Was macht eigentlich einen guten Podcaster aus? (Ep. 264)

25.08.2026 23 min

Zusammenfassung & Show Notes

Macht dich ein teures Mikro und ein fancy Setup automatisch zu einem guten Podcaster? Nein. Deshalb sehen wir uns heute genauer an, was einen guten Podcast wirklich ausmacht. Ich habe mir dafür verschiedene Kriterien angeschaut und bewertet, die dir als Wegweiser dienen können. Dabei schauen wir uns nicht nur Reichweite, Equipment oder Internetpräsenz an, sondern betrachten einen Podcast ganzheitlich.

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Transkript

Ein teures Mikro macht aus dir nicht automatisch ein guter Podcaster. Eine provokante Aussage, die ich heute in den Raum werfen möchte, denn man hat den Anschein da draußen, wenn man sich Social Media anschaut, die verschiedenen Videos, dass jeder guter Podcaster das ultra-fanzige Equipment und somit auch Setup hat. Und ich möchte hier aufklären, dass wir verschiedene Themen auseinanderhalten müssen und das vor allem diesen Anschein, dass ein gutes Format mit sich bringt, immer mit einem guten Equipment zusammenhängt, auflösen. Du hörst SoGit Podcast, Gespräche aus der Podcastszene von und mit Giovanni Pellegrino. Und damit möchte ich dich herzlich begrüßen zu dieser neuen Episode hier bei SoGit Podcast. und wir haben gestartet mit einer sehr provokanten Aussage vielleicht. Lass mich kurz dich abholen, warum ich das Ganze hinterfragen möchte. Denn, wenn man sich die ganz großen Podcast-Formate anschaut, ja, die meisten von ihnen haben wirklich ein großartiges Setup. Jetzt muss man aber denken, woher diese Formate kommen und wie sich das Ganze entwickelt hat. Und die meisten von ihnen hatten nicht von Anfang an ein ultra crazy fanziges Equipment, sondern haben ganz gewöhnlich gestartet, wie die meisten von uns da draußen. Also vielleicht Basic Equipment, vielleicht auch etwas Besseres, aber zumindest das Setup hat jetzt nicht bei allen unbedingt so gut ausgesehen. Und es hat sich natürlich im Laufe der Zeit entwickelt. Jetzt verbindet man oftmals richtig gute Podcast-Formate auch mit ein tolles Equipment. Und da gehe ich mit von der einen Seite, dass ich sage, gutes Equipment ist definitiv vorteilhaft. Und ich würde sagen, die meisten guten Podcast-Formate haben auch Top-Equipment. Die Qualität kann dadurch gewährleistet werden, sowohl mit einer Kamera als auch mit einem guten Mikrofon. und vielleicht auch eine Kulisse im Background. Klar, das Ganze kann sehr vorteilhaft sein. Trotzdem gibt es viele, viele, viele Beispiele da draußen, die genau zeigen dass ein gutes Equipment nicht ein Garant ist um ein erfolgreiches Format zu ver und zu produzieren Denn man muss sagen ultra erfolgreiche Podcast haben meist ein sehr gutes Equipment in der heutigen Zeit Aber auch die ganz schlechten Podcast-Formate da draußen haben auch sehr gutes Equipment. Oder zumindest besuchen sie ein Podcast-Studio, das dieses Equipment beinhaltet. Das heißt, wenn ich jetzt Geld habe, um mir ein Studio zu leisten, einen Studiobesuch beispielsweise, mache das noch lange nicht ein gutes Podcast-Format daraus, weil entscheidend ist auch, was kommt aus meinem Mund raus? Kann ich ein paar Worte am Stück benennen und in einem Satz zusammenhängen, beschreiben? Oder verhaspele ich mich die ganze Zeit und schaue vielleicht nicht in die Kamera, spreche nicht wirklich ein Mikrofon rein? Dadurch hat man immer so diese Unterschiede in der Audioaufnahme. Quatsche ich einfach nur Blödsinn? Oder kommt da wirklich was Gescheites bei raus? Das sind Dinge, die ein gutes Equipment nicht kaufen können. Was ein gutes Equipment machen kann, ist natürlich eine gewisse Audioqualität zu gewährleisten. Wenn du auch einen Videopodcast machst, dann dementsprechend auch ein Videopodcast. Okay? Trotzdem kannst du hier nicht sagen, dann ist die einzige Hürde, was ich brauche zum Starten, das beste aller besten Equipments. Du kannst auch schon mit relativ basic Equipment starten. Ja, achte darauf, dass du ein gutes Mikrofon nutzt. Da gibt es auch schon von Marken, wie ich jetzt zum Beispiel hier nutze, auch für 90 bis 100 Euro. Und dann hast du schon ein Mikrofon, das sich wirklich gut anhört. Das Mikrofon spielt aber nicht die ganze Realität ab. Denn der Raum, wo du selbst aufnimmst, spielt dir auch eine wichtige Rolle. Ich habe hier zum Beispiel einen Teppich, ich habe da Kissen, Schaumstoff an den Wänden teilweise. Ich habe noch so Absorber und solche, das siehst du vielleicht im Videopodcast hier auf YouTube, auch so Akustikwände. All das sorgt natürlich, dass die Qualität noch besser wird, obwohl mein Mikrofon jetzt keine 500 Euro gekostet hat. Aber all das spielt eine wichtige Rolle. Dann als nächstes würde ich sagen, wie verhalte ich mich, wenn ich zum Beispiel einen Videopodcast mache? Gucke ich in die Kamera Schaue ich nicht in die Kamera Schaue ich nat Ist es aufgesetzt Ist es authentisch All diese Dinge spielen tats eine wichtige Rolle Wie kann ich mich ausdr Habe ich eine reife Ausdrucksweise oder klingt das wie bei einem F No Front gegenüber dem Fünfjährigen, manche klingen auch wirklich wie erwachsene Menschen. Aber du weißt, was ich meine. Was ist ein gutes Podcast-Format oder besser gesagt, was macht ein guter Podcaster aus? Und das ist sicherlich nicht dieses fancy Equipment, um es zu unterstreichen. Es ist vorteilhaft, wenn man gutes Equipment hat und vielleicht sogar gute Karten hat, um einen erfolgreichen Podcast zu produzieren. Aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Da stecken viele andere Sachen dazwischen. Und so habe ich im Netz nachgelesen, was man ja in diesem Kontext im guten Podcast beschreibt. und da werden verschiedene Dinge genannt, wie zum Beispiel, wir müssten einen Podcast in verschiedenen Kriterien aufteilen. Kriterium Nummer eins, wie handwerklich gut verarbeitet ist mein Podcast? Das heißt, wie ist die Struktur? Wie ist die Vorbereitung zum Beispiel auf ein Interview? Kann ich zuhören? Kann ich gute Fragen stellen? Wie ist mein Podcast aufgebaut? Vielleicht auch vom Sounddesign und Co. Das heißt, das ist schon mal eine Realität und die könnte man sogar jetzt auftrennen in mehreren Parameter. Möchte ich jetzt nicht machen, ich möchte nicht zu deep reingehen, ich möchte dir so einen Überblick verschaffen. Dann beispielsweise habe ich mir aufgeschrieben, wirksam, gut, Publikumsbindung. Schaffe ich als Host eine Verbindung zu meiner Zuhörende? Verhalte ich mich authentisch? Nehme ich meine Zuhörerschaft mit? Wie binde ich sie ein? Eines meiner nächsten Punkte ist Value. Schaffe ich Mehrwert mit meinem Podcast? Beispielsweise, ich stelle Fragen, werden diese beantwortet? Lernt mein Zuhörer etwas raus oder ist einfach viel Heiseluft dahinter? Ein Punkt, was auch genannt wurde, ist zum Beispiel, wie kann man mich von anderen Podcast-Formaten unterscheiden? Also beispielsweise zeige ich Haltung in meinem Podcast. Wie ist es mit meiner Stimme? Ist die wiedererkennbar oder austauschbar? Mache ich bestimmte Fehler, die aber zu meiner Person vielleicht gehören? Sage ich bestimmte Dinge immer wieder sodass andere potenzielle Zuh mich wiedererkennen Das ist eine Sache der Positionierung und weniger vielleicht des K oder vielleicht eine Mischung davon aber das spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Ein Punkt, was mich positiv überrascht hat, war das Thema Nachhaltigkeit. Und zwar ist dieser Host langfristig dabei? Liefert er auch regelmäßig? oder verabschiedet er sich einfach, ohne was zu sagen, über mehrere Wochen, Monate, kommt dann plötzlich, geht dann wieder, du kannst dich gar nicht auf ihn verlassen. Das wurde auch als Quelle für, was macht einen guten Podcast-Format aus beziehungsweise, was bedeutet ein guter Podcaster zu sein. Und natürlich darf das Thema Downloads und Zahlen nicht fehlen. Definitiv zählt die Analytik auch dazu, was ein gutes Podcast-Format ausmacht, damit ich überhaupt für mich selbst feststellen kann, wird mein Podcast gut angenommen. Da kann man sich natürlich die Zahlen anschauen. Regelmäßig, vielleicht nicht jeden Tag, aber vielleicht einmal im Monat, um nochmal Revue passieren zu lassen. Wie sind die Episoden angekommen? Kann ich da vielleicht was verändern? Solche Dinge. Und wenn man jetzt an gute Podcast-Formate denkt, Und dann hat jeder so seinen Best-of-Five-Podcast in den Sinn. Große Podcast-Formate von Spotify und Co. Und denkt sich so, ja, das ist gemischtes Sack, das ist mordlos und ähnliches. Und klar, man kann auch direkt diese großen Podcast-Formate damit assoziieren. Aber wenn man es allgemein betrachtet, was ein gutes Podcast-Format ausmacht, dann sind es unter anderem die Kriterien, die genannt wurden. Aber es geht ja viel tiefer hinein, was gut bedeutet, weil jeder interpretiert ja gut anders. Was vielleicht ausreichend ist für Podcaster A, hinterfragt Podcaster B direkt und übereinstimmt vielleicht gar nicht damit. Ich meine, wo wir uns alle verstehen, ist Thema Zahlen. Die Zahlen spielen natürlich eine wichtige Rolle. Zumindest um zu sehen, wird mein Podcast gehört. Aber wo dann Zahlen vielleicht eher Missgeschicke sind oder sagen wir mal anders, wo Zahlen eher für Unordnung sorgen sind, wenn man sich vergleicht mit anderen Podcast-Formaten aus einer ganz anderen Nische. Stell dir vor, du hast einen Podcast im Bereich Tiergesundheit und... Und dann vergleichst du dich mit, sagen wir mal, einem Sport, das so gefühlt jeder im Kopf hat. Da kann man natürlich überlegen, macht es Sinn, diese zwei Sachen zu vergleichen? Ich glaube nicht. Beispielsweise so geht Podcast ein Format, das vor allem für Menschen aus der Podcast-Serie interessant ist. Vielleicht auch welche außerhalb der Bubble. Aber ich werde wahrscheinlich niemals so viel erreichen, wie jetzt von einer prominenten Sportart, wo jeder gefüllt in einem Fußballverein war in der Vergangenheit, als Kind mindestens, da kannst du niemals dich mit ihnen vergleichen, weil dann würdest du das komplett verzehren. Das würde nicht funktionieren. Das heißt, vergleiche dich auch nicht mit anderen Nischen, sondern vergleiche dich mit deiner eigenen Nische. Und wenn du dann da ähnliche Podcast-Formate findest und du die Zahlen kennst, dann macht das vielleicht Sinn. Aber nicht außerhalb der Nische. Deswegen sage ich, Zahlen sind Fluch und Segen zugleich. Man hängt so ein bisschen vielleicht an den Zahlen. Manchmal verursachen sie Bauchschmerzen, manchmal auch sorgen sie für Euphorie. Ich meine, beim Podcast ist vielleicht weniger vergleicht zueinander, weil die Zahlen ein bisschen versteckter sind. Jeder hat so die Zahlen für sich, aber man hat meistens sie nicht so öffentlich. Wenn du jetzt auf Social Media rüberschaust, du postest ein Reel oder ein TikTok, du vergleichst dich direkt. Obwohl das auch keinen Sinn macht. Also wenn du jetzt ein Thema veröffentlichst, das die breite Masse anspricht oder ein Thema, das vielleicht nur 5% von der Gesellschaft bespricht oder übereinstimmt, dann passt da was nicht ganz zusammen. Deshalb, Zahlen auf Social Media verursachen bei vielen Creators Bauchschmerzen. Na, also, ich glaube, es ist ein Thema, das nicht ganz geheim ist. Wenn wir also uns Kriterien anschauen, was ein gutes Podcast-Format ausmacht, können wir nicht einfach sagen, du brauchst ein fancy Equipment oder du brauchst die beste Stimme der Welt oder du musst dich gut ausdrücken. Das gehört alles dazu. Aber selten kommt ein Kriterium perfekt aus, sondern da kommen mehrere Faktoren zusammen, machen diesen Podcast erfolgreich im Laufe der Zeit. Wohlgemerkt, im Laufe der Zeit, nicht von heute auf morgen. Und das sorgt daf dass wir nicht unrealistische Gedanken erzeugen in uns selbst und vielleicht auch das langfristig zur Entt f kann weil wir einfach denken, warum ist dieser Podcast so und warum bin ich so? Und dann beklagt man sich, hey, das bringt gar nichts, absolut nicht. Vergleich dich mit dir selbst. Wie war das letzte Woche? Wie war es vielleicht vor einem Jahr? Und so weiter. Da kannst du dir Zahlen anschauen. Du kannst dir vielleicht alte Videos anschauen und dann denkst du dir, boah, ehrlich? Boah, damals habe ich mich nicht ganz so gut ausgedrückt und heutzutage schaffe ich es, ganze Sätze zu sagen. Ich habe keine Angst, auf den Recording-Button zu klicken. Ich nehme jetzt vielleicht Videopodcast auf und vor einem Jahr habe ich mir noch nicht zugetraut, in einer Kamera zu sprechen. Zusammenfassend lässt sich erstmal sagen, dass es verschiedene Kriterien gibt, die eine wichtige Rolle spielen. Diese Kriterien wurden vorhin genannt, aber ich fasse sie für dich zusammen, falls du es vorhin verpasst hast. Und zwar Vorbereitung und Recherche spielen eine wichtige Rolle. Wie durchdacht sind die Fragen? Wie kann ich improvisieren? Wie gehe ich um, wenn vielleicht mein Gast mir Gegenfragen stellt? Dann auch, schaffe ich Value, Mehrwert? Wie ist die Struktur meines Podcasts? Schaffe ich einen roten Faden zu halten? Komme ich immer wieder zum Thema zurück oder schweife ich die ganze Zeit ab? Beantworte ich Fragen, die ich am Anfang gestellt habe? Oder bleibt mein Zuhörer, meine Zuhörerin dann am Ende mit einem Fragezeichen liegen auf dem Sofa oder wo dieses Podcast-Format gehört wird? Unschön, wenn du am Anfang eine Frage bekommst und die wird nicht beantwortet. Diese Frage muss nicht in den ersten Minuten beantwortet werden, aber sollte definitiv bis zum Ende der Podcast-Episode passieren. Außerdem, wie authentisch ist der Podcaster oder die Podcasterin? Verstellt sie sich? Das wirst du merken, wenn du langfristig reinhörst, dann merkst du, diese Person spielt irgendeine Rolle und ist nicht authentisch, ist nicht sich selbst. Vor allem aber, wenn du diese Person persönlich kennst. Dann spätestens denkst du so, Das, was im Podcast passiert und das, was in der Realität passiert, das sind komplett zwei unterschiedliche Personen. Und es kann sein dass es auch okay ist weil die Person sagt wei du was Gio dieser Podcast ist meine Spielwiese ich tobe mich aus aber im echten Leben bin ich eher ruhig bin ich eher introvertiert bin ich vielleicht anders und da tobe ich mich aus im echten Leben bin ich anders und da bin ich meine Safe Zone. Gehe ich mit. Das merkst du aber im Laufe der Zeit. Was auch genannt wurde vorhin, Konsistenz, wenn ich meine Episoden nicht regelmäßig veröffentliche, das macht definitiv kein guter Podcaster aus. Wie in einer guten Serie, du möchtest, dass diese Episode erscheint. Wenn beispielsweise, jetzt nennen wir mal einen großen Streaming-Dienst wie Netflix, stell dir vor, es sagt, nächste Woche kommt die nächste Episode und das passiert ja heutzutage oft, gerade bei neuen Serien, dass nicht alles direkt veröffentlicht wird, sondern dass leider Gottes, dass die Episode Step by Step veröffentlicht wird, dann willst du auch oder erwartest du auch, dass diese Episode erscheint. Und genau diese eine Sache müssen wir Podcaster einhalten. Andernfalls verlieren wir die Menschen. Und das heißt nicht, dass du nicht krank sein darfst oder dass du nicht im Urlaub fliegen darfst und so weiter. Das meine ich damit gar nicht. Wenn du deine Community darauf aufmerksam machst oder die Menschen, die dir zuhören, zum Beispiel über Social Media oder über den Podcast selbst, indem du so eine Sommer-Break-Episode vielleicht veröffentlicht hast, was ich jetzt in einem Format, das zum Beispiel ich selbst auch betreibe, ein Reisepodcast, Absatz der Karte, Werbung in eigener Sache, dort haben wir auch eine Sommer-Break-Episode veröffentlicht, weil wir dort eine Sommerpause machen. Ja, tatsächlich, es gibt Formate, wo der Gio auch eine Sommerpause hat. Bei So geht Podcast aber nicht. Und trotzdem bin ich im Urlaub und unterwegs und so weiter, aber das wird vorproduziert. So, damit ihr auf jeden Fall etwas zu hören habt. Das heißt, wir haben viele Kriterien genannt bekommen, die wichtig sind, sowohl für unsere Zuhörerschaft, um zu erkennen, was ein Podcast-Format ausmacht, das gut am Ende ist. Und auch für uns ein paar Parameter ausgemacht, die uns zeigen, hey, halte diese Dinge ein und dann hat dein Podcast das Potenzial, gut zu sein. Es gibt natürlich No-Gos. Wenn die Qualit schlecht ist dann versaumen wir es uns Also glaub mir wenn du es einmal kaputt gemacht hast also dass die Menschen eine schlechte Episode bekommen haben oder dauerhaft immer wieder schlechte Episoden weil die Qualität nicht passt, dann vergraulst du den einen oder anderen. Wenn du mal eine Woche aussetzt, ohne nichts zu sagen, oder eine zweite Woche, und dann kommt wieder eine und dann kommt wieder keine Episode, dann vergraulst du auch Menschen da draußen, die potenziell in deinen Podcast reinhören. Oder wenn du dich die ganze Zeit verplapperst und einfach nicht weiter weißt und du drehst dich fünfmal im Kreis und es passt eigentlich gar nicht zu dir und du lässt es alles drin, du gibst dir keine Mühe beim Bearbeiten, du sagst, ach Leute, ist mir alles egal, dann brauchst du dich nicht wundern, dass die Zahlen schlechter werden oder stagnieren, womöglich. Das heißt, man muss sich immer selber hinterfragen. Und auch, meiner Meinung nach, den Podcast mindestens einmal noch nachholen. Also selber seine Episode anhören. Es kann sein, du sagst, boi Gioni, ich gebe alles ab an meinen Cutter. Ich brauche das nicht. Okay, kannst du machen. Mir persönlich hat es geholfen, indem ich meine eigenen Episoden nochmal bearbeite. Und ab und zu mal sitze ich im Auto. Ach, dann schalte ich mal rein und guck mal nochmal, was habe ich da eigentlich gesagt? Aus der dritten Perspektive, aus einer äußeren Perspektive, sage ich mal. Am Auto, vielleicht auf einer Sprachbox, mal über Kopfhörer, am Smartphone. Dadurch bekommst du auch einen anderen Eindruck, das vielleicht gar nicht entsteht, wenn du es dir gar nicht mehr anhörst. Und zwar, du merkst, wie sich die Episode auf verschiedene Weises anhört. Und unterschätzte Sache, glaub mir, viele tun es nicht und dann plötzlich hörst du dich richtig bassig, vielleicht im Auto, in deinen Kopfhörern klingst du perfekt, aber auf dem Smartphone, so lala. Und so könnte man theoretisch an seinem Podcast arbeiten, indem man selbst versucht, diese verschiedenen Devices kompatibler zu machen. Du kannst jetzt nicht alles perfekt machen und du kannst nicht sagen, das wird veröffentlicht auf eine Sprachbox, also passe ich da den Bass meines Mikrofons an und das wird am Smartphone veröffentlicht und so weiter. Das geht so nicht. Zu meinem aktuellen Stand. Deshalb müssen wir persönlich als Podcaster eine Balance finden, das sich gut auf mehreren Devotations. es anhört. Und das führt dazu, dass wir langfristig unser Ziel eines guten Podcast-Formates auch erfüllen. Denn nichts, glaube ich, gibt es, was ein Podcaster nicht möchte im Vergleich wie, dass der eigene Podcast nicht gehört wird, dass der Podcast abgeschalten wird, dass es grässlich ist, dass es einfach nicht ein Format ist, das man sich gerne anhört. Deshalb, um die Frage zu beantworten am Anfang, was macht ein guter Podcast-Format aus? Er erfüllt diese Kriterien so gut wie möglich. Er muss jetzt nicht alles, sage ich mal, perfekt sein. Perfektionismus ist eh keine gute Sache. Lieber veröffentlichen wir, als dass wir gar nicht rausgehen. Und trotzdem, glaube ich, können wir diese Kriterien als eine Art Checkliste erfüllen und einfach mal selber innehalten und überlegen, das erfülle ich. Aha, schaffe ich Wert für meine Zuhörende? Erfüllt. Wie ist das bei dem und dem Thema? Ihr habt es gehört. Wenn du das machst, dann ist dein Podcast prädestiniert dafür, sehr erfolgreich zu werden. Und dass diese Themen nat nicht alles sind was ein gutes Podcast ausmacht sondern dass da noch andere dinge dazugeh wie gutes marketing dass man auf anderen Plattformen vertreten ist dass vielleicht du eine Social hast und über deinen Podcast quatscht und so weiter. Das sind alles Themen, die sicherlich auch eine wichtige Rolle spielen. Ich konnte aber jetzt nicht komplett alles reinnehmen, sondern mir war es wichtig, dir diese Kriterien mitzugeben. Einmal hinterfragen, was bedeutet überhaupt gut? Was ist gutes Podcast-Format? Es ist nicht nur hier, ich bin Top 10 von den Charts, sondern da hängen ganz andere Faktoren dahinter. Und diese Faktoren haben wir hinterfragt und im besten Falle erfüllen wir sie für die Zukunft, für unseren Podcast Format und glaube, damit ist auch erstmal alles gesagt. Schreib mir gerne deine Meinung zu dieser Episode, beispielsweise auf Instagram, untersuche Podcast zusammengeschrieben, da antworte ich dir sehr gerne und da können wir uns austauschen zu dieser Thematik. Ja, in diesem Sinne verabschiede ich mich für diese Woche und wünsche dir einen guten Start in die neue Woche. Wir hören uns wieder nächste Woche, Dienstag. Bis dahin, alles Gute, dein Gio. Ciao, ciao. Du hörst So geht Podcast. Gespräche aus der Podcast-Szene. Von und mit Giovanni Pellegrino.