Podcast. Gespräche aus der Podcast-Szene. Von und mit Giovanni Pellegrino.