Ich habe ein fremdes Podcast Format gekapert! (Ep. 257)

07.07.2026 41 min

Zusammenfassung & Show Notes

Stell dir vor, jemand übernimmt dein Podcast Format, stellt die Fragen und du sitzt plötzlich auf dem Stuhl des Gastes. Genau das ist passiert. Ich habe eine Episode in einem fremden Reisepodcast gekapert und heute sitzt diese Person bei mir und erzählt, wie sich das angefühlt hat, die Kontrolle über das eigene Podcast-Baby abzugeben. Die Rede ist von Franziska Reinhardt host vom Handgepäck - Der Reisepodcast. Es geht um Vertrauen, um Vorbereitung und um die Frage, warum ein Perspektivwechsel einer der stärksten Wege ist, um als Podcaster zu wachsen! Außerdem sprechen wir darüber, wie unangenehm es ist, sich selbst vorzustellen, warum Authentizität in Zeiten von KI wichtiger wird als je zuvor und wie ein Podcast am Ende zu einer Reise zu sich selbst werden kann. Und ja, es gab eine Überraschung während der Aufnahme, die wir beide vorher nicht kommen sahen.

Empfehlung: https://podcasthandgepaeck.podigee.io/153-148-3-jahre-handgepack-reiseerlebnisse-die-geschichte-hinter-dem-reisepodcast (Teil 1: Ich habe eine Episode übernommen!)

🎧 Takeaways:
  • Authentizität ist in Zeiten von KI so wichtig wie noch nie.
  • Wenn du selbst mal deine eigenen Routinefragen beantworten musst, merkst du sofort, welche davon stark sind und welche du in Zukunft umformulieren solltest. 
  • Ich habe mich durch meinen Podcast selbst gefunden.
  • Wer jemand anderes das eigene Format übernehmen lässt, gibt definitiv die Kontrolle ab.
  • Man sollte sich mal selbst challengen und den inneren Kritiker einfach zu Hause lassen. 
Informationen zur Gästin: Franziska Reinhardt, Handgepäck - Der Reisepodcast
🌐︎ Website: https://handgepaeck-podcast.de/
📸 Instagram: https://www.instagram.com/handgepaeck.podcast/
🎙️ Podcast: https://podcasthandgepaeck.podigee.io/

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Transkript

Was würdest du tun, wenn eine andere Person deinen Podcast übernimmt, es kapert? Dann würdest du wahrscheinlich sagen, oh mein Gott, was passiert hier? Ich habe Angst, ich möchte nicht die Kontrolle abgeben. Das hat aber meine heutige Gästin getan und ich dürfte ihre Episode abnehmen. Es gab eine fette Überraschung, die sie selbst nicht wusste und ich auch nicht. und wie wir es herausgefunden haben während der Episode. Meine heutige Gästin ist auch eine Reisende. Sie sammelt nicht nur Sehenswürdigkeiten, sondern auch die Geschichten anderer Menschen im Reisepodcast-Format. Sie ist nämlich der Host vom Podcast Handgepäck, der Reisepodcast. Und wie sie sich gefühlt hat dabei, diese Kontrolle abzugeben, einfach im eigenen Podcast Gästin zu sein, das erfährst du jetzt direkt. nach dem Jingle. Du hörst So geht Podcast. Gespräche aus der Podcast-Szene. Von und mit Giovanni Pellegrino. Und damit möchte ich dich herzlich begrüßen. Hallo Franzi. Hallo und herzlich willkommen bei So geht Podcast. Ich bin Giovanni Peperugino. So habe ich mich ungefähr gefühlt. Ciao bello. Schön, dich zu sehen. Franzi, wieder, ja, was heißt wieder, ich dürfte mal in deinem Format zu Gast sein, ich dürfte die Episode übernehmen, einmal haben wir über Pulling gequatscht und einmal habe ich einfach deine Episode weggeschnappt und gesagt, nein, nein, Franzi, heute geht es in meinen Regeln und in meinem Tempo und trotzdem deine eigenen Rahmenbedingungen, denn du hast natürlich fixe Punkte in deinem Podcast, die definitiv immer abgefragt werden. Und ich möchte natürlich jetzt nicht Chaos schaffen in deinem Podcast, sondern einfach eine andere Perspektive übernehmen. Und zwar, was wäre, wenn die gleichen Fragen oder ähnliche Fragen Franzi gestellt werden vom Handgepäck-Podcast im eigenen Format. Und jetzt erfahren wir quasi, wie du dich dabei gefühlt hast, was so eine doppelte Perspektive, wenn man es so sieht, auch hat. Herzlich Willkommen und wie geht dir Hi danke mir geht wunderbar Also ich freue mich total jetzt bei dir zu Gast zu sein und ich glaube du kannst es auch einfach verraten Du findest mein Format so geil du willst es eigentlich am liebsten selber moderieren Ich habe es sehr gefeiert. Ich habe mich sehr gefreut persönlich, dein Format übernehmen zu dürfen. Es war aber auch eine gewisse Verantwortung meinerseits für dich, für deine Community und wir werden das Ganze hören, denn es ist wahrscheinlich zu diesem Zeitpunkt online gegangen. Schaut unbedingt vorbei bei Franzi vom Handgepäck. Podcast, alle Informationen sind in den Schornuts vermerkt. Und ja, definitiv. Also ich würde es immer wieder gerne übernehmen. Sag gerne Bescheid. Aber jetzt wollen wir deine Perspektive hören. Wie hast du dich dabei gefühlt? Erstmal, als ich gesagt habe, Franzi, ich könnte deinen Podcast übernehmen. Ich erinnere mich noch. Wir haben telefoniert. Und ich stand gerade vorm Friseur. Und ich habe dir so ein paar Fragen gestellt. wie manchmal habe ich so GästInnen dabei, die so kurzfristig absagen und dann habe ich es aber nicht geschafft, irgendwie eine Pufferfolge aufzunehmen. Und dann meintest du doch mal, mach doch einfach über dich selbst mal eine Folge, erzähl doch mal was über dich selbst. Und ich dachte, wer will denn das hören? Also irgendwie so voll, ja, keine Ahnung, nee, ich will doch eigentlich andere Perspektiven, Locals quasi vorstellen. Ich meine, okay, ich glaube, ich hatte sogar mal eine Folge über Potsdam. Das heißt, das passt ja ganz gut. Ich bin ja selbst wohnhaft in Potsdam und habe dann was über Potsdam berichtet und habe mich da gar nicht so leicht überzeugen lassen. Und dann war ich aber auch beim Leipzig-Lauscht-Festival, habe mich mit mehreren unterhalten und dann kam auch irgendwann Ricarda auf mich zu und sagt, ey Franzi, was hast du denn eigentlich für krasse Reisen? Berichte doch da mal in deinem Podcast drüber. Und dann habe ich nochmal an unser Gespräch gedacht und dachte so, naja gut, vielleicht ist es ja gar nicht so verkehrt, mal eine gemeinsame Folge aufzunehmen, wenn es sowieso gerade irgendwie passt zeitlich, dann machen wir das einfach mal. Und in dem Zusammenhang habe ich dann auch gedacht, okay, dann muss ich jetzt mich selbst, meine Podcast-Reise, alles nochmal Revue passieren lassen, damit ich aber auch gute Antworten geben kann. Ich meine normalerweise stelle ich die Fragen ich habe mittlerweile einen wirklich fixen Plan wen ich interviewe Ich habe entweder die Schiene Locals Ausgewanderte oder Reiseinfluencer Je nachdem habe ich sozusagen mein Set im Handgep was ich so raushole Das k ich jetzt zwischen T angel k ich dir schon irgendjemanden interviewen und das w trotzdem in mein Format passen ohne dass ich mich groß drauf vorbereite. Hier musste ich mich jetzt ein bisschen drauf vorbereiten. Einmal quasi psychologisch. Okay, ich muss die Kontrolle abgeben. Ich muss, ja, das ist für mich privat auch übelst ein Ding. Ich möchte am liebsten alles kontrollieren. Ich möchte den roten Faden haben. Ich will einfach stimmen in dem Sinne, weil es mir dann Sicherheit gibt, weil ich dann weiß, okay, was passiert. Und ich kann jetzt nicht irgendwie ins offene Messer laufen. Aber das Schöne ist, durchs Podcasten oder durchs Interviewen und auch durchs Interviewtwerden wird man sicherer und man geht auch entspannter damit um, einfach mal zu sagen, ich habe da jetzt einfach keine Antwort drauf. Ich glaube, vor ein paar Jahren wäre ich nervös geworden, hätte angefangen zu schwitzen oder sonst was. Und jetzt denke ich mir, man kann gar nicht auf alles eine Antwort haben und einfach authentisch bleiben und dann zu sagen, ich kann da jetzt nicht drauf antworten, ist halt einfach mal so. Aber ich kann ja die Antwort vielleicht nachweisen oder ich kann dich zurückfragen oder wie auch immer. Es kommt ja auch immer so ein bisschen, es ist ja so ein Geben und Nehmen, was da rauskommt. Und wie gesagt, ich hatte jetzt diese psychologische, mentale Ebene als Vorbereitung und dann aber auch nochmal die Reflexionsebene, um zu schauen, ey, was ist denn jetzt eigentlich passiert in den letzten Jahren? Was habe ich denn gemacht in meinem Podcast? Wer bin ich eigentlich? Was ist meine Vision? Wo will ich hin? Was sind meine Ziele? Welche Ziele habe ich vielleicht schon erreicht? Und das habe ich lustigerweise im Flugzeug gemacht. Ich bin nämlich, komme gerade frisch wieder eingeschwungen. Ich war gestern auf einem Podcast-Festival, dem Ö3-Festival in Wien, wo ich wirklich so verrückt war. Ich habe dort Karten gewonnen, bin früh im ersten Flieger hin und dann abends wieder zurück, weil ich dachte, keine Ahnung, Karten gewonnen, ich wollte einfach irgendwie hin. Manchmal macht man so richtig bekloppte Sachen und ich habe es halt einfach gemacht. Und habe mich da, weil ich zwei Karten gewonnen habe, mit der lieben Stefanie getroffen. Die hat mich da begleitet und die hat auch gerade dann die Chance genutzt und hat gesagt, du Franzi, wenn du hier bist, darf ich dich mal interviewen. und somit hatte ich quasi eine gute Vorbereitungszeit und hatte bevor wir uns ausgetauscht haben, schon gestern dann ein Interview für ihr Format Resonanz und Republik, was auch richtig krass ist weil normalerweise h ich Nein gesagt weil ich wei nicht ob du ihr Format kennst sie rezensiert andere Podcast Also zerst sie h sie sich an und dann gibt sie ihr journalistisches Feedback und ich denke mir, ich bin ja selber gar keine Journalistin, hab einen ganz anderen Background und jetzt hört sich quasi ein Profi meinem Podcast an und veröffentlicht einfach ihre Rezension und jeder kann es anhören. Und ich hab halt einfach Ja gesagt und hab ihr dann quasi auch noch zu meinem Podcast hast Fragen beantwortet und dadurch war ich ganz gut auf unser Gespräch dann vorbereitet. Eine doppelte Vorbereitung im Endeffekt. Also du hast dich psychologisch vorbereiten können, du konntest dich aber auch mit echten Fragen für deinen eigenen Podcast auseinandersetzen, hast das dann mitnehmen können und warst besser vorbereitet auf unser Gespräch, als wenn du jetzt gesagt hast, ich mache einfach mal, ich gehe einfach rein und dann hättest du vielleicht auf die eine oder andere Frage gar keine Antwort haben können. Sehr smart gelöst. Preparation ist die Schlage. Also man merkt hier, du warst in einem anderen Format zu Gast, hast dich vorbereitet, ich war in deinem Podcast zu Gast, jetzt bist du in meinem Podcast. Also crazy, wie so die Verbindungen entstehen miteinander, finde ich sehr, sehr schön und danke nochmal für diesen Tipp des Podcast-Formates. Ich muss definitiv mal mit Steffi in Kontakt treten, super spannendes Format. Also wenn du das hörst, melde dich gerne, liebe Grüße gehen raus. das heißt du hast schon jetzt behind the scene ganz viel erzählt wie es dir ging, wo es entstanden ist und wie du überhaupt auf die Idee gekommen bist so als ich dir nochmal dann eine Antwort drauf gegeben habe auf genau diese Frage die ich dir zuvor auch schon gestellt habe da war ich selbst am Flughafen und bin von meiner Italienreise zurückgekommen von meiner Vocation und hab gesagt geil lass es uns tun, fand ich schön, dass du dann doch im Nachgang das irgendwie angenommen hast, diese Idee und akzeptiert hast für dich und die Kontrolle abgegeben hast, denn ich glaube, es schadet nicht, wenn man ab und zu auch die Kontrolle abgibt, wir sind in Deutschland doch sehr fokussiert auf solche Dinge, also sehr viele Menschen zumindest und ich habe das gelernt auch im Laufe der Zeit, als Italiener, der in Deutschland dann aufgewachsen ist, dass man auch vieles versucht zu kontrollieren und etwas so macht, wie es für einen, also dass es auf jeden Fall gut wird, wenn man sich Mühe gibt, aber dann auch gelernt hat, es tut gut, die Kontrolle abzugeben. Finde ich toll. Super wichtiges Thema. Könnte mir eine eigene Episode dazu aufnehmen. Nicht Sinn der Sache in dieser Episode. Aber trotzdem, das heißt, das war erstmal die Vorbereitung. Und jetzt kommen wir direkt rein ins Gespräch, okay? Wir haben, ich habe einen roten Faden gehabt, wie ich ungefähr dieses Gespräch führen kann. Noch viele eigene Gedanken gemacht. Ich habe tatsächlich auch noch KI im Einsatz gehabt, um zu gucken, was kann KI über deinen Podcast rausfinden. Und es ist crazy, was heutzutage AI rausfinden kann. und auch welche Verbindungen sie knüpft miteinander. Da war ich auch total geflasht, weil es waren jetzt keine Sachen, die ich in den Shownotes habe oder auf meiner Homepage stehen habe, sondern es waren wirklich Inhalte, die nur im Gespräch gefallen sind. Ja, definitiv. Und dementsprechend merkst du auch, dass AI mittlerweile auch Podcasts scrappt oder so ein bisschen die Infos rauszieht und verarbeitet, was eigentlich auch gar nicht so negativ auch sein kann oder muss, denn dadurch wirst du sichtbar sogar in AI-Tools, was in der heutigen Zeit nicht nur SEO wichtig ist, sondern auch, ich glaube, Geo heißt das auf jeden Fall, dass man auf jeden Fall noch mit AI gefunden wird und du dann erwähnt wirst in verschiedenen Recherchen. Also eigentlich rein von dieser Perspektive nichts Schlechtes. So, das heißt, ich habe auch natürlich AI genutzt, weil du auch gesagt hast, hey Gio, frag ruhig auch AI, was diese Tools über mich rausfinden und es war echt einiges. Wenn ihr natürlich die ganze Episode auch rausfinden wollt, wie Franzi darauf geantwortet hat, welche Fragen ich gestellt habe, ich habe natürlich persönliche Fragen gestellt, aber die eine oder andere, gerade bei den Fan Facts, habe ich mich da durch AI Tools helfen lassen, weil es auch der Wunsch war von Franzi und dementsprechend, glaube ich, habe ich dich doch vielleicht überrascht. unbedingt reinhören, die Episode wird hier unten in den Show Notes vermerkt und jetzt kommen wir zum Gespräch das heißt erstmal habe ich dich introduced und so ein bisschen auf deine Art aber doch ein bisschen anders und du hast irgendwie gesagt, du fandest es interessant, wie ich dich so introduced habe nehm mich mal ganz kurz mit nein, ich glaube ich fand es nicht interessant, was habe ich gesagt verrucht? ja genau, doch verrucht also ist auch interessant in gewisser Weise ja Ist ja klar du bist schon mal ein Mann du hast eine ganz andere Stimme eine ganz andere Klangfarbe eine ganz andere Sprechgeschwindigkeit und dann klingt das halt einfach anders Kann positiv oder negativ sein Das lasst jetzt offen. Ja, lassen wir offen. Ihr könnt das natürlich bewerten und könnt mir bestimmt Feedback schreiben, beziehungsweise auch dann Franzi. das heißt, als ich dich introduced habe, hattest du ein bestimmtes Gefühl, oh mein Gott, ich höre jetzt diese Worte von einem anderen Mund, von einer anderen Person und das ist doch komisch, oder wie hast du dich dabei gefühlt, mal auf der psychologischen Ich habe mich gar nicht so komisch gefühlt ich fand das irgendwie ich fand diesen Perspektivwechsel mal total schön also jetzt vor allem, beispielsweise gerade eben auch schon, wir können ja mal, bevor du mich jetzt gerade gefragt hast, war es schon so, du schickst mir jetzt deinen Riverside Link und das war echt so, was muss ich denn da jetzt eigentlich machen? Das war schon so, okay, jetzt bin ich auf einmal auch wieder Gast, weil ich ja gar nicht weiß, was der Gast sozusagen für Vorbereitung hat in meinem Podcast und dann, als du dann angefangen hast, fand ich das auf einmal gar nicht mehr so schlimm, weil ich wusste, erstens mal habe ich dir total vertraut, ich kenne dich jetzt mittlerweile, du bist super professionell und ich wusste halt, ich vertraue dir, dass du das gut machst und ich vertraue auch mir, wenn irgendwas nicht so läuft. Ich hätte es auch nie gecuttet. Ich hätte dann halt einfach gesagt, Joey, Joey, Joey, Joey Peperogino, das geht so nicht. Das wird auch nicht editiert. Das bleibt auch drin, natürlich. Unbedingt. Du bekommst jetzt einen neuen Spitznamen. Nicht nur Podcast-Pubst, sondern auch Joey Peperogino. Joey Peperogino. Sag das nicht so oft, sonst wird das noch jemand hier auffassen und mir das irgendwie in einem anderen Interview sagen. Das heißt, du würdest dann das auch nicht rauskratzen, du hast mir vertraut, du würdest dann eher das Gespräch nochmal umlenken, versuchen noch kurz einzugreifen, um kurz Kontrolle zu greifen, aber nur ganz kurz, um einen roten Faden wiederzugeben. Richtig, genau. Also es muss ja auch nichts perfekt sein, es kann ja authentisch sein und genau sowas macht doch eine Folge auch interessant, oder? Ich meine, das wäre so cool gewesen, wenn ich dich einfach unterbrochen hätte und gesagt hätte, also das funktioniert jetzt so nicht, das passt ja gar nicht zu meinem Format, aber es war gar nicht notwendig, weil du dich ja natürlich sehr bemüht hast, quasi meinen roten Faden auch ja die Reise hinweg in meinem Podcast durchzuhalten Ja man muss auch sagen danke f jeden Fall f dein Lob wirklich nehme ich sehr sehr gerne an Man muss sagen wenn man diese Verantwortung hat ah du eine Episode, dann hast du eine gewisse Verantwortung, dass du dich definitiv vorbereitest. Was ist das für ein Podcast-Format? Wer ist überhaupt hier Host, Hostin des Formates? Worüber spricht sie? Wie ist der Aufbau einer Episode? Was fragt sie für gewöhnlich? Man kann auch die Person dann auch kurz fragen, hey, hast du mir ein paar Punkte? die ich nutzen kann oder die ich nutzen muss. Man kann ja trotzdem hier als Sparing-Partner so ein bisschen sich austauschen. Und dann aber bereitet sich oft diese Episode vor. Das ist ultra wichtig. Und ich finde es auch eine schöne Art, die Episode abzugeben. Der eine oder andere Podcast-Format macht das auch. Ich weiß noch, liebe Grüße gehen raus, Markus Thierock hat das schon mal in der Vergangenheit gemacht, in einem anderen Format. Super toller Podcaster und auch Podcast-Experte. Aber auch viele andere Leute, die ich in der Vergangenheit mitbekommen habe. Und einmal habe ich sogar den Jansi gebeten, meine Jubiläumsepisode zu übernehmen, auf seine Art und Weise. Das war dann das erste Mal. Und Matthias, auch von Mats ab, auch mal. Weil ich dachte so, ab und zu einfach mal was abgeben, das tut gut. Das gibt so ein bisschen neuen Abschwung. Oder Aufschwung, nicht Abschwung. Und ich dachte so, weißt du was, Fanzi? lass mich doch einmal tun, ich kabel mir deine Episode und frage dich, weil dann musst du das nicht schon für dich selber tun, das ist ganz anders, wenn du jetzt die Fragen abliest und einfach nur antwortest. Ja, aber in dem Moment habe ich auch gedacht, habe ich überhaupt die Zeit dafür, mich jetzt darauf vorzubereiten, weil dann bin ich ja diejenige, die Antworten geben muss. Und ich möchte ja dann auch gute Antworten geben, die auch passen und dann möchte ich auch die Antworten geben, die vielleicht dann auch nochmal nachhaltig mir vielleicht auch noch Wünsche erfüllen können oder so. Weißt du, also ich bin dann schon immer sehr verkopft vielleicht auch in dem, was ich antworte. Definitiv, also man kann sich da verkopfen. Vor allem, wenn man nicht so oft als Gast dabei war, dann glaube ich, am Anfang wird das sowieso voll so komisch sein und man ist so aufgeregt. Wenn man das öfters gemacht hat vielleicht, auch mal Gast zu sein, dann ist es ein bisschen anders. und du warst ja doch das ein oder andere mal auch gestern am start es war auf jeden fall einmal zu gast im podcast von Anja Ich spreche den immer falsch aus One Words One Words Die habe ich gestern im Übrigen auch getroffen. Wir haben super lustige Bilder gemacht in so einer Fotobox. Ja, also ich weiß nicht, ob wir das schon hier erwähnt haben. Doch, das hast du erwähnt. Du kamst ja von dem Ö3-Podcast-Festival zurück. Und ich war schon sehr, sehr neidisch irgendwie. Du wolltest nicht mit. Ich habe das gefragt. Weil du gesagt hast, Gio, wir haben jetzt ein Date in Wien. Und du hast gesagt, nö. Weißt du, ich bin gerne bei Podcast-Festival dabei, aber man muss auch auf seine Balance, innere Balance achten. Und wenn man merkt, man ist die ganze Zeit unterwegs und ich bin die letzten Wochen die ganze Zeit unterwegs. Ich bin fast kein Wochenende zu Hause die letzten sechs Wochen. Immer unterwegs, mal in Leipzig, mal in Rom, mal in Apulien und so weiter. Das ist nicht zum Angeben gedacht, sondern einfach nur, um zu zeigen, dass man auch die innere Balance braucht. Und dann muss man auch Nein sagen können, obwohl es etwas ist, was du gerne tust. Aber um die innere Balance zu bewahren und auch gesund durch den Alltag zu gehen, muss man manchmal meiner Meinung nach auch Dinge absagen oder nicht absagen, aber auch nicht zusagen, die man gerne tut, weil man auf seinen Körper und Geist achtet. und das ist mir halt ultra wichtig, weil wenn ich nicht funktioniere, körperlich, geistig, ich müde bin, dann funktioniert gar nichts mehr. Dann läuft, so geht Podcast nicht mehr. Bald sind es fünf Jahre, wo es jede Woche läuft. Das würde nicht funktionieren, wenn ich alles zusage, aber ich fühle mich geehrt auf jeden Fall, dass ich diese Einladung gekommen habe. Nochmal hier, Franzi und Anja. Großartiges Format, One Words. Es ist super happy, mit ihr auch in Kontakt zu sein und Marc. Ja, super schön, dass du da am Start warst. Wir könnten jetzt auch darüber quatschen, aber das ist auch eine Idee für einen weiteren Podcast. Liebe Grüße gehen aber raus an euch, die gestern dort vor Ort waren. Ich hoffe, ihr hattet eine großartige Zeit. Das heißt, du hast dich schon jetzt in unterschiedlichen Perspektiven hereinversetzen müssen. Du warst erst mal Gast in deinem eigenen Podcast, jetzt bist du Gast in meinem Podcast. Aber unterschiedlich Gast. Einmal Gast mit Kontrolle und einmal Gast, wo du sagst, ja, ich erzähle einfach mal ein bisschen so aus dem Nähkästchen. Das ist schon ein bisschen anders, denke ich mal, auch von der Vorbereitung. Ja, absolut. Gut, also ich finde es auch einen Unterschied, wenn ich jetzt zum Beispiel zu Gast in einem anderen Format bin und über irgendwelche Reisethemen rede oder über Highlights, Logitipps, wo kann ich gut essen gehen, ist es nochmal was ganz anderes, als wenn ich über meinen Erzensprojekt spreche, was ich mit Leidenschaft über Jahre hinweg ganz alleine aufgebaut habe und wo keiner weiß, was da eigentlich für Nachtschichten dahinter stecken, wie ich das alles manage. Natürlich mit großartiger Unterstützung bei meinem Partner oder auch irgendwie von meiner Freundin, die jetzt teilweise mit einsteigt, weil sie einfach sieht, es wird immer größer, aber ich schaffe das ja alleine gar nicht mehr. Und da ist es natürlich was ganz anderes, die Vorbereitung auf so ein Format, als von wegen, ja, hier geht doch mal in das Restaurant und holt euch da, weiß ich nicht, einen Burger to go. Ja, 100 Prozent, fühle ich total. Als Zuhörer oder Zuschauer, je nachdem, ob man Video- oder Audio-Podcasts sich anhört oder anschaut, ist es unterschiedlich. Man weiß gar nicht oftmals, was alles dahinter steckt. Manche denken, du machst es Vollzeit. Die anderen denken so, wie machst du das überhaupt? und man sieht aber nicht immer alles, was dahinter steckt. Die Vorbereitung, die siehst du nicht. Du siehst meistens das Ergebnis, vielleicht siehst du kurz, wann die Aufnahme stattgefunden hat durch irgendwie eine Promotion auf Social Media oder ein Bild oder ähnliches. Aber tatsächlich sieht man vieles gar nicht. Und ich weiß, was du fühlst, weil ich jetzt selber Podcaster bin, der andere Menschen einlädt. Interview-Hosts haben eine ganz andere Vorbereitung als jetzt zum Beispiel ein Solo-Format oder ein Chorus-Format. und das kommt darauf an, worüber spricht man da. Oder journalistisch hochaufwendige Formate, da ist wieder eine ganz andere Vorbereitung nötig. Und immer wenn ich dann höre, ja, also ich brauche für meinen Podcast so und so und das sehen diese Menschen als Regel, das ist für allen so, das stimmt aber nicht. Das ist ein Trugschluss. Franzi hat eine ganz andere Intensität als ich und als andere Podcaster, Podcasterinnen und das müssen wir so annehmen, selbst unter Podcaster selbst. Ja, und ich mache das aber auch nicht für andere, sondern mir macht es einfach Spaß. Ich habe einfach so einen Bock drauf. Ich finde, ich erlebe selber durch das Podcast meine eigene Persönlichkeitsentwicklungsreise. Also hättest du mir vor ein paar Jahren gesagt, ich gehe mal oder ich mache mal ein Video und stelle das bei Social Media rein, hätte ich nie gemacht. Ich kann dir erzählen, ich hatte mit 30 noch eine feste Zahnspange. Das war so krasse Überwindung. Vorher habe ich Fotos von mir gehasst. Danach war das so, okay, jetzt traue ich mich mal zu lächeln. Ich habe nie gelacht fr so wirklich weil ich dachte immer ey guck mir alle irgendwie auf meinen Mund Und dann habe ich angefangen ja auch mal Fotos hochzuladen und dann irgendwie so ein bisschen bei Instagram reinzustellen Und dachte so, krass, es gibt ja irgendwie auch gar nicht so negatives Feedback, was man irgendwie manchmal so in seinem Kopf hat. Und dann hieß es auf einmal, es kommt jetzt Video-Podcast. Und ich weiß noch, dass mein damaliger Kohraus gesagt hat, ey, Video mache ich auf gar keinen Fall. und ich dann so dachte, ja, aber wenn das jetzt der Weg ist und Reisen, ich meine, ist ja cool, dann kann man ja irgendwie auch Länder mit vorstellen. Und dann habe ich gedacht, ey, jetzt challenge ich mich selber, nächste Mutprobe, ich mache jetzt einfach einen Videopodcast draus und bin da teilweise auch manchmal in Folgen ungeschminkt, ey, ich wäre früher nie ungeschminkt rausgegangen, jetzt sitze ich teilweise ungeschminkt in meinem eigenen Format, was irgendwie jeder sich anschauen kann, ich in die Sichtbarkeit gehe und ich mir denke, ey, ist mir total egal. weil ich werde dadurch selbstbewusster, ich weiß nicht, ich kann besser auf andere zugehen und ich habe irgendwie gefühlt mich durch meinen Podcast selbst gefunden. Das ist schön, eine Therapie zu sich selbst oder eine Reise zu sich selbst durch den eigenen Podcast geht mir auch so und ich habe viele andere Menschen aus der Podcastszene auch mal gefragt zu diesem Thema und sie sagen mir, Gio, ja, ich therapiere mich selbst. Also Therapie ist natürlich ein Thema für sich und man darf das nicht unterschätzen und man sollte sich professionelle Hilfe holen und so weiter. Gar kein Thema. Trotzdem ist der Podcast oftmals oder es fühlt sich so an wie ein Gespräch zu sich selbst, eine Reise zu sich selbst. Man lernt sich selbst kennen und das finde ich wunderschön und bestätigen sehr viele Menschen aus der Podcastszenne immer wieder. Absolut. Ich mache ja nebenbei auch noch, ich habe ja nichts zu tun, nicht mein Kind zu Hause, Hauptjob und ich mache noch eine NLP-Coaching-Ausbildung, weil ich das so spannend finde, wie wir uns auch selber umprogrammieren können in ein besseres, positiveres Verhalten auf uns selbst, auf unsere Triggerpunkte, aber auch was von außen kommt. Und das spiegelt natürlich, spielt alles da auch jetzt so ein bisschen mit rein in das Thema. Definitiv. Und man entwickelt sich weiter, natürlich auch durch dein Coaching, aber auch durch den Podcast selbst, indem wir uns konzentrieren müssen auf das Gespräch. Wenn du jetzt mit jemandem sprichst, du nimmst es auf im Podcast, direkt, man kann es nachhören. Man weiß, aha, der Gio, der war total abgelenkt. Was war das wieder für eine Frage? Das passt doch überhaupt nicht dazu. Man merkt, weißt du, man merkt das einfach. Man h das Ganze heraus aus dem Gespr und dann hast du eine ganz andere ja ich m nicht Druck sagen aber du hast einen ganz anderen Mindset um diese Schlagwort zu nennen Und dann konzentriert man sich vielleicht doch eher auf das Gespräch, achtet darauf, was hat mein Gegenüber gesagt, was kann ich jetzt in dem Raum werfen, was passt dazu. Und das ist auch eine Kunst für sich als Interviewhost, was du ja auch bist, kann man hier an dieser Stelle erwähnen. Und als Interview-Host weiß ich auch, wir müssen zurück zum roten Faden kommen, auch wenn diese Gespräche behind the scene auch spannend sind. Aber wir sind ja nochmal, um gerecht zu werden dieser Folge wegen, wir sind ja gerade dabei gewesen herauszufinden, wie hast du dich gefühlt vor dem Gespräch, bei der Planung, als auch während dem Gespräch. Und jetzt ist es so, wenn jemand anders dir diese Frage stellt, die du sonst anderen Interviewgäste stellst, dann ist es so, dass du vielleicht merkst, aha, das ist eine coole Frage eigentlich oder aha, total bescheuert oder das passt nicht. Und hattest du denn der Eindruck, dass so deine eigenen Fragen in Ordnung sind? Oder hast du gedacht, weißt du was, Gio hat mich jetzt auf eine andere Idee gebracht, jetzt kann ich eigentlich diese Frage jedem Gast auch stellen. Also ich fange ja in meinem Podcast immer mit so drei Funfacts an, wo ich die GästInnen überrasche zum, ja, irgendein Thema, was aber passend halt zu der Destination irgendwie passt oder dem Ort oder wie auch immer. Und ich fand es super witzig, einfach mal gar nicht zu wissen, was auf mich zukommt und da dann irgendwie so eine Antwort zu geben. Also manchmal verpacke ich das ja so als Quizfrage oder als irgendwie als Aussage und die sollen dann sagen, war oder falsch oder einfach, ob sie das so erlebt haben oder nicht. Und in dem Moment hat es mir echt Spaß gemacht. Und dann habe ich erst mal gemerkt, dass es mir Spaß macht, darauf zu antworten, aber dass ich vor allem diesen Anfang auch so lustig finde und ich am liebsten da selber irgendwie eine Quizshow draus machen würde, mit dir auch, keine Ahnung. Das finde ich immer so richtig cool, einfach mal mit was zu starten, was man vielleicht am Anfang nicht erwartet. Und dann mache ich ja meistens immer diese Vorstellung. Ach, hasse ich, das hast du ja selber schon gesagt. Es ist so schwierig jemanden vorstellen zu lassen weil du wei nicht was erz er wie lange stellt er sich jetzt vor Das ist so ein ganz kritischer Punkt im Podcast Und ich habe aber auch gemerkt wie unangenehm mir das ist mich schon mal wieder selber vorzustellen Oh das mag ich nicht Stell dich mal selbst vor Was sage ich denn jetzt mich Ohne jetzt irgendwie nicht abgehoben zu klingen aber ich werde auch nicht uninteressant klingen Und was erz man jetzt Ist das zu viel oder zu wenig Ja das ist so eine Frage die ist so unangenehm Und dann merkst du einfach, wie möchte ich vielleicht in Zukunft meinen Gäste, Gästinnen die Frage vielleicht stellen, vielleicht auch umformuliert oder vielleicht bringst du direkt Themen und fragst, ob man sich auch so vorstellt, ob ich, weißt du, was ich meine, also kann man ja wirklich herumexperimentieren. Das Schöne an einem Medium namens Podcast ist ja auch, dass wir herumexperimentieren können, was wir noch nicht komplett ausreizen, habe ich mir sagen lassen auf verschiedenen Events. Meinst du, es geht anderen auch so? Würde es dir auch so gehen, dass du es komisch findest, dich selbst vorzustellen? Ich würde es nicht komisch finden. Ich würde mir ein, zwei, drei Sätze überlegen, was ich immer sagen würde. Und das Problem ist, jeder, der dann öfters mich gesehen hat oder erlebt hat als Gast, weiß dann, aha, Gio wird jetzt das, das und das sagen. Und das könnte auch durchaus langweilig wirken, wenn Menschen, sag ich mal, immer wieder bei mir reinhören, wenn ich zu Gast bin. Das heißt, es könnte unattraktiv werden, überhaupt reinzuhören. Ah, der Gio, der erzählt wieder diese drei, vier, fünf Sachen. Wenn du dagegen aber deine eigene Perspektive bringst und Fragestellungen, dass der Gast sich vorstellt, ohne zu sagen, stell dich vor, sondern du lernst ja diese Person im Laufe des Gesprächs, dann hast du einen ganz anderen Antrieb, zum Beispiel Gio wieder einzuladen und er wird dir nicht wieder die gleiche Antwort geben. Und das versuche ich auch. Ich versuche, verschiedene Perspektive zu bringen und auch selbst die gleiche Frage anders zu beantworten. Und manchmal gelingt es mir, manchmal gelingt es mir weniger und dann lerne ich wieder daraus und dann kann ich wieder vielleicht eine neue Perspektive reinbringen. Das heißt, um deine Frage zu beantworten, es könnte vielleicht langweilig sein, wenn es ein geübter Rhetorik-Profi ist, der immer dir diese gleiche Antwort gibt. Okay. Ja, so meine kurze, lange Antwort. Das heißt, du hast auf jeden Fall direkt gelernt aus den eigenen Fragen, aha, was könnte ich in Zukunft ein bisschen anpassen, das heißt, du hast was über dich erzählt. Ich selbst gelernt über deinen Stil, über deinen Podcast und wie schön ist das denn, dass man, wenn man selber mal die andere Seite übernimmt, was im Leben sowieso nicht schaden würde, dass wir einfach mal versuchen, die andere Seite zu übernehmen, zu verstehen, dass wir dann Perspektivwechsel erzeugen und wir unseren Format dadurch bereichern und optimieren können. Das erinnert mich so ein bisschen an die Anfangszeit mit meinem Kind, als der noch gekrabbelt hat und dann laufen gelernt hat und wir dann sozusagen auch auf Augenhöhe mal gegangen sind, um zu gucken, ob es irgendwelche Gefahrenquellen gibt. Also man begibt sich quasi auf Kinderhöhe und so hat sich das so ein bisschen angefühlt, wie ich begebe mich jetzt mal auf die andere Seite, um mal zu schauen, wie es da so ist. Und eine wunderschöne Vorstellung, sich mal auf die andere Seite zu begeben und Perspektivwechsel zu betreiben. Und gerade als Elternschaft, glaube ich, passt das total gut, weil dann merkst du gleich, ah, warte mal, da könnte ich mir einen Kopf anstoßen, da öffne ich ja ganz easy einen Schrank und das könnte zu Verletzungen führen und so weiter. Also schöne Sache, mal diese Perspektive einzunehmen. jetzt nochmal wir waren jetzt mitten in diesem Gespräch, wo du zu Gast warst und jetzt bewegen wir uns Richtung Ende des Gesprächs da habe ich dich gefragt, zum Beispiel was deine Lieder, die du in diese Playlist reinpackst, die zu dieser Episode passen als auch, was nimmst du in dem Handgepäck mit das heißt, du hast auch, man merkt hier Routinefragen, die du in jeder Episode stellst, jeder Interviewgast, Gästin wird immer diese Fragen bekommen Das heißt, es erzeugt ja auch gleichzeitig ein vertrautes Gefühl. Aha, der Gio ist jetzt zu Gast, der wird auch diese Frage gestellt bekommen und ich bin gespannt, was er zum Beispiel im Handgepäck dabei hat. Und mal selber diese Routinefragen zu beantworten, hat man vielleicht so am Anfang nicht auf dem Schirm, dass es irgendwann einem selbst betrifft. Das stimmt. Aber ich finde es auch ganz schön, weil ich mache immer so ein Frame drum. Also dass sozusagen mein Podcast der Handgepäck heißt, dann am Ende auch nochmal quasi mit dem Thema Handgepäck sozusagen endet. Und es wird aber mittlerweile natürlich immer schwieriger, eine extrem ausgefallene Antwort zu haben, weil ich habe jetzt keine Ahnung 146 Folgen wo die meisten davon wirklich mit Interview Gast oder G auch sind Und da habe ich dann so gemerkt muss ich jetzt eigentlich was super Ausgefallenes noch mitbringen weil ich ja jetzt der Host bin oder so. Aber nee, es geht ja eigentlich um das, was ich wirklich auch mit auf Reisen habe. Ja, so habe ich das erlebt. Vor allem, man muss sich ja nicht verstellen, es ist das eigene Format, ja. Aber man muss jetzt nicht irgendwie sagen, ich habe in meinem Handgepäck immer dies und jenes. irgendwas so total crazy, keine Ahnung. Ich habe immer in meinem Handgepäck Mikrochips von, weißt du, was ich meine? Also irgendwas, was überhaupt nicht passt. Also es muss ja schon irgendwie passen. Da bist du ehrlich, Authentizität ist, heutzutage ist ein Schlagwort, heutzutage ist Authentizität so wichtig wie noch nie, in Zeiten von KI sowieso. Und dass man da einfach antwortet, hey, das ist quasi das, was ich immer mitnehme, finde ich fein. Jetzt fällt mir gerade noch was ein. Das musst du jetzt gleich noch erzählen. Gerne. Weil du hast dir jetzt selber ein Ei gelegt, kann ich mal sagen. Nein, habe ich nicht. Kommt drauf an, ich bin gespannt. Du hast mir nämlich die Frage gestellt nach Meilenstein und hast aber dann gesagt, du darfst jetzt nur drei nehmen. Und dann musste ich mich ja für drei entscheiden. Aber hast vier oder fünf. Jetzt fällt mir gerade ein, weil ich wollte nämlich auch noch erzählen, dessen Meilenstein ja war der Live-Podcast zum Podfluencer-Festival in München. Und das hätte ich so gern in meiner Folge erzählt, aber dadurch, dass du ja gesagt hast, dich so nur drei vorstellen, habe ich das dann gar nicht mehr erwähnt. Fällt mir jetzt gerade ein. Aber mega smart, dass du es jetzt erwähnst, weil dann passt es, dann ist es wie so ein Puzzle, der zusammengehört. Hört euch unbedingt die Episode von Franzi an, bei dem ich die Fragen stellen dürfte, bei dem ich das Format kapern dürfte für eine Episode, wohlgemerkt nicht das gesamte Format, sondern nur eine Episode. Mehr würde ich auch gar nicht schaffen und neigen jetzt dementsprechend oder können dieses Format oder diese Episode jetzt dem Ende zugehen lassen und auch so ein bisschen eine Schlussfolgerung ziehen. Würdest du es anderen Menschen auch empfehlen, Franzi, dass sie sagen, wechsel doch mal die Perspektive, lade jemand anders ein und lass dein Format übernehmen? Absolut Also ich glaube es kann uns pers nur weiterbringen ja einfach nochmal eine andere Perspektive einzunehmen und die Kontrolle mal abzugeben Und was man dann aus dem Ergebnis macht liegt ja trotzdem in meiner Hand Also ich h ja jetzt auch rein theoretisch sagen k danke Gio aber das Interview werde ich nie veröffentlichen. Weißt du, wie ich meine, hätte ich genauso gemacht. Und ich meine, jetzt in dem Moment habe ich es auch noch nicht veröffentlicht. Vielleicht kommt es ja auch nie raus. Aber trotzdem, man sollte mal sich so ein bisschen selbst challengen und auch so über seine, wie nennt man das immer, diesen inneren Kritiker zu Hause lassen oder diesen Schweinehund überwinden und einfach mal was Neues ausprobieren und sich wagen, mutig zu sein. Das klingt fast schon wie so ein Abschlusssatz und du hast gesagt, den inneren Kritiker einfach mal so da lassen. Ich habe mal einen Satz gehört oder eine Metapher, so in der Art, diese Person hat mir erzählt, immer wenn sie merkt, dass da dieser Kritiker da, ist dieser innere Kritiker, dann läuft sie aus dem Raum, also es macht sie nicht wirklich, aber das ist so metaphorisch, und bevor dieser innere Kritiker mitkommt, schließt die die Zürde zu. Und der ist dann einfach nicht in dem Raum, der ist einfach weggesperrt. Und du bist dann frei von diesem inneren Kritiker. Und ich finde das als schöne Metapher, um hier diese Episode zu beenden. Ich kenne auch mittlerweile so viele geile Methoden von solchen Sachen, dass ich mir echt denke, ich bin echt gerade so am überlegen, ob ich noch ein neues Format anfange, um sozusagen andere Menschen vielleicht auch zu ermutigen, einfach ihre Herzensprojekte umzusetzen, ganz egal, was kommt, und ihnen sozusagen solche Tools an die Hand zu geben, die, die ich selbst ja auch genutzt habe, die ich einfach mal ausprobiert habe. Oder ich überlege, ob ich das quasi in mein Format noch mit reinpacke, um irgendwie noch ein, ich weiß nicht, ob man das macht oder nicht, aber das ist genau das, was du jetzt sagst, das kann eigentlich so einfach sein, wenn einem jemand mal das irgendwie erklärt, wie und das finde, also habe ich echt auch immer überlegt, ob ich das mache. Bin ich sehr gespannt, was in Zukunft so in die Podcast-Welt reingeschwimmt wird, welche neuen Formate entstehen und ob Franzi hier was entwickeln wird. Wir lassen es mal offen, damit du keinen Druck hast, aber wenn, dann würde sicherlich Franzi auf Social Media quasi auch dann vorstellen. Über Handgepäck findet ihr sie. Ich werde natürlich alle Informationen unten in den Show Notes vermerken, damit auch Franzi alle wichtigen Infos teilen kann mit euch. Und wenn sich da was ergibt sch Und ich bin sehr gespannt wo die Reise hingeht und m mich schon mal bei dir bedanken Franzi f deine Zeit f deine Sichtweise Wir haben einige Perspektiven hier dargestellt und gezeigt, was kann man denn wirklich lernen, wenn man mal Gast in deinem eigenen Podcast ist. Und definitiv könnten wir noch zwei Stunden weiterquatschen. Das ist aber nicht möglich. Du musst bald los auf dem Zug, glaube ich. und diese Episode ist wirklich schon, glaube ich, im Kreis geschlossen. Ich stelle dir noch eine ganz kurze Frage, weil das wird jedem Format gestellt, das ist wieder Routine und das ist eine Frage, die ich nicht so stehen lassen kann. Und das machen wir jetzt als Abschluss und dann wünsche ich dir alles Gute, liebe Franzi. War schön, dass wir wieder gesprochen haben und wenn du ready bist, stelle ich dir diese Frage. I'm ready. Und zwar, was ist deine Herzensbotschaft an die Podcast-Community? Ich wünsche mir, dass wir alle ein gemeinsames interkulturelles Verständnis und Respekt gegenseitig entwickeln und mit einem positiven Mindset das Leben genießen. Weil das Leben ist so schön. Und wenn wir das zulassen und uns akzeptieren, so wie wir sind und auch andere akzeptieren, wie sie sind, dann haben wir so eine tolle, bunte Welt, die wie so ein schöner Blumenstrauß ist. Und den sollten wir nicht verwecken lassen. Wie schön, philosophisch und einfach nur... Auch gerade einfach so raus. Ja, aber das sind ja genau die Dinge, die wunderschön sind, die aus dem Herzen herauskommen, die spontan sind und wir in dem Moment, wo wir sie fühlen, auch in die Welt rauslassen und nicht das konstruieren und irgendwie Kontrolle darüber haben wollen, was ja gut zu dieser Episode passt, Kontrolle wahren, sondern dass wir es rauslassen. Und dann soll die Welt entscheiden, was mit diesen philosophischen, wunderschönen Worten macht. Und damit beenden wir auch diese Episode. Liebe Franzi, ich danke dir für deine Zeit, für deine Worte, für deine Gedanken und wünsche dir für Handgepäck und alles, was weiterhin kommt, Events, Reisen, nur das Beste. Ich danke dir, lieber Gio und ich freue mich, dich ganz bald wiederzusehen und sage Ciao. Wenn euch diese Episode gefallen hat und vor allem diesen Perspektivwechsel beeindruckt hat und man eventuell für sich selbst das mitnehmen kann, dann schreibt mir unbedingt, denn jede Nachricht wird gelesen, sie ist wertvoll und ich freue mich einfach über all den Feedback. Franzi selbstverständlich auch. Schreibt hier gerne eine Nachricht und sagt ihr, wie ihr das empfunden habt und ja, schaltet dann wieder nächste Woche Dienstag ein, ganz wichtig, in neuer Frische und Motivation. Bis dahin wünsche ich euch alles Gute. Euer Gio zusammen mit Franzi. Ciao, ciao.