Warum viele Podcaster nicht gründen? Mit Sidepreneur Gründer Peter Lutsch (Ep. 270)

06.10.2026 39 min

Zusammenfassung & Show Notes

Viele Podcaster haben längst darüber nachgedacht, mit ihrem Podcast Geld zu verdienen, und trauen sich trotzdem nicht, diesen Schritt zu gehen. Wir fragen uns: Woran liegt das wirklich? Darüber spreche ich heute mit Peter Lutsch, dem Gründer von Sidepreneur, der Menschen beim nebenberuflichen Gründen begleitet. Wir sprechen darüber, was die größte Hürde ist und was unsere Gedanken damit zu tun haben. Dabei geht es auch darum, welche Rolle ein Gewerbe, die Steuern und die Rechtsform wirklich spielen und für wen ein nebenberuflicher Start nicht der richtige Weg ist. Außerdem erfährst du, wie Sidepreneur selbst aus einem Podcast entstanden ist, warum Peter nebenberufliches Gründen als "Real Life MBA" bezeichnet und wie es dein Leben bereichert.

Achtung: Diese Episode dient zur Aufklärung, ist aber keine rechtliche oder steuerliche Beratung.
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Transkript

Das sind nämlich Leute, die bringen manchmal schon viel Fachwissen mit. Die sind vielleicht ein bisschen älter schon. Die können nicht von dem einen oder anderen Tag sagen, hey, mir ist jetzt egal, wie ich meine Familie ernähre. Ich gehe jetzt all in und wenn es nicht klappt, dann ist es halt so. Das heißt ja nicht, dass die nicht eine gute Expertise mitbringen und auch das Potenzial haben, gute Unternehmer zu werden. Die müssen es aber anders machen. Du hörst So geht Podcast. Gespräche aus der Podcast-Szene. Von und mit Giovanni Pellegrino. Der Mann mit einer neuen Idee ist ein Spinner, bis diese sich als erfolgreich erweist. Das war Mark Twain und dieser Satz ist auf der Website unseres heutigen Gastes geschrieben und ich fand es sehr inspirierend, denn heute ist Peter Lutsch hier zu Gast. Er ist der Gründer von Zeitpreneur und Zeitpreneur ist für mich persönlich auch eine sehr wichtige Sache, weil ich auch aus der nebenberuflichen Selbstständigkeit mich weiterentwickelt habe und damals ultra Angst hatte. Und Peter hat mir bei einem persönlichen Gespräch direkt abgeholt und gesagt, hey, nebenberuflich gründen, da gibt es keine großen Risiken. Und viele Podcaster würden auch gerne gründen, aber wissen nicht wie und trauen sich vor allem nicht. Und deshalb ist heute Peter hier zu Gast am Start und ich freue mich riesig, dass du hier dabei bist, lieber Peter. Herzlich willkommen. Gio, vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich auch sehr, da zu sein und mit dir über mein Herzensthema zu sprechen, nebenberufliches Gründen. Was glaubst du, was die größten Hürden im Kopf eines vielleicht Creators oder Podcaster ist, der sagt, boah, ich würde gerne nebenberuflich gründen, aber irgendwie traue ich mir das nicht zu? Ich glaube, man kann sogar noch einen kleinen Schritt zurück machen, weil du kennst es sicherlich auch mit dem Thema, Wie starte ich? Viele Leute finden auch Gründe wahrscheinlich, um jetzt keinen Podcast zu starten, obwohl sie vielleicht gute Ideen haben, einen Podcast zu starten. Und so ist es mit Gründen auch, mit Gründungsideen. Also wenn du jetzt mal in deinem Umfeld fragst, wer schon mal irgendwie eine gute Geschäftsidee hatte, dann wird sich fast jeder melden. Und ich würde jetzt mal behaupten, bei dir auch, wenn du jetzt allein ans letzte Jahr denkst, wie viele gute Ideen hast du gehabt, die du umsetzen hättest können. Sag mal irgendwie eine Zahl. Eins, zwei, drei. Ich w sogar behaupten irgendwie f bis zehn sogar weil in Zeiten von der E entsteht ja noch mehr im Kopf eines potenziellen Gr Genau Und so ist es halt ganz oft dass die meisten guten Ideen und ich w auch sagen auch Selbstständigkeiten, die man vielleicht als Podcaster dann aufziehen könnte, scheiden dann nicht daran, dass man irgendwas falsch macht, sondern diesen ersten Schritt in die Umsetzung zu tun. Also die erste Folge aufzunehmen, das erste Feedback zu der Folge einzuholen und sich dann auch damit zu beschäftigen, wie schaut denn dann mittelfristig mittelfristig vielleicht auch eine Monetarisierung dafür aus? Wie kann das Ganze zum Business werden? Viele haben wahrscheinlich direkt so das Thema Werbung auf dem Schirm, aber es gibt ja auch noch viele andere Möglichkeiten, wie so ein Podcast auf ein eigenes Business einzahlen kann. Und deswegen würde ich sagen, so dass die größte Hürde ist, das ins Machen zu kommen. Und dann gibt es natürlich viele Themen, wo die Leute sich dann nochmal aufhängen, wie so Sachen wie Steuern hatten wir im Vorgespräch ganz kurz oder Buch Aber meistens sind das ja Sachen, die lernt man auch auf dem Weg dann, wenn man sich auf diesen unternehmerischen oder selbstständigen Weg begibt. Das sind meistens dann eher vorgeschobene Themen, um das Ganze nicht angehen zu müssen, meiner Meinung nach. Und weißt du, Peter, was interessant ist? Es gibt eine Analogie zwischen einem Podcast-Grunden bzw. Starten und einem Unternehmen starten, auch nebenberuflich. Und zwar kennst du Freunde, die früher mit dir in der Bar waren und gesagt haben, Peter, wir sollten ein Café starten in der Innenstadt von, keine Ahnung, München oder so. und es waren meistens so, in Anführungszeichen, sage ich mal, so Herumspinnen, also damals zumindest, man hat sich Ideen ausgemalt und was ist passiert? Nichts, also am nächsten Tag ist jeder zur Arbeit gegangen oder ins Studium oder sonst wo und hat ja sein Leben weitergelebt und das gleiche, diese selbige Analogie habe ich auch beim Podcasten empfunden für viele andere Leute, die in der Bar darüber sprechen, boah, hey, Peter, wir sollten einen Podcast über Sportmedizin für Starter starten. Und das Witzige ist, diese zwei Analogien, glaube ich, passen sehr gut zusammen zu dem, was du auch gesagt hast. Das ist viel Kopfsache und man macht sich auch viel selber kaputt eventuell im Kopf, wenn du nicht direkt startest. und diese analogie finde ich super sch weil es ja diese problematik in beiden feldern so beschreibt es gibt noch eine zweite Analogie glaube ich in dem Bereich ist dann, dass über die ersten 10 Folgen hinaus kommen, das kann man auch sehr gut auf das Business übertragen, das sind dann die Leute die machen dann vielleicht die ersten 2-3 Schritte im Business und dann stoßen sie auf ein Problem und dem wollen sie sich dann nicht aussetzen und das nicht lösen und dann lassen sie es wieder und so ist es vielleicht auch mit der Analogie zum Podcasten mal über diese ersten paar Folgen drüber zu kommen und eine Regelmäßigkeit reinzubringen. Ich glaube, das ist so dann die zweite Hürde, die man dann direkt hat. Was ultra witzig ist, weil ehrlich gesagt diese Analogie ist mir jetzt spontan eingefallen, muss ich ganz ehrlich auch hier zugeben, die aber super dazu passt in diesem Gespräch. Denn man merkt einfach, es gibt Dinge, die verschiedene Felder betreffen. Beim Podcast ist es so, dass du dir Gedanken machst, oh, darf ich Musik überhaupt nutzen und so weiter. Im Unternehmertum gibt es dann andere Sachen mit Steuer und so weiter, Gewerbeanmelden oder auch doch lieber andere Konstrukte. I don't know. Erstmal das als Zusammenfassung ist schon mal super wertvoll, hier darüber zu sprechen. Manchmal kommen zu mir Podcaster, die sagen, boah Gio, ich würde gerne irgendwie ein bisschen was nebenbei verdienen, aber ich habe keine Lust, irgendwie mich mit der ganzen rechtlichen Geschichte auseinanderzusetzen. Ich muss ein Unternehmen gründen, Gewerbe anmelden, was auch immer. Und wie könnten wir diese Personen die Angst nehmen? Also grundsätzlich muss man ja sagen, das nebenberufliches Gründen ist ja wahrscheinlich nicht, mir würde zumindest nichts anderes einfallen, so die risikoärmste Möglichkeit überhaupt zu gründen. Was soll groß passieren? Also man kann sich natürlich, ist Risiko immer so ein subjektives Gefühl. Das heißt, für jeden ist so das Worst-Case-Szenario dabei vielleicht ein anderes. Aber wenn ich jetzt mal überspitze und sage, hey, ich gründe jetzt irgendwie ein Einzelgewerbe und das läuft nicht mit dem Podcast, dann habe ich ein paar Ausgaben getätigt, die ich vielleicht auch so als Podcaster tätigen würde, weil mir das als Hobby am Herzen liegen würde. und dann funktioniert es aus irgendeinem Grund nicht und ich muss dieses Unternehmen wieder abmelden. Aber was sollte groß passieren? Also das sollte man sich immer ein bisschen so glaube ich ins Bewusstsein rufen weil dann kann man auch viel entspannter mit der Situation umgehen Das ist vielleicht so das Erste Und es ist tats einfacher als man denkt also wenn ich jetzt ein Konzept f den Podcast gemacht habe und ich m das Ganze nicht als reines Hobby betreiben sondern habe damit auch einen Monetarisierungsgedanken dahinter Das heißt, ich möchte auf irgendeine Weise Geld damit verdienen. Dann sollte ich mir natürlich vielleicht schon mal vorher Gedanken machen, wie ich nicht nur diesen Content produziere, sondern wie ich ihn auch vermarkte oder wie ich ihn für mein Personal Branding nutze oder wie ich dadurch Live-Auftritte generieren kann oder was auch immer das Ziel ist. und dann, wenn ich diesen Proof of Concept, also beim klassischen Unternehmertum wäre das der MVP, also das kleinste mögliche Produkt, wenn ich das für mich kategorisiert habe und auch eine Zielgruppe gefunden habe, für die das interessant ist, dann kann ich auch erst zur offiziellen Anmeldung gehen und das ist beim Einzelgewerbe im einfachsten Fall, da gehe ich aufs Gewerbeamt, dann zahle ich je nach Größe der Gemeinde irgendwas zwischen 40 und 70 Euro für diese Anmeldung, gebe an, was ich erwarte, also was mein Business ist, was ich erwarte, dass ich verdiene für die Steuer etc. Und dann war es das erstmal. Ja, dann klar, ich muss dann irgendwann sowas wie Umsatzsteuervoranmeldungen, Umsatzsteuer machen etc. Aber das ist ja alles nachgelagert erstmal und das ist jetzt auch in diesem einfachen Fall auch nichts großaufwendiges. Es muss ja nicht jeder Podcaster mit einer GmbH oder mit einer UG oder ähnlichem starten, weil wir haben ja da unterschiedliche Risikobedürfnisse, je nachdem, welche Art vom Business man hat. Mir würde es zumindest jetzt nicht einfallen, warum ich als Podcaster direkt eine UG oder eine GmbH bräuchte, um irgendwelche Risiken abzusichern. Wir verkaufen keine Produkte an sich. Wir sollten natürlich darauf achten, dass wir ordentliche Aussagen treffen und keine Lügen verbreiten, die irgendwie anfechtbar sind. Aber was haben wir ansonsten für Risiken? Also man kann durchaus sehr klein starten, das austesten und wenn dann alles doch mal größer wird, so wie bei der Sidebrenner-Plattform, Dann kann man sich immer noch dazu entscheiden, daraus vielleicht eine UG oder eine GmbH zu machen. Aber es ist sehr niederschwellig zu starten, sage ich mal. Und es gibt ja auch so Begriffe in Deutschland wie die Kleinunternehmerregelung, die auch sicherlich für den einen oder anderen interessant sein kann, je nachdem, wie man seine nebenberufliche Tätigkeit aufbauen möchte. Genau, wir können gerne mal reingehen. Ich versuche die Kleinunternehmerregelung mal ganz, Kurz runterzubrechen. Kleinunternehmerregelung vereinfacht das Steuerliche sozusagen. Also man ist nicht umsatzsteuerpflichtig. Das heißt, man muss sie nicht ausweisen. Man darf sie nicht ausweisen, aber man hat am Ende des Jahres und auch im laufenden Jahr halt keinen Aufwand mit Umsatzsteuer. Es gibt aber einen großen Nachteil, wenn ich jetzt natürlich vorhabe zu investieren, Zum Beispiel mir ein Mikrofon zu kaufen, mir einen neuen Laptop anzuschaffen etc. Dann habe ich durchaus ein paar Nachteile, weil ich die Umsatzsteuer nicht gegenrechnen kann gegen die Mehrwertsteuer für die Sachen, die ich einkaufe. Das heißt, im Idealfall kaufe ich als umsatzsteuerpflichtiger Unternehmer, Selbstständiger die Sachen zum Nettopreis und nicht zum Bruttopreis. Und das wäre dann eine Sache, die würde ich mir halt überlegen als Podcaster, wenn ich vorhabe, Sachen zu investieren. Und super wichtig, dass man sich hier Gedanken macht, was macht für mich persönlich Sinn und was nicht. Wir sind hier auch keine Beratung in irgendeiner rechtlichen Variante, sondern wir versuchen nur Mut zu machen und Aufklärung zu betreiben. Ich bin auch kein Steuerberater, ich kann nur mal aus der eigenen Erfahrung als Gründer sprechen und wie ich es gemacht habe, aber das sind so ein paar Dinge, mit denen sollte man sich vielleicht auch beschäftigen. So geht es mir auch und ich empfehle auch immer trotzdem, dass man sich eine Person, zum Beispiel Steuerberater oder ähnliches, trotzdem aufsucht und sich aufklären lässt und miteinander spricht, unabhängig davon, wie groß dein Business sein wird. Weil natürlich gibt es die eine oder andere Stelle, wo man dann natürlich aufpassen muss. Muss man einfach so sagen. Habe ich selber gemerkt ja auch in den beruflichen Gründen. Und deshalb jemand, der sich mit Recht und Steuer auskennt, aufsuchen, das kostet etwas, aber dafür kostet euch das langfristig weniger, als wenn ihr das nicht aufsucht. Sagen wir mal so. Das stimmt. Und man kann auch viele Dinge einfach als Beratung erstmal in Anspruch nehmen. Das heißt ja auch nicht, wenn ihr einen Steuerberater aufsucht, dass ihr unbedingt jetzt dann über den die Steuererklärung etc. abwickeln lassen müsst. Ihr könnt das auch erstmal als Beratungsthematik einfach buchen und dann fragt ihr den halt ein, zwei Stunden lang alles, was euch interessiert und bezahlt dann diese ein, zwei Stunden. Also das ist ja auch immer eine Möglichkeit. Definitiv Und damit kann man schon definitiv anfangen an Informationen Das hei wir haben bestimmte H im Kopf meistens imagin und nur in unserem eigenen Kopf Und wir machen vielleicht bestimmte Themen, also ich kenne das aus eigener Erfahrung, Peter, vielleicht ist es bei dir auch so ähnlich gewesen, aber ganz am Anfang war alles relativ groß, wie so ein Berg, den man nicht hochlaufen kann, weil es einfach zu hoch ist und man nicht die Zeit sich nehmen kann und es ist einfach zu anstrengend. Und wenn man so einen Schritt nach dem anderen geht, dann merkt man, dass man irgendwann auf diesem Berg ist und es eigentlich gar nicht so komplex war, wie man am Anfang gedacht hat, diesen Berg hochlaufen zu müssen, welche Strecke man auch immer gewählt hat. Ich glaube, es ist auch manchmal ganz gut, dass man nicht alles vorher weiß, sonst würde man sich vielleicht auch nicht auf den Weg begeben. und Unternehmertum, egal ob es jetzt nebenberuflich oder hauptberuflich ist, und das kennst du sicherlich auch aus deiner Erfahrung, es ist ein kontinuierliches Lernen. Dinge mal falsch machen, Dinge daraus lernen, wieder besser zu machen. Eine andere Analogie, die ich zum Beispiel in dem Buch How I Built This von Guy Rez, glaube ich, heißt der, gelesen habe, der vergleicht das Unternehmertum, aus dem Flugzeug springen und während man runterspringt den Fallschirm zusammenbauen. Ja, ist definitiv so. Das heißt nicht, dass man jeden Fehler unbedingt machen muss. Deswegen sprechen wir auch heute und weisen so ein bisschen auf ein paar Sachen hin. Aber viele Dinge sind halt auch sehr individuell. Und die müssen halt zu dir als Unternehmerin oder Unternehmer erstmal passen. Und nicht jeder Weg ist dann jetzt eins zu eins irgendwie nachmachbar. Peter, gibt es auch Personen, denen du nicht empfehlen würdest, nebenberuflich zu gründen. Das ist natürlich eine sehr provokate Frage. Sicherlich gibt es Personen, denen vielleicht es zutrifft und mir fallen ein paar ein und deswegen gebe ich dir das reiche Tier weiter und bin gespannt. Ich glaube, es ist grundsätzlich immer ein gutes Zeichen, wenn man selber irgendwie Dinge hinterfragt oder schon das immer gemacht hat und Probleme gelöst hat und so. Das ist immer ein starkes Indiz, dass irgendwo vielleicht so eine unternehmerische Ader bei einem liegt. Ich glaube auch nicht, dass Unternehmertum was Angeborenes ist. Also man kann durchaus Unternehmertum und Selbstständigkeit lernen. Für den einen bedeutet das mehr Entwicklung, für den anderen bedeutet das vielleicht weniger Themen, also der kann vielleicht besser mit Unsicherheiten etc umgehen Dennoch muss man das schon auch realistisch sehen denn wenn ich jetzt auch beim nebenberuflichen Gr nicht konsequent an meinen Themen arbeiten kann weil ich zum Beispiel überhaupt gar keine Zeit dafür habe oder weil ich nicht bereit bin, auch vielleicht als Freigeist, sage ich mal, mich in gewissen Strukturen zu unterwerfen, dann kann es mit der Zeit halt einfach schwierig werden und dann sind die Learnings vielleicht nachher härter Aber ja, auch nebenberufliches Gründen ist vor allem ein Marathon und kein Sprint. Und die meisten Menschen überschätzen, was sie in der Woche reichen und unterschätzen total, was sie aber reichen, wenn sie kontinuierlich immer an ihren Themen dranbleiben für zum Beispiel ein Jahr. Aber das ist halt das Thema. Also du musst auch beim nebenberuflichen Gründen, und das beantwortet so deine Frage, bereit sein, diese Extrameile zu gehen und die kontinuierlich über eine längere Zeit gehen. Wir haben das zum Beispiel auch in der Studie abgefragt, die meisten nebenberuflichen Gründerinnen und Gründer brauchen ungefähr ein Jahr, bis dass sie am Markt sind mit ihrem Service und mit der Dienstleistung. Und das bedeutet auch, dass es erstmal ein Jahr lang Arbeit bedeutet, neben der eigentlichen Arbeit, die man sonst noch tut. Und wenn du dazu nicht bereit bist oder das aus irgendwelchen Gründen nicht kannst, dann würde ich dir das auch nicht empfehlen. Hast du sehr schön zusammengefasst und einige Themen mit in den Raum geworfen. Vor allem, ich kann aus meiner Erfahrung zumindest sagen, dass es vielleicht Sonntage gibt oder Samstage oder einen Freitagabend oder allgemein nach deiner Arbeit, dass du auch dran sitzt, wenn es dir wichtig ist. Und ich glaube, man merkt es selbst, wenn man nicht bereit ist, diese Dinge zu tun. man muss sich selber organisieren, ja. Und trotzdem werden solche Tage stattfinden. Und wenn du nicht bereit bist und sagst, boah, nee, ehrlich gesagt, ich habe Feierabend, Sonntag ist mein freier Tag, das ist heilig. Und du kommst aber unter der Woche wiederum nicht dazu, dein Business voranzutreiben, was auch immer. Da muss man sich natürlich überlegen, wie wichtig ist dieses Business für einen selbst. Weißt du, was mir Peter auch noch eingefallen ist? wenn da keine wie sagt man dazu Gewinnabsicht Gewinnabsicht, ja genau, da kommt der Experte wieder wenn man keine Gewinnabsicht hat und man sagt boah ehrlich gesagt ich m nur meine Sachen abschreiben aber ich werde sowieso immer auf Null rauskommen oder auf Minus Ich glaube, da wird dann auch irgendwann das Finanzamt sagen, du, wie ist denn das bei dir? Weil du bist schon seit fünf Jahren auf dem Markt, bist aber irgendwie jedes Jahr Minus oder bei Null. Da gibt es ja auch so Regelungen. Ich meine, wie gesagt, wir sind nicht hier im Reichtigen unterwegs, aber können kurz Aufklärung betreiben. Ist ein guter Punkt. Also als Podcaster muss ich ja auch keine Gewinnabsicht haben. Also ich kann ja, es kann, also da müssen wir halt unterscheiden, ist es ein Hobby oder ist es vielleicht ein Hobby, mit dem ich auch Geld verdienen kann oder ist es ein ernstes Business, warum ich den Podcast betreibe. Und das eine ist nicht schlechter als das andere. Es ist nur eine grundsätzliche andere Art, warum ich vielleicht podcaste. Wenn ich jetzt nicht vorhabe, den Podcast dafür zu nutzen, wirklich auch Geld zu verdienen, dann würde ich auch kein Unternehmen anmelden. Warum auch? das ist dann in dem Zweifelsfall ist es so, dass ich viel mehr Zeit dafür verwende, für Sachen wie Steuern und dem Finanzamt zu erklären, warum ich jetzt dieses Jahr wieder keinen Gewinn gemacht habe. Die Zeit könnte ich dann auch in mein Hobby stecken, wenn es mein Hobby ist und einfach neue Podcast-Folgen machen. Also es sagt ja keiner, dass ein Podcast unbedingt ein Business sein muss. Aber ich glaube, es ist dennoch spannend, sich diesen Gedanken zu machen, ob es ein Business sein kann, weil ich glaube, auch heute noch sehr viele Leute gutes Geld mit Podcasts direkt oder indirekt verdienen können, wenn sie es wollen. Gehe ich total mit. Man schimpft dieses Potenzial nicht ganz aus, würde ich sagen, bei sehr vielen Podcast-Schaffenden, die auch diesen Wunsch in sich tragen, aber nur aus der Angst heraus gelähmt werden. Wir müssen nicht über die Leute sprechen, die sowieso sagen, um Gottes Willen, bitte nicht, das soll ja kein Geld erwirtschaften, weil sonst wird das kein Hobby mehr. Habe ich auch schon gehört. Und trotzdem glaube ich, die meisten davon trauen sich einfach nur nicht oder haben Sorge aufgrund irgendwelcher rechtlichen Thematiken. Und wenn man sich da Personen sucht, die sich gut auskennen oder auch wie der Peter eine Plattform gebaut haben, die sich seitpreneur.de quasi nennt, da kann man viel lernen. Dann nehmen wir uns kurz mit hinter den Kulissen, Peter. Wenn man selber jetzt an diesem Punkt ist und sagt, boah, ich glaube, Peter finde ich sympathisch. Er hat echt cool geantwortet auf diese ganzen Fragen. Ich schaue mich mal um. Was erwartet ihn, wenn er Teil eurer Plattform ist? Das muss man hier erwähnen, ohne dass Peter das mit mir abgesprochen hat. Ja, also ich würde dir jetzt natürlich gerne sagen, also wir hatten da den richtig coolen Plan von Anfang an. Das soll mehr als ein Podcast werden, da soll eine Marke draus entstehen, da soll eine Community draus entstehen, da sollen Live-Events draus entstehen. War es überhaupt nicht. Also genau das, was ich jetzt heute empfohlen habe, diese Gedanken habe ich mir leider, glaube ich, auch viel zu spät gemacht. Ich war damals selber nur begeisterter Podcast-Hörer und wollte selber podcasten und fand dieses Thema nebenberufliches Gründen ganz spannend, weil ich selber selbstständig war, neben meinem Hauptjob. Und da es keine Informationen zu dem Thema gab, habe ich halt den Zeitpreneur-Podcast damals gestartet. Und wenn ich so ein bisschen zurückschaue, dann hatte ich so die ersten 10, 20 Episoden gemacht. Dann habe ich festgestellt, meine eigentliche Intention, mit anderen Leuten in Kontakt zu kommen über das Podcast. Das ist nur sehr begrenzt möglich, weil du kriegst vielleicht mal eine E-Mail oder ähnliches oder ich spreche mal Leute drauf an, aber es ist ja kein Austauschmedium und so ist aus diesem Podcast mehr entstanden. Dann ist unsere Online-Community entstanden, dort haben dann Leute gesagt, hey, wir wollen uns auch mal vor Ort irgendwo treffen. Dann sind es Offline-Treffen noch vor der Corona-Zeit damals, haben dann stattgefunden. Ja, und dann kam die Webseite dazu. Da sind auch sehr viele Informationen einfach zu dem Thema nebenberufliches Gründen, die ich mir vielleicht selbst auch gewünscht hätte. Und vor allem wollen wir halt in erster Linie inspirieren und die Leute zusammenbringen. Deswegen gibt es halt ganz viele Podcast-Evisionen mit nebenberuflichen Gründern und Gründerinnen, die über ihre Herausforderungen und auch über ihre Erfolge sprechen. Und im Idealfall, was wir damit erreichen, ist, Leute zu vernetzen. Denn wir wollen dieses Einzelkämpfertum auflösen, dass die Leute das Gefühl haben, sie sind alleine mit ihren Themen. Und wir wollen sie in erster Linie vernetzen und in Austausch bringen. Weil wir glauben, dass ganz viel Unternehmertum in Deutschland möglich ist, wenn man auch mal auf diese nebenberuflichen Gründer und Gründerinnen schaut. Weil so wie du es gerade vor beschrieben hast, du hast es am Anfang nebenberuflich gemacht, heute bist du Vollzeitunternehmer, voll selbstständig. und dieses Potenzial lassen wir halt leider auch noch sehr viel liegen in Deutschland und das ist eigentlich schade. 100 Prozent und ich meine, ich bin das beste Beispiel. Ich war sehr, sehr, sehr viele Jahre nebenberuflich selbstständig und das ist auch relativ frisch mit Hauptberuf muss man sagen Das kann man hier auch an dieser Stelle erw Und finde ich sch dass du auch eine Plattform bietest einen Ort, um sich zu treffen. Menschen, die ähnlich ticken, die die Herausforderungen haben, die du auch mitbringst. Das heißt, wir denken immer, wir sind alleine, keiner kann uns verstehen, niemand hat dieselbigen Probleme. Und dann triffst du ähnliche Personen, oder Personen, die in einer ähnlichen Situation stecken. und dann merkst du, boah, hey, der Peter, der Klaus und die Brigitte, die verstehen mich ja alle ultra gut und boah, das hätte ich jetzt so von ihr nicht gedacht oder von ihm, weil sie anders rüberkommen, aber sie strugglen tatsächlich mit denselbigen Themen. Und das finde ich schön, dass dieser Ort geboten wird. Und ich habe auf deiner Website gelesen, dass Zeitpreneure eine besondere Gattung ist. Also das finde ich ultra witzig. Ich lese es kurz vor. Seitpreneure sind eine besondere Gattung der Unternehmer, innerhalb derer gewisse Besonderheiten für das Business wie auch für die Persönlichkeit gelten. Ich finde das ultra schön, was du hier geschrieben hast, dass man einfach merkt, okay, wir haben diesen Unternehmer und dann gibt es aber viele Menschen, die auch dann gründen, die sind ein bisschen anders, die gehen vielleicht nicht all in, machen das nebenberuflich und profitieren aber auch, zumindest weiß ich von meiner Seite aus, profitiert man auch extrem von dieser nebenberuflichen Tätigkeit, weil, und ich beschreibe immer mich selbst, Peter, du kannst dann auch mich, dich nochmal, wie hat das denn mitnehmen, aber man beschäftigt sich mit anderen Themen auf eine Art und Weise, die so nicht stattfinden würde, wenn wir nicht nebenberuflich gründen würden. Ja, also würde ich komplett unterstreichen, Denn, also ich sage auch immer gerne so, nebenberufliches Gründen oder diese Art des Unternehmertums zu starten, ist so vergleichbar. Es gibt ja dieses MBA-Studium, wo Manager dann, die jetzt keine Betriebswirtschaft gelernt haben, dann lernen, wie managen geht, wie Unternehmertum geht etc. Und ich sage immer, das ist ein Real-Life-MBA. Das heißt, du lernst alles von Buchhaltung, wie mache ich Marketing, wie baue ich ein Produkt. Klar, ich bin nicht in allem gut und im Idealfall habe ich nachher irgendwie starke Mitgründer, Mitgründerinnen oder kann Sachen outsourcen, die mir nicht so liegen. aber ich habe im ersten schritten viel verständnis für dinge die mit denen ich mich vorher nicht besch habe und ich wachse als person das ist pers in dem sinne und das kann dir auch keiner nehmen selbst wenn dein erstes Unternehmen scheitert Du kannst immer sagen hey jetzt habe ich das dazugelernt und vielleicht wenn ich dann die n Idee habe und in die Umsetzung komme vielleicht wird das erfolgreich weil ich ganz viel wichtiges Handwerkszeug und auch Mindset gelernt habe dazu Und der ein oder andere von euch erkennt auch Peters Stimme wieder. Er war zu Gast in der Vergangenheit in einem Speed-Dating in München. Und das Ganze wurde dann auch veröffentlicht. Und da ist mir eben dieser eine Satz, diesen Real-Life-MBA nochmal in den Sinn gekommen. Das hast du damals erwähnt. Und jetzt nochmal so aufgeploppt als Déjà-vu. Und genau so ist es. Du lernst auf die eine Art und Weise, damit zu arbeiten. und manchmal fällt man auch vielleicht kurz hin, steht wieder auf und sucht sich die Lösungen. Und wenn du, das gerade jetzt zuhört, lösungsorientiert auch handelt oder zumindest auch so ein bisschen sagt, boah, nee, ehrlich, ich möchte jetzt ein bisschen was anderes in meinem Leben, dann ist nebenberuflich gründen, glaube ich, das Beste, was du machen kannst. Du musst jetzt nicht direkt all in gehen. Ich glaube, es hat auch Vorteile, wenn man direkt all in geht, sicherlich. und finde es schön, dass Peter dieses Thema für sich entdeckt hat, des nebenberuflichen Gründen, weil die meisten sagen, du kennst ja so Business-Mentoren, die sagen, du musst ollen gehen, es gibt keinen Plan B, weil wenn du einen Plan B hast, dann denkst du an diesen Plan B und dann scheitert Plan A und so. Also stimmen vielleicht diese Sachen auch. Trotzdem finde ich diese Variante, Peter, noch ein bisschen vielleicht die entspanntere Variante des Gründens, um reinzukommen und später dann aber in die Vollzeit vielleicht zu gehen? Ja, kann ich so unterstreichen. Das Thema ist halt auch, Unternehmertum wird sehr oft sehr eindimensional gesehen in Deutschland. Das ist auch so das Thema. Also im letzten Café Gründungsmonitor zum Beispiel kam raus, okay, Gründen ist rückläufig in Deutschland. Es waren jetzt irgendwas gute 600.000 Gründungen 2025. davon sind aber 480.000, ein bisschen mehr sogar, waren nebenberuflich und nur noch 200.000 Vollzeitgründungen. Du überlässt halt ganz viele Gründungspotenzial einfach ungenutzt, wenn du nicht auch auf diese Gr schaust Das sind n Leute die bringen manchmal schon viel Fachwissen mit Die sind vielleicht ein bisschen schon Die k nicht von dem einen oder anderen Tag sagen hey mir ist jetzt egal wie ich meine Familie ern Ich gehe jetzt all in und wenn es nicht klappt, dann ist es halt so. Aber das heißt ja nicht, dass die nicht eine gute Expertise mitbringen und auch das Potenzial haben, gute Unternehmer zu werden. Die müssen es aber anders machen. Genauso, wie du sagst, kann es für viele genau der richtige Moment sein, voll all in zu gehen und durchzustarten. Es sind halt nur unterschiedliche Lebensbereiche vielleicht, aus denen man in das Unternehmertum startet und das heißt nicht, dass das eine besser ist als das andere, aber wir sollten zumindest diese Möglichkeiten nicht außen vor lassen, weil daraus können ganz viele tolle Unternehmer entstehen. Wenn du jetzt an Steve Jobs denkst, ganz großes Beispiel, der hat bei Atari gearbeitet, als er Apple gegründet hat in seiner Garage damals und so gibt es halt auch in Deutschland gute Beispiele und denen würdest du heute auch nie absprechen, dass sie erfolgreiche Unternehmer geworden sind. Die hatten aber einen anderen Zugang, die sind anders in die Sache gestartet, heißt aber nicht, dass sie weniger erfolgreich sein müssen am Ende. Finde ich sehr mutmachend für viele, die gerade hier zuhören und definitiv ihren Podcast mit einer nebenberuflichen Tätigkeit erweitern möchten, damit sie auch, ja, vielleicht auch was verdienen können, aber auch die eine oder andere Ausgabe daran setzen und dann unternehmerisches Denken lernen. und manchmal finde ich in Deutschland, das ist so mein Empfinden, aber ich glaube, viele Unternehmer in Deutschland fühlen sich auch angesprochen bei dem Thema, man hat manchmal so das Gefühl, also du wirst nicht so krass unterstützt in Deutschland, wenn du gründest. Oftmals wirst du auch so ein bisschen so angeguckt, so du wirst das gründen, hast du überhaupt die, ja, hast du das Potenzial oder hast du die, ja, wie sagt man das am besten? Die sehen in dir vielleicht nicht direkt einen Unternehmer und sehen das so mit kritischem Blick. Und vielleicht in den USA, ich bin jetzt nicht der größte USA-Fan, aber diese Mindset haben sie zumindest, dass sie sagen, hey, wir gründen, wenn wir scheitern, hey, come on, dann gründen wir halt das Nächste, was dann erfolgreich wird. Weißt du, was ich meine? Das ist eine ganz andere Shift an so Denkweise. Und auch wenn ich vieles kritisch sehe in den USA, extrem viel, das mit dem Unternehmertum finde ich dann eher positiv, sage ich mal zu die Denkweise Ja, also ich glaube so, das ist auch unterbewusst bei vielen Gründungsinteressierten das größte Problem also diese Angst der Ablehnung von dem Umfeld, was ist, wenn ich scheiter? Deswegen hatte ich ja eingangs auch gesagt, mach dir selber für dich einfach bewusst, was es bedeutet, wenn der Worst Case einstritt, wenn du scheiterst. Was ist dann passiert? Ganz oft führt das zu einer richtigen Entspannung bei den Gründungsinteressierten, weil sie sich bewusst werden, da passiert jetzt auch nicht so viel. Außer, dass mich vielleicht jemand ein bisschen blöder anguckt. Aber ist das auch die Person, die ich als Peer haben möchte? Weil das ist ja das Nächste. Also mit welchen Leuten umgebe ich mich? Das ist ganz viel in der Literatur ja auch schon beleuchtet worden. Wenn du jetzt natürlich nur mit Leuten redest, die überhaupt kein Interesse an Unternehmertum haben, die werden immer sagen, hey, lass das sein, mach das nicht. Und du musst natürlich auch schauen, dass du mit Gleichgesinnten in den Austausch kommst. Und deswegen gibt es ja auch zum Beispiel die Side-Brunner-Plattform, weil wir eben genau das ermöglichen wollen, dass die Leute zusammenkommen, über ihre Herausforderungen und auch Erfolge sprechen können. Und wenn du es schaffst, ein bisschen das aufzubrechen, dann ist es auch, glaube ich, verändert sich auch ganz viel in deinem eigenen Mindset und auch in dem Umfeld, das du hast. Weil klar, welches Umfeld du dir suchst, ist das eine. Aber ich glaube, du musst auch ganz viel in deinem bestehenden Umfeld kommunizieren. Denn jetzt Familie, Freunde suchst du dir ja vielleicht nicht nur nach Unternehmertum aus. Und nicht jeder in deiner Familie und in deinem Freundeskreis muss unternehmerisch interessiert sein. Aber die müssen zumindest verstehen, warum du das machst. Denn wenn ich jetzt nach meiner Arbeit nach Hause komme und dann meinen Freunden sage, ich kann heute Abend nicht mit euch ein Bier trinken gehen oder hey, ich muss jetzt noch die Steuererklärung fertig machen, dann müssen die verstehen, was dein Antrieb dahinter ist. Die müssen zwar nicht verstehen, warum du einen Antrieb dafür hast, das zu tun, aber sie müssen zumindest ein Verständnis haben, wo du hin willst und warum du das machst, damit sie dann auch sagen können, ja okay, jetzt verzichte ich mal auf dich, denn ihm ist es persönlich total wichtig und da gehört halt in alle Richtungen viel Kommunikation dazu und ich glaube der zweite Schritt ist dann halt auch zu sagen, hey, ich suche mir aber auch nat nochmal au meines bestehenden jetzigen Umfelds noch Leute die ticken die vielleicht auch schon einen Schritt weiter sind als ich und versuche da auch mit den Herausforderungen die sich auf dem Weg ergeben, besser umgehen zu können. Und das Ganze, wenn man sich in einem Netzwerk treffen oder in einem Business treffen oder was auch immer, ich glaube, wenn man sich da ein paar Peer-Personen sucht, die vielleicht ähnliche Struggles machen, hast du ja auch schon erzählt, Mermat. Du startest auch Events zum Beispiel lokal als auch online. Wo gibt es das nächste Event, sag ich mal, um sich auszutauschen, Peter? Also ich glaube, man kann immer sehr gut auf unserem LinkedIn- oder Instagram-Kanal sich über die Events informieren. Aktuell ist das nächste Event in Chemnitz geplant. Ich habe leider im November noch nicht das genaue Datum. Und dann geht es in Nürnberg und München weiter im kommenden Jahr. Aber es werden jetzt auch 2027 wieder mehr Events sein. Und wenn jemand sagt, hey, bei mir in der Stadt sollte es sowas auch geben, aber gibt es es noch nicht, auch gerne auf mich zukommen. Also wir können da immer Stammtische etc. auch ins Leben rufen. Und ich persönlich hatte beispielsweise das Glück, dass ich mich mehr und mehr auch mit Unternehmer ausgetauscht habe, Unternehmer, UnternehmerInnen, auch die nebenberuflich arbeiten, also auch hauptberuflich und einen großen Draht auch, sag ich mal, im Austausch entwickelt. und dadurch entwickelt sich auch die eigene Denkweise, verändert sich und man ist, man entwickelt sich weiter, denke ich mal, auch unternehmerisch, umso mehr du dich über diese Thematik austauscht. Das hat mir besonders viel geholfen, gerade auf Netzwerkevents, Business-Events, auch Podcast-Events findest du auch oftmals Leute, die unternehmerisch tätig sind, zum Beispiel im Podfensor-Festival jetzt Ende Oktober und es hilft, offline sich auch mit Menschen auszutauschen. Also mir hat es voll den Push gegeben. Genau, so wie du sagst, wenn ich jetzt in München nebenberuflicher Gründerin bin, die einen Podcast starten m oder Gr wo treffe ich dann Podcaster von denen ich lernen kann Jetzt nicht nur die Monetarisierungsseite das ist ja auch wichtig aber vielleicht auch wie mache ich einfach einen guten Podcast? Dann suche ich das und dann finde ich das vielleicht bei deinem Festival. Man kann generell immer mal auf so Eventplattformen wie Eventbrite oder meetup.com gehen und schauen, was gibt es bei mir in der Gegend? Und dann rauszugehen, meiner Erfahrung nach, und das ist ja auch ein Glück, dass wir das jetzt wieder können, Weil es gab ja auch Zeiten, wo wir das dann nicht konnten, in diesen persönlichen Austausch zu gehen, auch abseits von E-Mail, von Social Media. Das ist halt nochmal eine andere Qualität einfach. kann ich nur unterschreiben. Offline ist trotzdem noch eines meiner favorite Dinge, weil man Menschen wie Peter kennenlernt. Es war, glaube ich, im letzten Jahr November. Ich hoffe, das stimmt auch mit dem Datum, aber auf jeden Fall Speed Dating, da haben wir damals miteinander gesprochen und das passiert nur, wenn man sich offline trifft und sich austauscht, bis im Behind the Scene diese Person kennenlernt und da vielleicht noch über das ein oder andere Getränk nochmal dann quatschen kann. Und ich bin super happy, Peter, dass wir uns kennengelernt haben und jetzt über nebenberuflich Gründen quatschen konnten. Podcast bezogen, aber ich meine, das kann genauso jeder andere auch anhören. Es trifft wahrscheinlich jeden von uns, unabhängig davon, ob du ein Podcaster bist, Creator oder du bist irgendwie Bankkaufmann und sagst, ah, weißt du was, ich habe Bock auf die und die Thematik. geh zu Peter, zu Zeitpreneur und lass dich überraschen, was in Zukunft passiert. Peter, erstmal möchte ich mich bei dir bedanken für deine Zeit und für dieses sehr wertvolle Input von dir bei Sogut Podcast und möchte dir gleich eine Abschlussfrage stellen, bevor wir dieses Gespräch beenden. Was ist deine Herzensbotschaft an die Podcast Community? das ist wirklich vom Herzen heraus für die Menschen, die gerade hier zuhören Wenn euch irgendwas sehr am Herzen liegt dann lohnt es sich auch darum zu k Und wenn wir das jetzt auf den Podcast vielleicht den Bogen zu schlie zum Anfang was ich gesagt habe Wenn dir ein Thema wirklich am Herzen liegt und du willst diesen Podcast machen, egal ob es jetzt als Business ist oder eben einfach du möchtest diesen Podcast in die Welt bringen, dann geh diese extra Meile, überleg dir, wen du erreichen möchtest und zeig dann auch die Ausdauer, dass du es mehr als 10 Episoden tust, denn dann wirst du zwangsläufig auch irgendwann Leute finden, die sich deiner Begeisterung anschließen können. Das waren wunderschöne abschließende Worte. Vielen lieben Dank, Peter, für deine Zeit, für deinen Input, für deine Art und Weise und auch, dass du diese Plattform ins Leben gerufen hast. Alle Informationen, die Peter genannt hat, sind unten in den Shownotes vermerkt. Und in diesem Sinne, lieber Peter, wünsche ich dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg noch bei dem Aufbau aller Projekte, die du vorhast. Und hoffentlich sehen wir uns dann in München und Umgebung bald. Danke dir für die Einladung. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, heute mit dir zu sprechen. Ich danke dir. Das war Peter Lutsch. Er ist der Gründer von Sidepreneur. Er ist auch Podcaster vom gleichnamigen Namen Sidepreneur und nimmt Menschen an die Hand, die nebenruflich gründen wollen oder auch schon dabei sind. Hat offline als auch online Communities gegründet und er ist ein guter, sag ich mal, Dreh- und Angelpunkt für Gründer, die es noch nicht sind oder bald werden wollen. Und da kann ich euch nur bitten, oder bitten, besser gesagt, vorbeizuschauen und Peter auch Feedback geben für diese Episode. In diesem Sinne, schaltet wieder nächste Woche Dienstag ein. Bis dahin wünsche ich euch alles Gute, euer Gio. Ciao, ciao. Podcast. Gespräche aus der Podcast-Szene. Von und mit Giovanni Pellegrino.