Podcaster-Alltag in Zeiten von Deepfakes, Voice Cloning und KI: Mit Rechtsanwältin Stephanie Beyrich (Ep. 266)

08.09.2026 57 min

Zusammenfassung & Show Notes

Manchmal merkt man erst im Nachhinein, wie viel man eigentlich preisgegeben hat, denn es ist immer nur eine Aufnahme hier, ein Foto dort, ein Tool, das man einfach mal ausprobiert hat und schnell den Überblick verliert. Meine heutige Gästin wirft auf genau diese Themen einen genauen Blick, denn es sind auch abseits der Podcast Szene Themen, mit denen wir täglich konfrontiert werden. Heute spreche ich mit Stephanie Beyrich, Rechtsanwältin, Pressesprecherin der BRAK und Host mehrerer Podcasts, unter anderem (R)ECHT INTERESSANT. Beruflich wie privat blickt sie sehr genau hinter die Kulissen. Gemeinsam nehmen wir uns Zeit für ein Thema, das die wenigsten von uns wirklich durchdenken! Wir stellen uns kritische Fragen wie beispielsweise, was passiert eigentlich mit unseren Daten, wenn wir externe Tools nutzen, oder wissen wir eigentlich, was wir da zulassen? Fragen, die unsere Gegenwart prägen und auf die wir oft keine Antwort haben. Dabei stehen Themen wie KI, Deepfake sowie Voice Cloning im Raum. Was bleibt übrig, wenn wir all das weggeben, was uns eigentlich gehört?

Disclaimer: Achtung, diese Episode ist keine Rechtsberatung. Alle Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Meinungsbildung und ersetzen keine individuelle rechtliche Beratung im Einzelfall. Bei konkreten rechtlichen Fragen wende dich bitte an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt deines Vertrauens.

Informationen zur Gästin: Stephanie Beyrich, (R)ECHT INTERESSANT!
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Transkript

Es sah aus wie ich in dem Video. Es ist nur ein Bild, noch nicht mal in besonders guter Auflösung. Wir Podcaster produzieren Audio- und oftmals auch Videomaterial, das frei verfügbar im Netz ist. Was passiert mit diesem Video- und Audiomaterial? Darüber philosophiere ich heute mit Stefanie Bayrich. Sie ist die Pressesprecherin der Bundesrechtsanwaltskammer Berlins, Rechtsanwältin und auch Host des Podcasts Recht Interessant. Wir schauen uns an, was all das für uns bedeutet, welche Dinge auf uns zukommen, wie wir die Gegenwart prägen und die Zukunft gestalten. Eine Episode, die weitaus größere Folgen hat als unsere Podcast-Bubble. Du hörst So geht Podcast. Gespräche aus der Podcast-Szene. Von und mit Giovanni Pellegrino. Und wie stark künstliche Intelligenz uns heute schon beschäftigt und speziell uns Podcaster wirst du jetzt erfahren, denn ich habe Steffi zu Gast und ich bin super happy, denn sie ist technisch begabt und interessiert. Und mit ihr habe ich, glaube ich, die richtige Partnerin an der Seite, um über dieses doch sehr wichtige Thema zu sprechen. Damit möchte ich dich herzlich begrüßen. Hallo Steffi. Hi Gio, vielen Dank für die Einladung. Ob ich jetzt technisch so begabt bin, das weiß ich gar nicht, würde ich fast in Abrede stellen. Aber technisch interessiert auf jeden Fall. Und KI spielt in meinem Alltag eine große Rolle. Du bist immer, wenn ich dich sehe, interessiert über all diesen Technik-Gadgets. Kann man ja schon so stehen lassen. Kann ich nicht bewerten, wie stark du dich darin involvierst und dann einarbeitest. Aber eins ist sicher, KI hat auch dein Leben verändert die letzten Jahre, würde ich sagen. Auch wie du vielleicht arbeitest, wie es dich persönlich vielleicht auch bereichert, nicht nur negativ auch beeinflusst, sondern auch positiv, indem du deine Arbeit eventuell erleichterst. Und erstmal die Frage direkt, Steffi, wie stark hat dich Künstliche Intelligenz die letzten Jahre betroffen? Ich w sagen richtig doll Also zum einen habe ich beruflich viel damit zu tun weil ich mich damit befasse welche Auswirkungen hat KI auf den Anwaltsberuf Das ist das eine aber mich privat auch ganz immens weil egal womit du arbeitest in jedem Kram in jeder App in jedem Programm in jedem Tool steckt ja KI drin Und zwar so viel mehr, als man so vielleicht im ersten Moment auf dem Schirm hat. Ich arbeite außerhalb meines Hauptberufs, wenn ich da irgendwelche Projekte mache, mit KI-Diktiergeräten, ich lasse alles automatisiert erstellen, bin mit den Ergebnissen oft nicht zufrieden, aber so als Arbeitserleichterung, als Helferlein nutze ich wahnsinnig viel KI und auch das Tool, mit dem wir jetzt gerade aufzeichnen, steckt ja letzten Endes voller KI. Und das ist auch mittlerweile ein Schlagargument für viele Tools insbesondere, dass man AI, sag ich mal, ja, Technik integriert. Für manche ist es vielleicht einfach so, wir branden das einfach um. Das, was wir können, ist eigentlich schon KI in Anführungszeichen und branden das um. Andere wiederum stecken extrem viel Energie rein, damit die Prozesse smarter werden. Und das ist natürlich in diesem Tool der Fall und auch in den Tools, die du genannt hast, wobei du die Namen natürlich nicht erwähnt hast, was ja auch okay ist. Aber du hast erwähnt, inwieweit du die schon einsetzt für dich persönlich. Und das ist, würde ich sagen, schon ein Mehrwert, den du vielleicht noch vor drei, vier, fünf Jahren so in der Form nicht hattest. Absolut. Ich finde, es hat aber auch Schattenseiten. Wir bewegen uns ja beide viel in den sozialen Medien. Und ich finde, da wird es einfach gerade so ein bisschen langweilig. Also das ist für mich die Schattenseite. Es gibt immer so gewisse Trends und dann sehen wirklich alle Beiträge gleich aus. Jetzt hast du gerade so einen Style, der ist so ein bisschen düster, mit den roten Unterschriften und so. Boah, ich kann es einfach nicht mehr sehen, weil jeder Beitrag sieht gleich aus. Jeder schmeißt das irgendwie in seine KI, in seinen Bildgenerator und ich finde ja, KI macht vieles leichter, KI macht aber auch vieles immer gleicher. Das ist ein guter Punkt. Alles gleich aufgrund Tools, die man nutzt und nicht für die eigenen Bedürfnisse anpasst. Also man nutzt Tools so wie sie sind passt sie nicht an und dadurch bekommt man einfach so basic generated stuff was ultra langweilig ist also definitiv Und auch du liest ja auch die Texte durch und du wei genau Mensch eins zu eins gleich mit Gedankenstrichen mit Was weiß ich? Die Gedankenstriche sind erstmal in Verruf gekommen, obwohl sie eigentlich ihren Nutzen haben. Mittlerweile, glaube ich, viele verzichten aktiv wirklich darauf. und das sind so Themen, die fallen einem im Alltag auf. Wahrscheinlich sogar, wenn du kaum was mit AI zu tun hast, wirst du trotzdem merken, ah ja, das hat irgendwie was mit künstlicher Intelligenz. Und wenn du damit stark arbeitest und involviert bist, wie du jetzt zum Beispiel, oder ich kann ja auch zugeben, ich habe digitale Mitarbeiter mittlerweile gebastelt, eine eigene Infrastruktur mit Server, Anbindung. Ich versuche so weit wie möglich, europäische Tools, Anbieter zu nutzen, um die in mein System zu integrieren und versuche große Plattformen mehr und mehr zu verdrängen von meinem eigenen System. Also da passieren gerade crazy Dinge im Background. Deswegen ist es ein Thema, das mich ultra interessiert und vor ein paar Wochen kam auch eine Episode online zum Thema Datensicherheit, weil eben in Zeiten von der AI wir noch besser aufpassen müssen in vielerlei Schichten und wir werden sicherlich in dieser Episode diese verschiedenen Schichten auch so aufbrechen, Denn es geht nicht nur um das Visuelle, sondern auch, was gehen für Daten raus, was bekomme ich rein, welche Angriffe können wir bekommen von außen, von Tools, von KI, sage ich mal, Schnittstellen, die dann irgendwas abgreifen, weil es nicht so sicher ist, weil irgendjemand das in seinen Kämmerlein gebastelt hat und das gedacht, geil, nutze ich. Und am Ende gibt es irgendwelche Sachen raus, die eigentlich so nicht erlaubt wären. Und ich sag's dir, du fühlst es bestimmt auch, Steffi, es ist eine wilde Zeit. In vielerlei Hinsicht. Nicht nur beim Thema RKI, sondern ganz generell würde ich sagen wilde Zeit. Und spannend, aber auch irgendwie super ätzend. Beängstigend natürlich auch in gewisser Weise, ne? Ja, und es gibt so viele Aspekte, die du dabei beachten musst, über die sich auch viele gar keine Gedanken machen. Deswegen, wie gesagt, ich habe beruflich rechtlich auch damit zu tun und ich versuche immer irgendwie die Leute darauf aufmerksam zu machen. Ja, es ist schon ganz nice, was du alles in GPT, welches auch immer du nutzt Ich will jetzt gar nicht auf Marken gehen ganz egal ob AI oder andere Es gibt ja verschiedene Modelle was du da reinpackst Ja du kriegst ganz nette Ergebnisse Denk aber mal bitte dar nach was du da reinpackst und ob da sensible Daten enthalten sind und du ein Problem kriegst mit der DSGVO, mit den Daten von irgendjemandem. Und deswegen bin ich ein großer Fan, Steffi, dass man direkt DSGVO-konforme Tools nutzt oder versucht. Also klar, du kriegst es nicht bei allem hin, gerade diese ganzen US-Tools. Schwierig. Und selbst wir quatschen jetzt gerade nicht über ein DSGVO-konformen Tool wahrscheinlich, außer es gibt bestimmte Verträge, die sie geschlossen haben. Es ist ja auch jetzt nicht ein Tool aus Europa, muss man sagen. Auftragsdatenverarbeitungsverträge schließen, habe ich gemacht. Ganz genau und das ist eben der Punkt. Du hast schon ein Schlagwort genannt. Was ist das überhaupt? Also so als Laie. Ja, also wenn ich jetzt versuchen würde, das ganz einfach runterzubrechen, ist es ja so, dass in jedem Tool, das du verwendest, egal ob es jetzt ein Aufzeichnungsprogramm ist oder dein Host, bei dem du deinen Podcast hast, du lädst ja jede Menge Daten hoch. Also quasi zu einem externen Anbieter, das bist ja nicht du. und da kannst du eben dich absächern, indem du das geht ganz fix, das klingt jetzt so super kompliziert, du schreibst im Prinzip einfach, ich bin zum Beispiel bei Let's Cast ich hab Daniel angeschrieben und hab gesagt, ey Daniel ich brauch für meine Podcast, ich brauch einen Auftragsdaten Verarbeitungsvertrag, dann kriegst du den und dann hast du den parat, ich mach's auch so, dass ich also es geht nur darum, dass quasi Daten durch einen Dritten auch verarbeitet werden so ganz vereinfacht gesagt und ich mach's auch so sodass ich meine Gäste aufkläre darüber, was ich verwende, mit welchen Tools ich arbeite. Und deswegen, bestes Beispiel ist eigentlich mein KI-Diktiergerät. Das kann Gespräche aufzeichnen, was super praktisch ist. Wenn du so ein Vorgespräch führst, gibt es auch in verschiedenen Meeting-Tools die Möglichkeit, ich erkläre immer, bevor ich die Aufzeichnung starte mit diesem KI-Tool, dass ich das gerne verwenden möchte. Ich sage, wonach das zertifiziert ist und frage ab, ob derjenige einverstanden ist. Und erst wenn er einverstanden ist, starte ich die Aufnahme und sage das dann nochmal. Und wie ist das jetzt, Steffi? Nimmst du gerade was auf? Nein, du nimmst gerade was auf, aber ich habe zugestimmt. Ganz genau. Natürlich. Also wenn wir eine Konversation führen, da ist es ultra wichtig, dass natürlich mein Gegenüber weiß, wir nehmen das auf. Ich meine, du hast ja eine E-Mail von mir zugeschickt. Das steht genau für, was wir dieses Interview auch verwenden. Das steht genau drauf, das wird veröffentlicht auf YouTube. Ich bastel daraus ein paar Snippets und so weiter. Das wird auch per Video veröffentlicht. Das heißt, man ist da schon transparent. Ich habe das auch gelernt im Laufe der Zeit. Das war jetzt nicht in der ersten E-Mail schon so, sondern damals vor über fünf Jahren musste ich erst damit lernen, umzugehen. Das heißt, wir lernen schon jetzt hier in dieser ersten Frühphase dieses Gesprächs. Steffi setzt da einen wichtigen Wert darauf, dass man transparent ist, dass man genau sagt, weil man es machen sollte auch, muss man fairerweise sagen, auch wenn es hier keine rechtliche Beratung ist, aber man sollte trotzdem transparent sein und sagen, hey, wir nehmen was auf, das sieht man in unserem Tool, das Vertrauen sieht man sowieso direkt, man wird aufgenommen. Das ist auch gut so, aber man sollte das auch erwähnen und für was es verarbeitet wird. Das heißt, wir haben jetzt diesen Vertrag erwähnt, umso mehr du mit AI-Tools arbeitest oder selber welche bastelst, wirst du merken, dass du automatisch verstehst, dass es, also ich sag mal so, du wirst vielleicht auch durch diese Tools aufgeklärt, diese LLMs, diese Language Models, wirst du aufgeklärt, hey, du brauchst auch, also zumindest wurde ich in der Vergangenheit aufgeklärt, hey, pass auf, da ist diese Richtlinie, du willst so und so, dann wurde ich darauf aufmerksam gemacht, passiert nicht bei jedem, vielleicht hängt das auch an meinen, das, was ich eintippe und was mir wichtig ist und vielleicht bekomme ich diese Inputs und bekomme halt andere nicht. Ja, du promptest halt wahrscheinlich dementsprechend. Das wird das Ding sein. Aber ich glaube... Das ist eine Bibel bei mir. Ja, ich glaube, man muss sich halt immer Gedanken drüber machen. Das, was wir gerade im Podcast-Bereich machen, das enthält sehr viele personenbezogene Daten. Also von A bis Z. Und diese Daten gebe ich dann auch noch an Dritte weiter. Quasi, weil ich sie irgendwo in der Cloud vielleicht bearbeite. Also es kommt ja darauf an, womit du schneidest, wird ja zum Teil auch Cloud-basiert. Du lädst es irgendwo hoch, dann lädst es beim Host hoch und all das enthält halt Daten von anderen Menschen. Und du kannst über deine Daten, kannst du quasi selbst entscheiden. Und ich finde es aber super wichtig, das immer ganz transparent zu machen, Zustimmung einzuholen. Man kann auch Interviewverträge, wer es ganz professionell machen mag, ja, zuschicken, die eben so die Basics enthalten Wichtig ist dann hinterher auch nochmal freigeben lassen das mache ich mit meinen G auch damit du halt super safe bist Und ja sich da einfach ein bisschen der Tatsache bewusst sein Das sind schon viele Daten, mit denen ich umgehe, genau. Wenn wir jetzt, Steffi, ein Beispiel machen, du hast gesagt, viele personenbezogene Daten. Das ist einfach verrückt, wenn man so ein paar Gedanken darüber sich macht, muss man einfach so sagen. Also wir nehmen jetzt einfach hier auf, Remote Tool kommt nicht aus der EU erstmal, muss man abgesehen davon sagen, das heißt, da gibt es noch ganz andere Geschichten, aber es wird erstmal hochgeladen in dieser Cloud, weil es ist Cloud-basiert, dann lade ich es mir herunter, dann erstmal habe ich so viele Informationen schon daraus bekommen, das heißt, wie bearbeite ich dann das Ganze, werde ich das lokal machen, mache ich das über einen anderen Tool, dieser Tool ist wieder Cloud-basiert, solche Geschichten. Dann lasse ich diese Datei durchlaufen, vielleicht durch ein Audio-Optimierungstool. Wo wird diese Datei gesendet? Meistens Whisper-Technologie. Wo gehen die Daten hin? Also da merken wir schon als Podcaster, Podcasterin, hier passiert jetzt schon ganz viel. Ohne dass wir es hochgeladen haben auf unsere Hosting-Plattform. So ist das einfach. Dann kommt noch je nachdem, was du benutzt. Du hast gesagt, wird transkribiert. Dann machst du vielleicht im Studio Screenshots, packst die wieder in ein anderes Tool, da ist die Person zu sehen. Dann lässt du da irgendwas draus kreieren. Also es ist einfach sehr sinnvoll, sich da einmal mit zu beschäftigen. Was ist da eigentlich alles im Pott? Und wie kläre ich einfach die Menschen auf, mit denen ich da interagiere? Es ist völlig klar, das klingt jetzt so, oh Gott, ich stehe mit einem Bein im Knast. Nein, natürlich nicht. Also ich mache jetzt auch nicht so einen riesen Zinnober, wenn wir beide miteinander, wir sind beide Profis, wir wissen jeweils wechselseitig, welche Programme, welche Tools genutzt werden, da ist es ein bisschen einfacher, aber gerade bei Menschen, wenn ich mal jemanden einlade, der noch gar keinen Podcast aufgenommen hat, keinen Videopodcast, ist es mir halt noch wichtiger, da transparent zu sein. Und wichtig ist auch, dass man vorher, das sind so Kleinigkeiten, dass man, das ist jetzt gar nicht so ein KI-Problem, sondern einfach Veröffentlichungsproblem, dass man sich auch das Go geben lässt. Okay, das ist aber Audio und Video. Und dann auch zu sagen, wo das überall veröffentlicht wird. Ein guter Punkt ein sehr wichtiger Punkt auch vor allem oder mehrere wichtige Punkte einfach Transparenz zu schaffen Wir haben das jetzt schon gelernt transparent ist das A und O Ohne Transparenz machen wir uns einfach viel kaputt Und ich glaube auch, dass Vorgespräche oder einfach bevor man auf den Rekordbutton klickt, dass man da schon bestimmte Dinge abklärt und miteinander bespricht. Da sorgt man wahrscheinlich schon für, man löst 90 Prozent der Herausforderungen, die später kommen könnten, löst man dadurch schon. Weil das Zwischenmenschliche ja trotzdem eine wichtige Rolle spielt, trotz der Zeiten mit künstlicher Intelligenz überall Schlagwort. Aber das Menschliche, glaube ich, bleibt auch noch ultra wichtig. Für mich persönlich, für dich auch. Und wenn man da einfach miteinander spricht, löst man schon einiges. Wenn man jetzt eine Diskussion hat im Gespräch, ne Steffi, und ich schreite jetzt mit dir und drehe dir irgendwie die Wörter in den Mund. Ich glaube, dann passieren, man kennt es von ganz, ganz großen Podcaster, die dann mit großen Unternehmern gequatscht haben, die plötzlich dann aufgestanden sind und gesagt haben, nee, ich brech ab, ich geh. So, das passiert bei mir und Steffi nicht, das ist jetzt nicht unser erstes Gespräch. Wir hatten ja schon, mit Jura und Trash hatten wir mindestens eins und mit Recht Interessant zwei quasi. Also eins davor. Und von daher, wir kennen uns schon, wir vertrauen uns, wir haben einen privaten Austausch, aber auch einen privaten Austausch. findet über Dritt-Apps statt. Also es findet jetzt nicht über, I don't know, was wäre denn eine private Taube? Ich weiß es nicht. Es läuft ja auch über Dritt-Apps. Darf man ja nennen, WhatsApp und Co, Signal oder was es da alles so gibt für Kontakt-Apps, Messaging-Apps. Ja, das ist übrigens super nervig, weil jeder so sein Lieblingsding hat und ich muss deswegen auf allen Plattformen oder über alle Messenger-Dienste erreichbar sein. Das ist super nervig. weil dann hast du so viele auf dem Bildschirm und mir rutscht immer eins davon durch. Da muss jetzt ein Unternehmer oder eine Unternehmerin da sein, die sagt, weißt du was, wir verknüpfen das, du hast einen Account bei uns und dann kannst du mit allen Plattformen gleichzeitig schreiben. Ich habe kürzlich gehört, dass es sowas gibt. Müssen wir definitiv. Ich habe den Namen vergessen, aber es ist sowas wenig Einfallsreiches wie ich weiß nicht mehr Power Messenger, Ultra Chat, irgendwas komisches. Ich weiß nicht, habe ich aber nur als Gerücht gehört, hatte aber keine Zeit mich damit zu befassen Das w nat mal cool Oder man einigt sich einfach alle einigen sich auf einen vern datenschutzkonformen Messenger Ganz klassisch, Messaging-App, die ganz basic Variante, was jeder auf dem Smartphone hat. SMS, ja. Ja. Steffi, nochmal zurück zum Thema zu kommen, weil ich habe da noch ein paar andere Ideen, sowas ähnliches gibt es mittlerweile auch für Threads, für Mastodon und was es da alles gibt. gibt es tatsächlich ein zentrales System, was ich auch ab und an nutze und damit kannst du auch gleichzeitig auf mehrere Plattformen posten. Open Feed. Das notiere ich mir. Superspannend. Da musst du nicht alles installieren und dann kannst du darüber auch quatschen. Aber Steffi, tatsächlich haben wir jetzt schon mitbekommen, in welchem Weg oder welche Varianten es gibt, dass unsere Daten rausgehen und für viele erstmal so, oh Daten, wie langweilig. Aber ich glaube, Daten werden uns die nächsten Jahren so sehr beschäftigen, dass es, dass ein Bewusstsein zumindest für die meisten Menschen da draußen entsteht, die sich irgendwie austauschen oder die ein Mobiltelefon haben, sage ich mal. Ich will jetzt nicht darüber sprechen, wenn man jetzt gar keine Technik benutzt und sagt, ich habe gar kein Smartphone, ich nutze keine E-Mail. Gibt es auch Menschen, die das haben? Testen Sie man persönlich? Ich persönlich nicht, aber ich habe tatsächlich letztens ein Interview gehört. Ich glaube sogar, ich will nicht jetzt hier lügen, aber ich meine, dass der Regisseur Nolan, der letztens Odyssey rausgebracht hat, er hat in einem Interview gesagt, dass er selbst keine E-Mail hat und kein Smartphone. Ja, aber der hat eine Assistentin. Der hat eine Assistentin. Aber was ich sagen will, ist, er muss sich mit solchen Themen vielleicht nicht beschäftigen, aber er beschäftigt sich natürlich trotzdem mit Technik. Also er ist der falsche Ansprechpartner. Das würde ich auch sagen. Gib mir zwei, drei Assistenten und ich fasse nie wieder ein Handy an. Schon klar. Ja, also es hat ja den einen oder anderen Vorteil, aber es hat auch viele Nachteile. Also unsere Aufmerksamkeitsspanne nimmt ab. Wir sind sehr abgelenkt. Ich weiß nicht, wo dein Smartphone gerade ist. Meiner ist im anderen Raum tatsächlich, nicht hier. Zwei. Du hast zwei Smartphones vor dir. Drei. Drei? Drei. So. privat, beruflich und dann habe ich aus Datenschutzgründen ein reiner Social Media Handy da sind keine Mails drauf, keine Kontakte und das hat noch nicht mal eine SIM-Karte, also da sind keine ja, ist Da merken wir wieder Datenfluss, was darf drauf sein auf einem Smartphone, was darf nicht drauf sein. So, okay, gehe ich mit. Und noch um zurückzukommen, diese Person, die gar keine Technik hat, klar, der muss sich natürlich, oder sie muss sich gar nicht damit auseinandersetzen, aber die meisten Personen wird im Laufe der Zeit immer mehr und mehr sich mit Daten auseinandersetzen müssen. Vor allem wahrscheinlich die nachkommenden Generationen, die wachsen ja alle damit auf. Also wenn wir so Richtung Generation Z und Alpha gehen, definitiv. Also spätestens Alpha, da wird wahrscheinlich Technik eine sehr große Rolle spielen im Vergleich zu Millennials vielleicht. Ich überlege gerade, was wäre denn, ey, ich bin mit diesem Generationen-Game, ich bin immer völlig lost. Ich weiß gerade noch, was Gen Z ist, weil das Ines ist von Jura und Trash. Und ich weiß Boomer und Gen X und Millennial weiß ich wegen dir. Danach bin ich raus. Also Boomer bin ich auch raus, ne? Ja, das ist so ab über 60, 64 sind die jetzt gerade so. Ich kann mich noch erinnern an ein Gespräch mit drei verschiedenen Generationen, wobei das nicht 100 Prozent gepasst hat. Ja, der Boomer wollte kein Boomer sein. Wegen vier Wochen, weiß ich nicht, zu früh geboren oder was, keine Ahnung. Ja. Ich glaube auch, dass es immer wichtiger wird. Und ich glaube, viele Menschen sind sich der Tatsache gar nicht bewusst, dass Daten nicht einfach nur Daten sind, sondern eine Währung. Und dann muss ich halt selbst entscheiden, sind mir meine Daten was wert oder sind sie das nicht? Also viele gehen halt total gedankenlos mit ihren Daten um. Hast du hier eine Bonuskarte, da eine Sammelkarte? Ich will mich da gar nicht ausnehmen. Es gibt auch so ein paar Geschäfte, da habe ich auch eine Bonuskarte, weil es sich einfach lohnt. Ich weiß aber, welchen Preis ich damit zahle. So geht es mir auch tatsächlich. Und ich bin der Meinung, dass heutzutage durch künstliche Intelligenz wir ein ganz anderes Bewusstsein erschaffen bekommen, was Daten bedeuten, weil wir das direkt auch sehen. Beispielsweise ein wichtiges Thema heute, es gibt AI-Companies, die zerschreddern Bücher, scannen sie ein und schmeißen sie weg. Einen, also eine Unverschämtheit. Ich könnte heulen, ich könnte heulen, wenn ich das sehe. Ich auch das geht nicht und das ist einfach gang und g dass man auch teilweise sehr seltene B aufkauft Und statt dass man sagt wei du was wir versuchen diese wieder zu spenden und tun das irgendwie wieder, I don't know, wie die das machen. Es wäre schön, dann könnte man die nochmal spenden und man könnte sie vielleicht, könnte man so Büchereien erzeugen, die gerettete Bücher haben in diese Richtung. Aber so weit denkt man gar nicht. Und ich als AI-Company würde so weit denken. Aber es ist ein anderes Thema, alles eine Kostensache und ultra traurig. Aber man merkt einfach aus der Praxis heraus, der Preis unserer ganze AI-Industrie ist tatsächlich, dass wir da alles reingefüttert bekommen und da wird einfach nicht geschaut, ob eine Person zu Schaden kommt, muss man einfach so sagen, ob das jetzt irgendwelche Artikel sind, ob das Bücher sind oder, oder, oder. Man achtet da nicht wirklich darauf, ob da jemand betroffen ist, sondern man macht es einfach. Und da gibt es zwar viele Gerichtsverfahren, das wirst du wahrscheinlich mitbekommen haben. Trotzdem schrecken große AI-Companies nicht davon ab, weil wir diese Daten, wie formuliere ich das am besten? Also diese AI-Companies brauchen ja diese Daten, aber diese Herangehensweise ist unter aller, sorry für mein Wording, unter aller Sau, sagt man hier im Süden Deutschlands. Ja, es ist eine Riesenschweinerei und es betrifft ja nicht nur die Bücher, sondern es betrifft ja auch alles, was auf den Plattformen, also auf den Social Media Plattformen eingesammelt wird. Das ist sehr unglaublich. TikTok wird ja auch gerade wieder verklagt, weil es unglaublich ist, was die alles über dich einsammeln. Also es gibt von Anfang an, wird alles über dich eingesammelt und zwar viel mehr. Wir denken immer, naja, wird halt irgendwie analysiert, was ich like und was ich teile. Nein, es ist so viel mehr. Es ist tatsächlich, wie lang brauchst du, bis du irgendwas wegswipest? was hast du dir vielleicht zweimal angeguckt das fängt vom Groben ins Feine an, also es sind solche sogenannte Cluster, du hast noch gar nichts angeguckt und dann wirst du schon einsortiert aufgrund deines Aufenthaltsorts wenn du es angegeben hast, Alter, Geschlecht vielleicht dein Name und das wird immer feiner auszieseliert und alles wird über dich aufgezeichnet und wir kennen das alle, du siehst manchmal eine lustige Werbung ich bin ja so anfällig für irgendwelchen Unnützen-Schrott. K habe ich gesehen eine Kronkorkenpistole Mega Brauche ich eine Tiktak Ja selbstverst brauche ich das Du kannst aber entweder die App verlassen und dann suchst du dich tot über Google oder du klickst kurz auf den Link. Dann öffnet sich der sogenannte In-App-Browser. Und alles, was du dann machst, wird getrackt. Das ist unglaublich und da sind wir uns gar nicht drüber im Klaren, was da alles über uns eingesammelt wird. Und ich finde, wenn man das bewusst in Kauf nimmt, ist es das eine, aber viele machen sich halt gar keine Gedanken drüber. Und das habe ich komplett, ich habe mich bei Tic Tac Kanone aufgehangen, weil die ist wirklich cool. Was war nochmal deine Frage? Vielleicht kann ich noch da einhaken, ne, liebe Steffi. Ich meine, Werbung kann auch hilfreich sein. Ich habe auch schon die ein oder andere Werbung bekommen. Gerade Richtung Reisen habe ich eine richtig coole Reisetasche entdeckt und seitdem habe ich sie dann irgendwann gekauft. und reise seit, glaube ich, zwei Jahren nonstop mit Handgepäck und zwar immer mit diesen Täschchen, sage ich mal, das ein Handgepäck ist und ich liebe es. Hätte ich durch die Werbung wahrscheinlich gar nicht entdeckt. Das heißt, das habe ich ja gerne gemacht und ich kaufe auch gerne mal was, wenn mir was eingeblendet wird und es wirklich zu meinen Bedürfnissen passt, zu meinen Interessen, dann kaufe ich das. Das nehme ich in Kauf. Aber da kommen oftmals auch Dinge, also es wird ja viel getrackt, dass sie wissen, dass dich dieses Accessoire interessiert, die TikTok-Kanone zum Beispiel. Wie viele Daten haben sie über dich gesammelt, bis sie das wussten? Vielleicht weniger, aber vielleicht auch viele. Ich glaube super viele. In dem Fall ganz ehrlich, die TikTok-Kanone, die war mir so wichtig, dass er nicht gesagt hat, während er nehme ich das jetzt in Kauf. Achso, jetzt habe ich auch gefragt. Thema Figuren. Manchmal muss ich nur eine Runde drehen. Ich habe immer so ein etwas merkwürdig funktionierendes Hirn. Jetzt bin ich auch wieder da, weil wir kamen von den Büchern, die zerstört werden, mit dieser Rücksichtslosigkeit, einfach nur, um an die Daten zu kommen. Und das machen sie aber auf den Plattformen genauso. Und genauso, wenn du bestimmte Apps nutzt, und das Ganze, egal was für ein Scheiß gerade innen ist, wie sehe ich als Wikinger aus in einem Video? Wie sehe ich als Comicfigur aus? Wir laden da so freiwillig unsere Bilder hoch und haben nicht einmal die Nutzungsbedingungen gecheckt. Darf das was ich da reinlade vielleicht f die Trainingsdaten verwendet werden H ist das der Fall Lesen wir gar nicht Weil dann klappen ganz ehrlich es f doch schon an beim eigenen Handy Du hast ein Update Lizenzbedingungen Hand aufs Herz Wer liest das Ich bin ehrlich ich bin Anw Nein, ich lese das nicht, ich habe gar keine Zeit, ich muss das Handy weiter verwenden. Aber vielleicht bei der einen oder anderen App sollte man mal reingucken, ob man da vielleicht ablehnen kann, dass die Daten zu Trainingszwecken verwendet werden. Und darauf wollte ich vorhin hinaus, diese Rücksichtslosigkeit, mit der alles gegriffen wird, was man eben in die Finger, in die digitalen, virtuellen Finger bekommt. Andererseits müssen wir uns auch an die eigene Nase packen. weil für wie viel Mist, blöde Gags nutzen wir, ohne drüber nachzudenken, unsere KI-Tools, Large Language Model, egal was man gerade eben so als Favoriten hat, ohne eine Sekunde drüber nachzudenken, dass wenn ich da jetzt einen schönen Prompt schreibe, um einen blöden Gag zu bekommen, ich wahnsinnig viel Energie verbrauche. Das sind jetzt mehrere Themen, worauf wir einhaken könnten. Erstmal natürlich Energieverbrauch, das wäre ein Thema für sich, was unheimlich viel Wasser verbraucht wird natürlich auch, Energie und vieles mehr. Darauf können wir gar nicht zugehen, aber das müssen wir erwähnen definitiv, dass all das, was wir machen und umso einfacher diese AI-Tools zu nutzen sind, desto einfacher wird es sein, dass wir diese Tools nutzen. Führt wiederum, dass wir natürlich Ressourcen verbrauchen. Das muss man sagen. Wir verbrauchen Ressourcen, ist eh schon ein sehr wichtiges Thema und immer knapper. Viele Umweltkatastrophen, Klimawandel und so weiter. Wir können uns darauf gar nicht gerade so versteifen, weil es ja viel mit Datensicherheit hat, aber das muss trotzdem erwähnt werden, das will ich gar nicht unkommentiert lassen. Und wir können ja an unsere eigene Nase fassen, ne, Steffi, für dieses Gespräch hier nutzen wir alleine schon, weil wir dieses Tool hier nutzen, wahrscheinlich unbewusst Ressourcen, weil klar, die Kommunikation muss entstehen. Es wird was eingesetzt, dass die Kommunikation vielleicht so flüssig läuft, damit man uns so gut hört. Und das läuft ja nicht einfach so. Diese Tools werden gebaut und da wird auch, sag ich mal, ganz viel Smartness eingesteckt. Und da laufen halt Prozesse im Background. Und alleine für dieses Gespräch, um mich mit Steffi zu besprechen, habe ich mich auch vorbereitet. Das heißt, dann wirst du auch auch vielleicht brainstormen auch mit AI-Tools auf deine Thematik. Das heißt nicht, dass du das eins zu eins so nimmst. Geht gar nicht. Wir haben viel zu viel davon abgeschweift, ich und Steffi heute. Und trotzdem ist es eine gute Vorbereitung. Aber man sieht natürlich nicht immer beide Seiten der Medaille. Man sieht die Vorteile, aber man will nicht die Nachteile sehen. Die Nachteile, man gibt die Daten her, damit es so gut funktioniert, wohlgemerkt. und man nimmt in Kauf, dass immer mehr und mehr Ressourcen verbraucht werden und man denkt sich so, ja gut, wenn ich es nicht mache, machen es sowieso andere. Ist da geholfen? Deswegen, ich glaube, das ist eine philosophische Frage, was wir, wir könnten hier auch philosophisch argumentieren, aber wir müssen das im Hinterkopf behalten. Absolut. Siehst du, ich war sehr nachhaltig und datensparsam für diese Aufzeichnung heute. Ich habe mich einfach gar nicht vorbereitet. Das ist perfekt, Steffi. Genau das finde ich geil. Nein, Spaß beiseite, aber du bist ja in dieser Thematik drin. Du setzt dich damit auseinander schon seit langer Zeit. Das ist kein neues Thema für dich. Es ist nicht, wie wenn ich sage, Steffi, lass uns mal über die anfängende Hip-Hop-Zeit in den frühen 90er Jahren. So. Dann würdest du wahrscheinlich sagen, warte mal, da muss ich mich drauf vorbereiten, bin ich überhaupt die richtige Person? Engelsprachlich, deutschsprachlich, dann können wir das schon machen. Okay. Aber wie wir merken, erstmal müssen wir wissen, Also, wir wollen jetzt gar nicht in Vorbereitung für ein Interview oder so reingehen, sondern wir bleiben noch auf der Datensicherheit oder auf die Datenthematik noch stehen. Wir nutzen Daten, wir pflegen wieder Daten rein, wir geben Informationen preis. Was ich zum Beispiel jetzt mittlerweile mache, ist immer mehr und mehr europäische Tools zu integrieren, wie zum Beispiel, ich darf den Namen nennen, weil ich will ja, dass immer mehr verwendet wird, Mistral zum Beispiel, also Le Chat, auch bekannt, französisches Dienst, integriere ich immer mehr und mehr in meinen eigenen Prozessen, weil erstmal hat andere Vorteile gegenüber US-Tools, dadurch gibt es so, bleibt es zumindest in Europa, sag ich mal, diese ganze Sicherheit, diese ganzen Daten, aber abgesehen davon versucht man da auch Modelle zu nutzen, die vielleicht sparsamer sind, also das heißt, du kannst selber entscheiden, nutze ich jetzt das ultra krasse Tool das sehr viel Arbeitsspeicher verbraucht oder nutze ich einen kleinen Modul weil ich gar nicht so diese tiefgr Frage jetzt beantworten muss die sehr viele Ressourcen braucht Das hei wir k ein bisschen sicherlich hier Einfluss haben Ja, absolut. Und ich merke es auch, dass manches mit KI nicht so gut funktioniert. Also ich habe ganz am Anfang, weil es einfach cool ist, du willst es ausprobieren, auch so ein bisschen KI mal benutzen. und habe gesagt, nie packe ich Namen oder Ähnliches rein. Also immer anonym. Aber du kannst ja schon sehr präzise zum Beispiel prompten, versetz dich in die Lage, du produzierst einen Podcast, es soll um dieses oder jenes Thema gehen. Es ist jemand aus dieser oder jener Branche zu Gast und das Gespräch soll sich konzentrieren auf diese oder jene Aspekte und Fragen. Das kannst du ja machen, ohne dass du wesentlich relevante Daten preisgibst. Und das, was dabei rauskommt, das ist immer so la la. Es ist nicht wirklich schlecht, es ist aber auch nicht wirklich gut. Und es fehlt vor allem eins, es berührt mich gar nicht. Also deswegen, ich habe das drangegeben, ich führe immer schon, seit fünf Jahren mache ich das, ich führe immer, außer ich kenne die Menschen schon, die zu Gast sind, und es funktioniert einfach, ohne dass du dich austauschen musst, ausführliche Vorgespräche. und ich überlege mir alle Fragen immer selbst. Vieles entsteht aus dem Gespräch und ich glaube, dass du an den Punkt kommst, gerade bei längeren Formaten, aus den Menschen Informationen oder auch Geschichten rauszuzaubern, die sie vielleicht am liebsten gar nicht erzählt hätten, es dann aber so eine persönliche Atmosphäre ist, dass sie sagen, ach komm, doch, erzähl ich. Das kannst du nicht mit einem KI-konstruierten Skript. Das funktioniert. Definitiv als Interviewer, Stefanie, wissen wir, es ist wichtig, dass wir im Gesprächsfluss bleiben und darauf reagieren. Wenn du jetzt alles vordefiniert hast, man kann ja auch vordefinierte Fragen haben, wenn du mal einen Blackout hast oder du hast einfach mal was da. Du hast dich vorbereitet. Das ist wie ein Spickzettel in der Schule. Bereite deinen Spickzettel vor, aber nutze es nicht, sondern beim Erarbeiten dieses Spickzettels hast du meistens so viel gelernt, dass du es gar nicht brauchst. Und so ist es auch die Vorbereitung Du bereitest Fragen zwar vor die wirst du wahrscheinlich 80 90 davon gar nicht verwenden weil du im Gespr bleibst Das habe ich geh von vielen Experten die sich mit Interviewf auskennen So erstmal das aber um nochmal bei dem Thema Datensicherheit oder Datenpflege reinzugehen Wenn du natürlich das allgemein behandelst, dann wirst du allgemeine Sachen rausgespuckt bekommen. Umso genauer, umso mehr Daten, umso mehr Informationen eingefügt werden, desto besser ist die Ausgabe. Und natürlich, weil wir Podcaster sind, gibt es die Informationen von uns Podcaster auch. Jetzt ist die Frage, wenn so viele Informationen von uns bekannt sind, werden wahrscheinlich Menschen, die mit uns ein Interview führen oder vielleicht wir mit ihnen, natürlich diese Informationen auch abfragen. Jemand, der vielleicht Steffi nicht so gut kennt und jetzt eingeladen wird, wird dann auch vielleicht recherchieren. Wer ist denn Steffi? Was macht sie für ein Format? Das heißt, sie gibt auch schon dort Informationen. Man weiß, also zum Beispiel das System weiß ja, okay, sie wird mit dieser Person sprechen. Das heißt, da kommen nochmal ein paar Schnittstellen zusammen und es wird immer größer und größer diese Datenbank oder neuronales Netzwerk, was es auch bei den ganz großen Anbietern gibt. Da gibt es ein paar Grafiken, das ist total wild mit so sekundären Gehirnen, aber auch eben bei diesen ganz großen Anbietern, da hat man mal so einen Leak rausgelassen und hat gesehen, wie das so aufgebaut ist, total crazy. Aber ja, wenn wir da nicht genaue Details hinzufügen, bekommen wir natürlich nur irgendwas Generisches. Ja, aber es ist krass, was aus dem, was wir beide jetzt zum Beispiel wirklich veröffentlichen und preisgeben. Also ich erzähle schon auch aus meinem Privatleben, aber immer nur bis zu einer gewissen Grenze, weil es gibt einfach einen Bereich, der geht niemandem was an, das ist für mich unantastbar, aber ich bin schon jemand, der sehr offen ist bei Dingen, die ich unschädlich finde. Es ist krass, wenn du KI oder Google einfach mal fragst, wer ich bin und was ich so mache. Ey, da steht seit wann ich nach Wacken fahre. Und all so ein Krams. Das ist richtig crazy. Und da sind Sachen dabei, da erinnere ich mich nicht dran. Und da fragst du mal nach, wir haben das gerade aus Spaß gemacht. War ich bei Freunden in Hamburg und das habe ich auch ganz oft erzählt. Mein bester Freund hat einen Laden, der heißt Curry Pirates und Ich habe da mal so spa mal gefragt in welchem Jura Currywurst gesprochen wurde und welchen Laden und so Alles Ich h dir nicht mehr sagen k wann das wo war Und ganz präzise habe ich gesehen, ach ja, guck, das war bei Jura und Trash der Folge und war recht interessant. Und es sind wirklich Dinge, die ausgewertet werden. Das ist crazy. Weißt du, Steffi, was verrückt ist? Ich habe auch Recherchen gemacht und dann wollte ich gucken, warum hat denn vielleicht dieser Podcast sein Format beendet. Und dann recherchierst du da und dann sagt dir dein tapferer Assistent, sag ich mal, der sagt dir dann, ja, also in Episode 109, da haben sie genau, dann sagt er dir wirklich das Wortlaut der Episode, was sie gesagt haben und warum, also du kannst sehr tief reingreifen und du kannst dir mittlerweile Tools basteln, das weiß ich, weil ich ja sehr intensiv mich da damit auseinandersetzen. Du kannst Tools basteln mittlerweile, wo du dann Reels einfügen kannst und er sagt dir erstmal, worum geht es in dem Reel. Du kannst alles fragen. Über TikTok, über YouTube, über Reels. Du kannst mehrere Reels miteinander verknüpfen und kannst sagen, ja, stimmt das so? Oder labern sie nur Blödsinn? Und dann sagt das System, je nachdem, was du für ein System hast, sagt er dir auch, ja, also, das ist schon sehr überspitzt gesagt von diesem TikToker und er dockt die Ängste des Menschen an, in der und der Variante. Das heißt, du bekommst so eine Analyse über Videos, die komplett transkribierbar sind. Alles, was du im Netz hast, kann jeder in jeder Sekunde jetzt transkribieren, kann es genau auseinandernehmen und wenn du das nächste Mal mit ihm sprichst, theoretisch, könnte er sagen, ja, aber wieso machst du das in den letzten 150 Reels so? Da hast du nämlich, keine Ahnung, 119 Mal genau dieses Wort hier verwendet. Ich kann da nur sagen, ja, keine Ahnung, weiß ich nicht. Wild, oder? Und vor allem, wenn du versuchst, möglichst barrierefrei zu sein, dann fügst du ja vielleicht selber noch Transkripte hinzu. Also ich schaffe es nicht immer, weil das sehr viel Arbeit macht. KI ist so ganz nett, aber kriegt das noch nicht so ganz hin. Also du musst sehr viel nacharbeiten, finde ich. Und wenn ich es irgendwie hinkriege, versuche ich das auch, dass es kein Autotranskript ist, sondern wirklich korrigiert, eben um möglichst barrierefrei und niedrigschwellig zu sein, für alle, die es interessiert. Dann trägst du ja selber noch dazu bei. Die sind ja, du kannst ja runterladen. Das ist ja dann alles verfügbar. Und das ist auch das, was ich so nervig finde, weißt du, weil wir in so einer Zeit leben. Ich kann dir nächste Woche nicht mehr sagen, was ich heute im Wortlaut bei dir gesagt habe. Und ich finde das auch völlig in Ordnung. Und wenn mich dann jemand darauf festnagelt, kann ich nur reagieren und sagen, du, das macht sein. Ich sage so viel, wenn du den ganzen Tag lang, wenn der Tag lang ist. Und vielleicht habe ich inzwischen dazu noch was Neues gelernt oder neuen Gedanken gehabt. Ich entwickle mich ja weiter. Ich habe ja jetzt nicht mehr dieselben Gedanken wie vor einem halben Jahr, auch nicht mehr dieselben Erkenntnisse. Und das ist halt so etwas, was ich an dieser Automatisierung an der KI so ätzend finde, weil es so den Mosern unter uns alles noch viel leichter macht. Ja, du hast aber vor dreieinhalb Jahren gesagt, bei Minute 5, 28, ja, dann ist das so. Heute sage ich was anders. Also ich glaube, man muss sich darauf halt einfach einstellen ab einer gewissen Reichweite. Das ist dann so. 100%. Aber das sind so Dinge, die müssen wir einfach ja, so auf den Blick haben. Wenn du irgendwas sagst in einem Podcast, weil es ultra wichtig ist, hier auch nochmal zu erwähnen, dann gibt es Tools, die einen Alert auslösen. Ich weiß genau, wenn jemand sagt, Gio von Sogit Podcast, bekomme ich eine Benachrichtigung. Und das sind offizielle Tools, die man bezahlt, die auch in der Podcast-Szene bekannt sind. Aber man weiß meistens nicht, dass solche Tools existieren. Und wenn ich dann mal sowas zeige und sage, hey, cooler Tool, was hast du da verwendet? Richtig cool. Sag ich, ja, ich habe davon so oft gesprochen, aber die Reels gehen halt nicht viral. Deswegen sehen das halt drei, vier, fünfhundert Leute und nicht irgendwie 50.000 Leute. Aber das wäre wahrscheinlich interessant für 500.000 Leute. Bekommst du halt nicht irgendwie von der Reichweite geschenkt, weil wir wissen, das ist halt nicht zu extrem genug, dieser Begriff. Man müsste irgendwie drumherum die Hooks bauen. Genau, das ist ja das nächste, wo KI uns beeinflusst, beeinträchtigt, bei den ganzen Algorithmen. Wir sind ja nur darauf ausgelegt, dich möglichst lange auf der Plattform zu halten und mit dir zu verdienen. Deswegen werden die regelmäßig angepasst. Und das was eigentlich wirklich wichtig w und relevant kriegst du vielleicht gar nicht angezeigt Und da gibt es ja verschiedene Ideen dazu was man da machen k Die KI-Kennzeichnungspflicht alleine ist ja nicht das große Ding. Erfasst nur die, finde ich, wo es meistens sowieso offensichtlich ist, aber die Algorithmen selber. Also, dass man da nicht verpflichtet, dass geprüfte, verifizierte Informationen höher gerankt werden, als das, was irgendwie ein Propaganda-KI-Generator da gebastelt hat. Das ist ja auch so ein Thema. Ja, und jetzt stell dir vor, liebe Steffi, es geht mehr und mehr in Richtung das, was im Netz jetzt verfügbar ist. Es ist ja mittlerweile zum großen Teil sogar KI generiert. Also es ist so schnell mittlerweile, also das muss man nochmal prüfen, wie viel Prozent davon, aber ein großer Teil ist mittlerweile schon vermüllt, also in Anführungszeichen, ist einfach KI-Generät. Alles voller Bots und hast ja auch, gerade Zahlen, wer hat die denn mitgebracht? Ines hat mir die mitgebracht, dass inzwischen mehr Kommentare auch von Bots automatisiert abgegeben werden als von Menschen. Das finde ich halt schon gruselig. Und wenn es nach mir geht, ja, dann lass es irgendwann noch mehr sein, dann suche ich mir was anderes. Man muss auch fairerweise sagen, ne Steffi? Auf Instagram zum Beispiel gibt es ja auch Tools, die man nutzt, um direkt eine Antwort zu liefern. Keine Ahnung, du sagst, schreibt, I don't know, Buch und dann sende ich euch das neue Buch zu. Und das ist ja auch ein Automatismus dahinter liegt. Das ist ja auch offizielle Plattformen, die mit Instagram zusammenarbeiten. Das sind ja aber auch im Endeffekt Bots. Oder es ist ja so einfach wie noch nie geworden, sich selber solche Bots zu bauen, im Endeffekt die dich unterstützen. Richtung digitale Mitarbeiter, die für dich Aufgaben erledigen und so weiter. Das entwickelt sich ja rasant in diese Richtung. Und wir haben noch über ein Thema noch gar nicht gesprochen, was eigentlich genauso relevant ist. fällt mir gerade so hier ein, lieber Steffi, was ich mir so am Anfang diese Gedanken gemacht habe, habe gedacht, okay, wir Podcaster sind schon sehr ja, beeinsprucht von dieser Geschichte. Man kann all unsere Texte nachlesen was wir gesagt haben weil das transkribiert wurde Man kann unsere Stimme nutzen man kann unsere Videos nutzen weil wir ja Videopodcasts auch dazu machen Wir sind auf Social Media vertreten Theoretisch reicht da nur ein Bild Aber trotzdem, wir haben so viel Material da, dass man alles zusammenstellen könnte. Und das ist sehr beängstigend. Also man könnte all das nehmen, was wir preisgeben, kostenlos, oder auch bezahlt, je nachdem. Und das wird verarbeitet. Und du weißt nicht, was die Menschen daraus machen. Hashtag Deepfake, Hashtag Voice Cloning oder ähnliches. Anrufe an Menschen, die uns nahe sind, um Geld zu verlangen oder noch krasseres. Das passiert ja am laufenden Band. Häufig mit Prominenten aus einer bestimmten Branche. Wird dann Medikamentenwerbung oder du hast Betrügereien, die sich dann irgendwie auf Investments oder irgendwas beziehen, ist ja alles voll davon. Und es ist ja viel niedrigschwelliger, als du denkst oder als man sich selber klar macht, weil wir denken immer, ja mein Gott, das ganze Videomaterial von mir, meine Stimme, bla bla bla, braucht es ja noch nicht mal. Ein guter Bekannter von mir ist richtig gut mit diesem ganzen KI-Kram. Und der hatte nur ein Foto von mir. Ich war noch nicht mal komplett drauf. Es war einfach so keine Ahnung, Kopf war drauf, Schultern und so bis oberhalb Bauchnabel oder so irgendwie so ein, eins das du von mir überall hast, der hat in Nullkommanix aus diesem Bild von mir ein Video gemacht, in dem ich auf einer Harley einen Stunt mache und irgendeine Botschaft rufe. Das ist ja wiederum ja was Positives, das ist ja eher ein cooles Ding, sage ich mal, aber man kann ja genauso negative Dinge drüber machen. Aber einfach um zu zeigen, es ist nur ein Bild, noch nicht mal in besonders guter Auflösung. Und ganz ehrlich, das sah aus wie ich in dem Video. Also man guckt dann selber natürlich an, dass ich hätte gesehen, ja, die Haare sind aber ein bisschen zu kurz und vielleicht sind die Itzi zu hell und die Stimme hat nicht ganz gepasst. Aber er hat dafür ungefähr fünf Sekunden gebraucht. Also es geht gar nicht nur um diese Masse, die wir jetzt als Podcaster zur Verfügung stellen. Es reicht ein Bild und eine kurze kurze Tonspur Und das nutzen ja auch viele tats um sich selber die Arbeit abzunehmen Also schon vor Jahren hat ein anderer Bekannter von mir hat sich ein Tool geholt Da musst du einfach nur so anderthalb Minuten in der Kamera sprechen. Und dann hat er sich seinen eigenen KI-Avatar generiert, damit er nicht mehr alle Videos selber machen muss. Und dann gibst du nur noch Text ein. Und wenn genug Datenmaterial da ist, macht dieses Ding alles. und ich denke so, können wir das bitte so viel weiterentwickeln, dass ich das in Meetings setzen kann oder ins Büro schicken? Dann bin ich an Bord. Aber dann bist du vielleicht nicht mehr gebraucht. Weißt du, wenn es irgendwann so gut ist, dass es uns ersetzt und wir nicht die Rechte darüber haben, was passiert dann? Weißt du, es gibt Tage und Wochen, da denke ich, oh, bitte hört auf, mich zu brauchen. Ich komme klar. Ich setze mich auf mein Motorrad und fahre weg. gutes Kleingeld fehlt. Das ist das Problem. Ich würde gerne dieses Video sehen, liebe Steffi, weil natürlich werden wir nicht veröffentlichen, aber es ist trotzdem eine witzige Vorstellung, so dich darüber hüpfen zu sehen und irgendwie so ein Stunt vielleicht mit dem Motorrad und es ist irgendwie ultra realistisch, weil es zu dir passt. Ja, der Kenner hätte erkannt, dass ich zu klein bin für die Maschine, auf der ich da angeblich gefahren bin. Also ich hätte es erkannt, mein Mann hätte es erkannt, aber ansonsten, das sah schon ziemlich cool aus. Und das Traurige ist, ich habe das Video nicht mehr. Mein Kugel hat selbstlöschende Nachrichten und ich wollte es unlängst wirklich rauskramen, weil ich auch jemandem davon erzählt habe. Nein, ich habe es nicht mehr, ich müsste es mir nochmal schicken lassen. Ja, aber einfach so als kleiner Reminder, alles, was online ist, kann halt potenziell dafür verwendet werden. Das Risiko ist natürlich geringer, wenn man, so wie wir alle, jetzt keinen Promi-Status hat. Vielleicht keinen Promi-Status, aber wenn man bekannt ist in seiner eigenen Nische, dann kann das viel Schaden anrichten. Ja, aber ich glaube, es trifft halt jetzt eher richtige Promis. Also, was du halt im, ich bin ja kein Promi, ja, in der Branche vielleicht bekannt, auch längst nicht bei allen, die ist ja sehr groß, die Branche. Aber ich glaube, wenn du halt so ein typischer VIP bist, ist natürlich die Wahrscheinlichkeit größer. Also, dass es passieren wird, dass man mit einem Eckart von Hirschhausen Deepfake-Videos erstellt, um irgendwas zu veröffentlichen. verkaufen, war jetzt nicht wahnsinnig überraschend. Das heißt, wenn wir jetzt diese Episode so Revue passieren lassen und so ein bisschen darüber ein Fazit ziehen, über all das, was in der heutigen Zeit möglich ist, wo wir uns Gedanken machen und vielleicht was mitgeben, was wir machen können, worauf wir achten können, weil ich glaube ansonsten ist es so, diese Episode macht auch ein bisschen traurig, weil wir merken einfach, was alles möglich ist. Aber es könnte ja durchaus viele Learnings mitgeben, was wir anwenden können. Und du kannst sicherlich ein paar nennen, ich kann ein paar nennen. Ich würde sagen, machen wir das doch, oder? Um diese Episode ein bisschen positiver zu verabschieden, als sie jetzt ist, und zwar relativ düster. Ach, so negativ gar nicht. So negativ war die gar nicht. Also ich glaube, das Wichtigste ist, sich der Tatsache bewusst zu sein, dass alles, was ich in welches KI-Tool auch immer packe, dass ich das ein Stück weit aus der Hand gebe. Ich sollte mir halt darüber im Klaren sein, was passiert. Was passiert mit den Daten, mit den Bildern, mit meiner Stimme. Ich glaube, man kann sich aber auch klar machen, je mehr alle Welt KI nutzt, desto größere Chancen hat man wieder mit dem zu punkten, was KI eben noch nicht so gut kann. ja und das ist so die das ja die die das authentische sein so empathie es gibt also ein paar paar versuche im bereich kai aber noch funktionieren die gar nicht und ich glaube sich der eigenen verantwortung bewusst sein dass wenn ich mit daten anderer umgehe das transparent zu machen und vielleicht aber auch an die zu denken f die ich Dinge ver Also wenn ich wirklich mal deutlich KI generiere, also wirklich synthetisch arbeite, das auch transparent zu machen. Und vielleicht auch dazu beizutragen, dass man besonders viel Wert legt auf gute, fundierte, richtige Informationen, nichts Halbgares raushauen. Weil das ist wieder ein Qualitätsmerkmal, dass KI und auch KI-generierte Inhalte eben nicht so haben. Das heißt immer mehr die Menschlichkeit zeigen, weil ich glaube, die Menschlichkeit darf nie verloren gehen. Bei all diesen künstlich generierten Sachen, die es jetzt schon auf dem Markt gibt und wir auch sehr stark wahrscheinlich nutzen, die hier gerade zuhören oder zuschauen, dass wir dieses Menschliche nicht verlieren, dass wir auch uns verletzlich zeigen. Wir müssen uns nicht perfekt zeigen, indem wir irgendwelche perfekte Sachen vorbereiten, perfekte Prompts, perfekte Texte, dass jedes dieser Texte auf Social Media perfekt sein muss. Weißt du was? In Zeiten von KI und Perfektionismus ist gerade so ein Text, den man veröffentlicht, der nicht perfekt ist, der Rechtschreibfehler hat. Vielleicht etwas, was dich sympathischer macht und von der Masse herausstechen lässt, einfach mein Take dazu, dass sogar was Positives ist, oder Steffi? Wenn es nicht perfekt ist. Ja, absolut. Deswegen würde ich zum Beispiel in meinen Episoden, guck mal, ich habe vorhin komplett, ich habe mich so verloren in dem, was ich erzählt habe, ich habe komplett deine Frage vergessen. Das sage ich dann einfach Jetzt habe ich so tic Ich habe mich aufgehangen wo war man gerade Und das lasse ich in meinen Gespr immer drin das w eine KI so nicht tun Also dieser kleine Ausritt, den gäbe es nicht bei einem KI-generierten Podcast, außer ich prompte das absichtlich rein. Und ich glaube, das ist etwas, was Menschen abholt, was Menschen berührt. Deswegen habe ich, was das angeht, überhaupt keinen Perfektionismus. Weil ich es immer super nett finde, wenn ich ein Riesenfan bin von jemandem, egal ob er auf der Bühne steht oder einen Podcast hat, und da ist mal so eine kleine Panne drin. Ich bin da nicht schadenfroh, sondern ich denke immer, ach, guck mal, das war jetzt niedlich. Und ist ja auch, guck mal, auch nur ein Mensch. Das verbindet ja. Deswegen, auch wenn ich auf der Bühne stehe und eine Keynote halte und ich vergaloppiere mich, was nicht selten passiert. Ich sage das dann einfach. Jetzt war ich echt schneller als ich selber. Ich habe mich selber überholt. Wo war man gerade? Oder was auch immer. Also lass doch menschlich sein, das verbindet ja auch. Und Steffi, ich liebe es, dass wir das Menschlichsein am Ende einer Episode, die sich viel um Technologie beschäftigt hat, das hervorsticht am Ende, dass wir jetzt nicht in dieser Episode Angst machen wollten, sondern einfach ein gewisses Bewusstsein für Daten erzeugt haben, dass, was wir weitergeben, dass es Informationen sind, die irgendwo ankommen, gespeichert werden und damit gearbeitet wird. Das hei wir k tats mit dieser Information was anfangen und k es vielleicht zu unseren G nutzen im Laufe der Zeit Wir m aber wissen dass diese Dinge passieren Und das haben wir gemacht glaube ich in dieser Episode Und dafür danke ich dir, liebe Steffi, für diesen Austausch unter Podcastern zum Thema, ja, im Endeffekt Technologie, KI, aber auch wie diese Technologien uns Podcaster als auch uns Menschen persönlich betreffen. Und ich fand es hervorragend. ist ein bisschen länger geworden, aber finde ich klasse und dafür danke ich dir und würde sagen, lass uns Menschen sein, lass uns gerade in diesen Zeiten vielleicht sogar diesen Teil der Menschheit noch stärker hervorstechen, oder Steffi? Das war mir ein Vergnügen, mit dir heute ein bisschen unperfekt zu sein. Vielen Dank, liebe Steffi. Ich danke dir für die Einladung. Und wenn euch diese Episode gefallen hat, schreibt unbedingt Steffi. Alle Informationen sind natürlich in den Shownotes vermerkt. Alles personenbezogenen Daten, die aber öffentlich zugänglich sind. Ich habe zugestimmt. Steffi hat zugestimmt. Es war mir eine Freude. Schaltet wieder nächste Woche Dienstag ein, zu einem ganz anderen Thema wahrscheinlich, aber für euch Podcaster. Und ich liebe dieses Format. Ich mag es, dass Menschen wie Steffi am Start sind und ich freue mich, wenn nicht dann nächste Woche wieder eine neue Episode veröffentlichen. Bis dahin wünsche ich euch aber alles Gute, hört euch die anderen Episoden auch noch an und dann hören wir uns wieder in neuer Frische. In diesem Sinne, Steffi, wir hören uns und euch allen eine schöne Woche. Bis dann, Gio. Du hörst So geht Podcast. Gespräche aus der Podcast-Szene. Von und mit Giovanni Pellegrino.