Wie AnMaCha deinen Podcast ins Radio bringt (Ep. 269)

29.09.2026 50 min

Zusammenfassung & Show Notes

Wie ist ein Radiosender aufgebaut, und wie können wir als Podcaster Teil davon werden? Genau darüber spreche ich mit Andrew und Marco vom AnMaCha Radiosender. Die beiden sind seit über 13 Jahren im Webradio unterwegs und erzählen mir, wie aus einer kleinen Idee ein ganzes Sender Konzept entstanden ist und was sie dabei fast zum Aufgeben gebracht hätte. Wir sprechen darüber, wie Podcasts bei AnMaCha ins Radioprogramm finden und warum gerade Newcomer aus der Indie-Szene dort eine Chance bekommen. Die beiden nehmen mich mit hinter die Kulissen ihrer ersten Live Übertragung, bei der so einiges anders lief als geplant, und geben einen Ausblick auf das, was beim Podfluencer Festival passieren soll. Außerdem erfährst du, wie du deinen eigenen Podcast einreichen kannst, warum Radio gerade ein überraschendes Comeback erlebt und was wirklich hinter dem Namen AnMaCha steckt.

Informationen zu den heutigen Gäste:
🎙️ Podcast: https://www.anmacha.de/anmacha-der-podcast
📸 Instagram: https://www.instagram.com/dieanmacha/
🌐︎  Radio: https://www.anmacha.de/

Du möchtest meinen Podcast live und in Farbe sehen? Schau auf YouTube vorbei: https://www.youtube.com/@sogehtpodcast

*Anzeige: Podfluencer Festival 2026 in München am 23.10.- 24.10.2026! 🎉 Workshops, Live-Podcasts, Podcast-Awards, Networking & Spaß für Anfänger und Profis.

Du hast eine Frage oder möchtest einfach nur mit mir in Kontakt treten? Kontaktiere mich auf Instagram unter https://instagram.com/sogehtpodcast/ oder Schreibe mir eine Nachricht auf meiner Website unter https://sogehtpodcast.de/. Du bist Podcaster und möchtest Teil einer spannenden Podcast-Community werden? Schau bei Die Podfluencer vorbei!

Transkript

Wie fällt man in dieser unglaublichen Masse an Webradios und Podcasts überhaupt noch auf? Man könnte innerhalb eines Podcasts wirklich minutenaktuelle Nachrichten mit reinbringen. Man könnte da überfordert sind mit dem großen Angebot und wollen lieber etwas einschalten und sich berieseln lassen mit etwas, was so dem entspricht, was sie gerade hören oder sehen wollen. Du hörst So geht Podcast. Gespräche aus der Podcastszene. Von und mit Giovanni Pellegrino. Und wie ein Radiosender aufgebaut ist und wie Podcast-Schaffende ein Teil davon sein können, erfahren wir heute im Gespräch mit Andrew und Marco vom Anmacher Radiosender. Ich freue mich riesig, euch beide hier herzlich zu begrüßen und ich habe große Vorfreude auf diese Episode. Herzlich willkommen. Hallo. Schön, dass wir uns zusammengefunden haben. Wir sind hier remote am Aufnehmen. Ihr seid es ja gewohnt. Ihr seid meistens unterwegs oder zumindest online verfügbar. In der einen oder anderen Episode beim Anmacher-Podcast habe ich auch mitbekommen, dass ihr auch gemeinsam zwischendurch aufgenommen habt, aber ansonsten viel unterwegs seid. Und jetzt stellt sich mir persönlich die Frage, so ein Radiosender, erstmal wenn man sich so eure Timeline anschaut, es ist schon gut gefüllt. Und ich sage so Respekt erstmal an dieser Stelle. Und in mir steckt die Frage, wie kommt man auf die Idee, einen eigenen Radiosender zu starten, lieber Andrew und Marco? Das ist eine lange Geschichte. Wo fangen wir an? Wie viel Zeit hast du? Wie viel Zeit hast du? Vielleicht kurz und knackig. Ja, das kriegen wir vielleicht hin. Möchtest du erzählen, Marco, oder soll ich? Ja, ich glaube, wir müssen uns da wahrscheinlich auch ergänzen, weil jeder hat so wahrscheinlich seine eigene Anekdote aus der vergangenen Zeit. Vor allem schon mal der Beginn überhaupt. Wie viele Jahre ist es her, Andrew? Ich glaube, wir hatten schon Zehnjähriges. Ja, doch, doch, auf jeden Fall. Ich meine, 2015, 2016 war auf jeden Fall schon der Start. Na, oder? Bestimmt. Bei uns so eine Trepradio. Ich denke doch tats ja Ich meine es sind mittlerweile sogar schon 13 Jahre aber ist ja auch egal das ist ja auch wahrscheinlich eher das Unwichtigere Aber genau wir haben damals angefangen haben uns naja private oder durch private Zuf kennengelernt nennen wir es mal so Und wir haben uns schon direkt über das Thema Medien, würde ich sagen, so ganz gut unterhalten können. Und es war einfach so ein Interesse, was uns beide da irgendwie, was ein Teil von uns war. Und dann kam irgendwie das eine zum anderen über ein, damals, man muss ja damals davon sprechen, es gab noch, also es gab Facebook, aber das war noch nicht so ein großes Thema. Es gab noch Foren, da hat man in Foren geschrieben, das für alle, die das vielleicht nicht mehr kennen, das ist eine Webseite, da gibt es dann vielleicht so gewisse Unterkategorien, wo man sich zu gewissen Themen austauschen konnte und Textbeiträge zu schreiben konnte, es gab vielleicht auch einen kleinen Chat und naja, also was Schönes. Facebook-Lite würde man vielleicht heutzutage irgendwie noch sagen, aber da haben wir uns, oder da war vor allem Andrew engagiert drin und dieses Forum damals, ich glaube die Anfrage kam von dem Radiosender, oder? Oder kam die von? Genau, ein Webradiosender ist auf uns zugekommen, ob er mit uns als Jugendcommunity zusammenarbeiten kann. Genau, ja. Und dann hat dieses Forum sozusagen in einem anderen Online-Radio eine kleine Sparte bekommen und durfte sich dort ein wenig, naja, vom Programm her und musikalisch auslassen. Und hatte Sendeplätze bekommen und so sind Andrew und ich irgendwie da reingerutscht in das Thema Radio und Webradio und haben uns dafür dann auch immer mehr irgendwie interessiert. Dann hat sich natürlich irgendwie softwaremäßig einiges entwickelt. Man hat ein bisschen Hardware angeschafft. Dann auf einmal hatte man ein kleines Team, was man so verwaltet hat und irgendwie ein Stück weit geleitet hat. Naja, und so hat sich das irgendwie entwickelt bis dahin, dass man irgendwann aus diesem Sender sich rausge-, also ausgegliedert hat und dann gab es dieses Jugend-, diese Jugendradiosparte auf einmal als richtiges Radio. und das war dann irgendwie so der Durchbruch, wo dann diese Webradio-Karriere irgendwie losging und wo sich das halt so immer weiterentwickelt hat. Genau so war das. Spannende Story. Wie ist der Andrews-Part? Da bin ich auch gespannt. Also ja wir haben uns dann St f St entwickelt auf diesem Gebiet hatten dann irgendwann sogar unser eigenes Webradio haben sehr viel Zeit darin investiert, haben immer mehr Erfahrung gelernt. Es war mehr so, weil du ja auch nach dem Part fragst, eigentlich schon immer so ein bisschen gewesen, dass Marco sehr der technische oder sehr am technischen Bereich vor allen Dingen sich sehr gut auskannte. Ich habe mich mehr so um die Programmgestaltung gekümmert, um den Sendeplan und so diese Richtung. Ja und irgendwann ging es dann weiter, dass jeder von uns natürlich seine beruflichen Etappen hatte und die Zeit wurde weniger. Und wir beide waren uns aber insofern einig, dass wir eigentlich dieses Hobby nicht ganz beerdigen wollten, weshalb wir uns dann informiert haben und gesagt haben, wir machen einfach über einen Serverbetreiber Radio-Streams, Musik-Streams, weil die könnte man doch nebenbei so aus Spaß mal ein bisschen mit Musik füllen. Und diese Streams sind dann immer mehr geworden. Wir haben dann auch wieder angefangen, eine Show zu produzieren. Aber das kannst du wieder ganz gut erklären, welche Show das damals war. Ja, genau. Also vielleicht muss man auch noch dazu sagen oder das, um das mal so ein bisschen einschätzen zu können. Also das war dann irgendwann so. Ich bin damals sogar noch in die Schule gegangen und naja, wie das in der Oberstufe so ist, Unterricht bis 17 Uhr, 17.30 dann nach Hause und dann war das bis mindestens 22, 23 Uhr, hat man dann noch am Rechner gesessen, hat Dinge für das Radio organisiert, gemacht, geplant, Teamsitzung hier, eine Sendung vielleicht auch mal gemacht, das war ja so eher das Schönere am Ganzen und das halt wirklich permanent und das war dann schon einfach irgendwann einfach zu krass. Das ist uns, ich will jetzt nicht sagen über den Kopf gewachsen, aber es war zeitmäßig nicht mehr so handelbar und dann mussten wir uns eben einfach ein Stückchen reduzieren. Aber genau, uns ist dann noch geblieben die Anmacher-Show. Die hatten wir damals noch als Live-Sendung im Radio geplant, wirklich mit Zuhörern, die anrufen können und es gab die Rubriken, die man auch heute noch im Podcast kennt. Ich weiß nicht, ich will dir jetzt auch nicht irgendwie Fragen vorgreifen, aber so kam es eben auch zu dem Podcast. Wenn du magst, können wir das gerne auch schon direkt miterzählen. Vielleicht magst du dir die Frage, aber noch aufheben. Ja, also diese Frage heben wir uns für gleich auf, für die nächsten Minuten. Perfekt. Weil man muss erstmal hier beobachten, ein Podcast-Format, den du irgendwie einmal pro Woche produzierst oder einmal pro zwei Wochen hat einen ganz anderen Level an Intensit als wie ihr gerade erz dauerhaft Shows einzuplanen, damit dieser Radiosender den kompletten Tag sendet. Ich war bis zum jetzigen Zeitpunkt sehr stolz auf die eigene Leistung und dann habe ich das gehört, Marco, was du erzählt hast und dann dachte ich so, wow, aber das, da kann man, glaube ich, wirklich drauf stolz sein, denn das ist eine große Herausforderung. Das habt ihr gemeistert auch eine Zeit lang. Darf ich fragen, wie lange das so ja, funktioniert hat? Mit dem, mit damals, mit dem dann so ab oder mit diesem Erstell oder als ich so dieser eigene Teil geformt habe, dieser eigene Radiosender, dieses Jugend Projekt, da fing das eigentlich direkt an, dass das so ein, ja, eigentlich ein Fulltime-Job war und das, was man sonst so im Leben gemacht hat, war dann so so einen Nebenschauplatz. Und das hat dann, das Jugendradio gab es mindestens drei Jahre. Dann gab es eine, ja, wie soll ich sagen, na ja, ich würde sagen nochmal Umstrukturierung. Wir haben einen anderen Namen gesucht. Irgendwann waren wir dann doch nicht mehr so jung und so, dass man sagen konnte, ein Jugendradio. Dann haben wir nochmal versucht, das ein bisschen in ein anderes Kleid zu hüllen. Das hat auch wunderbar funktioniert. Und dann muss man natürlich auch sagen, Das ist der große andere Knackpunkt, wenn man über Webradio spricht. Das eine ist die Zeit, die Organisation, die ganze Technik, Software. Das andere ist das Geld, wenn wir mal ganz ehrlich sind. Wir müssen auch über Geld sprechen und das ist einfach der Knackpunkt gewesen am Ende, der uns auch echt das Genick gebrochen hat, würde ich fast sagen. Weshalb auch, nicht nur deswegen, vor allem wegen der Zeit auch, aber das war schon auch ein Argument zu sagen, okay, wir müssen uns da irgendwie verändern. Ja, würde sagen, so um die 5, 5, 6 Jahre haben wir das. Das ist auch so, dass ich auch so sage. Durchweg durchgezogen, ja. Und du sagtest, Geld spielt auf jeden Fall bei einem Radiosender eine wichtige Rolle. Klar, in mir stellt sich direkt die Frage, okay, wie können wir das Ganze amortisieren oder wie können wir das Ganze dauerhaft betreiben, weil Serverkosten haben es in sich. Wenn jetzt 24-7 ein Radiosender veröffentlicht, muss man erstmal die serverkosten sicherlich denken aber auch an dem programm selbst das ja auch lizenzen benötigt wahrscheinlich wenn man gerade an musik das ist tatsächlich der springende punkt die serverkosten waren Fast doch der kleinste Post, ne? Ja, das sind tatsächlich also die GEMA, GVL, also die ganzen Musiklizenzen, die sind krass gewesen. Also damals mussten wir das alles sozusagen selber ja beantragen, finanzieren und man hat ja den Haken, es kann sich nicht wirklich amortisieren, weil sonst bist du ja dann wiederum ein Gewerbe, wenn du dann anfängst Werbung zu schalten und alles drum und dran. Das heißt, im Prinzip waren das die festen Ausgaben des Hobbys sozusagen. Und genau, das hat sich jetzt geändert. Also jetzt haben wir einen Radiobetreiber, der quasi diese ganzen Kosten übernimmt und dafür halt dann Werbung auf unseren Streams spielt. Macht es für uns wesentlich leichter, weil wir uns eben um die Programmgestaltung kümmern können und eben nicht mehr um diese ganzen Dinge, die halt auch damals mit anstanden. Okay, das sind doch Herausforderungen, die auf einen zukommen. Wer jetzt gerade zuhört und sagt, ja komm, könnte ich ja 24-7 hier auch einen Radiosender erstellen, da könnt ihr sicherlich ein paar Worte dazu sagen. Und auch inwiefern Podcasts in eurer Sendung eine wichtige Rolle spielen mittlerweile oder wie ihr das auch geschafft habt, diese zwei Medien miteinander zu kombinieren, was ich persönlich ja super elegant finde. Also im Prinzip in die Podcast-Welt sind wir eigentlich durch Marco überhaupt erst mal gekommen, als es nämlich darum ging, die Anmacher-Show zu einem Anmacher-Podcast umzuwandeln. Und direkt angeschlossen hat sich dann der Gedanke, wie fällt man, und da sind die Bereiche Podcast und Webradio völlig gleich, würde ich fast sagen, wie fällt man in dieser unglaublichen Masse an Webradios und Podcasts überhaupt noch auf? Das heißt, das ist ja im Prinzip die Frage. Entweder man macht es nur aus Spaß, klar, dann kann man es ganz einfach machen. Aber wenn du natürlich schon irgendwie überlegst, wie kommst du jetzt an viele Hörerinnen und Hörer, dann brauchst du ja irgendwelche Überlegungen. Und unsere Überlegung war, zu versuchen, die beiden Welten miteinander zu verbinden. Das heißt, dich eben nicht mehr hinzusetzen, zwingend im Radio und Moderation zu machen, wie man das kennt. Heute scheint die Sonne, heute ist es 12 Uhr und als nächstes kommt der und der Song. Genau Ihr versteht was ich meine Sondern eben stattdessen lieber den Sprechanteil sozusagen von Podcasts zu lassen also das Ganze auch thematisch sozusagen zu gestalten Ein bestes Beispiel, um schon mal, um das verständlich zu machen, wir haben zum Beispiel einen Podcastpartner, Papa erzählt aus der Musik, ist natürlich super als Brücke von Podcast zu Radio, weil in dem Moment in dieser Podcast oder in den Podcastfolgen, wo quasi ja über Musikgeschichte gesprochen wird, können wir direkt passend die Songs dazu im Radio spielen. Also deswegen, es gibt viele gute Möglichkeiten, wie man Podcasts und Radio miteinander verbinden kann. Und genau da kommt dann der Mehrwert eben für die Hörerinnen und Hörer ins Spiel. Das wiederum gibt es ja so jetzt nicht alltäglich, dass man also einen Radiosender hat, der sich wirklich speziell darauf konzentriert, viele Podcasts mit einzubauen und auch nicht jetzt die, keine Ahnung, sonst wie top platzierten, sondern eben gerade auch viele Newcomer-Podcasts aufzuplatzieren, die man eben so nicht kennt und wo man eben einschaltet und sagt, okay, interessant, was dort gerade gesprochen wird, diesen Podcast, rufe ich mir selber mal auf und höre jetzt auch eben weitere Folgen. Das heißt, es ist im gleichen Zeitpunkt für euch eine Erleichterung einfach. Ihr habt mehr Programm zur Verfügung, plus, hast du ja auch gesagt, zum Beispiel jetzt hier die Geschichte sogar, passend dazu kombiniert man das Ganze und gleichzeitig natürlich für den Podcast ist es eine Möglichkeit, sich durch neue Zuhörer zu profilieren. Also Win-Win-Situation finde ich großartig, denn ihr bietet hier auch eine Chance für Podcast-Schaffende aus der Indie-Szene beispielsweise, wie ich auch auf eurer Seite gesehen habe und ich hätte dazu so viele Fragen, Andrew und Marco, ihr könnt mir glauben. Aber um bei diesem Thema zu bleiben, ganz kurz, was ist eurer Meinung nach so die Schnittmenge zwischen Podcast und Radio? Weil die zwei Medien ergänzen sich ja ganz gut und es gibt zwar auch die ganz großen Radiosender, die integrieren mittlerweile auch schon Podcast-Formate, aber meiner Meinung nach könnte es durchaus mehr sein, vielleicht so die Schnittmenge, wie das Ganze bei euch funktioniert. Also ein Beispiel habt ihr schon erzählt mit der Geschichte. Also es gibt unterschiedliche Formen, wolltest du sagen, Marco? Ich glaube, wir können da, also jeder hat da wahrscheinlich was beizutragen, warum Podcast gut ins Radio passt und aber ja Genau sonst kannst du ja da noch was sagen Ich sage noch ganz kurz was zu den Formeln wie eben das Ganze eingereicht werden kann Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, wie das ja bei uns abgespielt wird. Also grundsätzlich, dass wir haben eigentlich bis auf rechtliche Grenzen und technische Grenzen haben wir ja wirklich ganz viel Freiheiten, wie wir das Ganze gestalten können. Wir können, um bei dem Beispiel von vorhin zu bleiben, einen Podcast zum Beispiel aufteilen in gewisser, keine Ahnung, fünf bis zehn Minuten Stücke und spielen zwischendrin immer Musik beispielsweise. Wir können aber auch einen Podcast am Stück senden, wenn es zum Beispiel der Inhalt erfordert, beispielsweise ein True Crime Podcast, den wir bei uns ja auch haben. Da würden wir zum Beispiel jetzt nicht gerade die spannende Handlung unterbrechen und zwischendrin drei Songs spielen, sondern den senden wir dann am Stück. Und so können wir aber auch sehr auf die Podcaster selber eingehen und können eben das versuchen umzusetzen, wie auch sie sich das Ganze vorstellen. Wir sagen, was technisch möglich ist und dann finden sich sehr viele tolle kreative Gedanken. Ich möchte auch Markus' Teil noch hören. Genau, also das geht tatsächlich. Also ich habe zwei Gedanken dazu. Ein Gedanke geht genau darin in die Richtung, wie Andrew das gesagt hat. Ich habe jetzt natürlich nicht deutschlandweit oder sogar darüber hinaus irgendwie alle Radiosender schon komplett gehört und weiß, wie sie ihre Podcasts so einbinden. Oft ist es ja so, dass sie On-Air-Werbung machen für Podcasts, die über die App oder über die Webseite abgerufen werden können, weil sie eigene Produktionen haben oder Kooperationen mit irgendwelchen großen Podcast-Menschen. Das ist ja demnächst ja auch gar nichts entgegenzusetzen. Das ist ja auch gut so. Also das Thema Podcast in die breite Masse zu bringen, ist schön und gut. Und da sind auch durchweg einige interessante Projekte und Formate dabei. Aber wenn man Podcast on Air hört, ist es oft genau so, dass der Podcast einfach abgespielt wird. So, da läuft vielleicht zwischendrin, läuft vielleicht nochmal ein Jingle irgendwie von dem Radiosender oder es kommt blöderweise nochmal Nachrichten dazwischen. Also fast schon unpassend, ehrlicherweise. Aber genau, und hier ist es eben so, dass wir versuchen, das musikalisch einzubinden oder einzubetten. Und das ist, finde ich, eine schöne Abwechslung, weil wenn ich mir jetzt überlege, ich sitze im Auto, im Auto, Entschuldigung, im Auto. Kommt der Hesse dann doch raus. Nein, also. Man sitzt im Auto und h eine Stunde lang Podcast Das kann man machen wenn man gut drauf ist wenn man das auch wirklich m aber wenn man Radio anschaltet wo man einen Podcast h und auf einmal ist man mittendrin dabei und der ist vielleicht schon eine halbe Stunde gelaufen dann ist das f mich nicht mehr attraktiv zuzuh und wir versuchen das ja oft dann auch mit dem Podcast dann in so Sinnesabschnitte, in Rubriken irgendwie zu fassen und dann hört man die und danach läuft Musik, man kann auch mal wieder Musik hören, weil es gibt auch Menschen, die durchaus gerne zwischendurch oder die in Radio einschalten, um Musik zu hören und so kann man sie vielleicht auch überzeugen, okay, jetzt hör doch mal den nächsten Abschnitt noch und das finde ich halt so toll, so cool an unserem Konzept, wie wir die Podcasts eben ins Radio einbinden oder in das, was Radio ja auch ausmacht, was ja oft schon Musik hören auch ist. Für mich persönlich ist Radio aber viel mehr als Musik hören, nämlich auch Unterhaltung. Und deswegen, ich kenne das ganz oft, wenn ich mit anderen Menschen im Auto bin und dann kommt die Moderation und dann schalten sie einen anderen Sender ein, weil es kommt ja keine Musik mehr. Und ich sage dann, Mensch, warum schaltest du denn jetzt den Sender um? Ja, was interessiert mich deren Gelaber? Und ich sage, ja, mich schon, mich interessiert genau das. Deswegen höre ich Radio. Das ist wahrscheinlich der Unterschied zwischen Menschen, die auch gerne Podcasts hören und nicht Podcasts hören. Also du hörst wahrscheinlich tendenziell eher Podcasts, wahrscheinlich, Marco, weil du auch das in Anführungszeichen Gelaber des Moderators ja auch anhören möchtest, während die andere Person wahrscheinlich oder vielleicht nur vereinzelt Podcasts hört. Würde ich mal ganz so Prognosen hier abgeben. Ja, es ist so. Also ich mag die Moderation sehr gerne und ich freue mich immer, wenn es innovative Moderationen sind. wenn sie irgendwie eingebunden sind in ein Jingle-Design, in ein Sound-Design, was nahtlos ineinander übergreift und was dann auch noch wunderbar sozusagen in den Song, der dann kommt, eingebunden wird. Also ich finde, eine Moderation ist auch ein Stück weit Kunst und das finde ich auch total toll, immer anzuhören. Genau, das gehört schon irgendwie auch ein Stück weit einfach dazu zum Thema Radio. Also jetzt habe ich aber komplett den anderen Punkt vergessen, den ich noch zum Thema Podcast und Radio sagen wollte. Ich weiß es nicht mehr. Das ist auch gar kein Problem, denn manchmal verlieren sich Dinge, die eventuell auch gar nicht so wichtig waren am Ende. Vielleicht auch schon, aber dann werden wir nachher nochmal darüber kurz sprechen zu deinen Punkten. Wir halten ja so im Hinterkopf. Was mir persönlich in der Vergangenheit schon gesagt wurde, ist von anderen Menschen aus der Podcastszene, sie vermissen so ein bisschen diese Radiofeatures in Podcastformaten. Das heißt, man kann sich inspirieren lassen von Radiosender, die total coole Formate integriert haben im Laufe der Jahrzehnte. Ich meine, Radiosender sind ja deutlich älter, dieses Medium, als jetzt Podcasts im Vergleich. Dadurch können wir uns inspirieren lassen von unserem großen Bruder oder Schwester, was auch immer, als Radiosender so bezeichnen. Und da habe ich oft diese Bezeichnung gehört, könntet ihr da zustimmen? Und gibt es vielleicht so Features, wo ihr sagt, das könnte man im Podcast gut integrieren. Ich weiß, das ist jetzt ein anderes Thema, passt aber ganz gut zu dieser Frage. Ich überlege gerade, Marco, ob wir in unserem Podcast speziell auch Radio Features mit drin haben, die man dafür so nennen kann. Nee, eigentlich nicht. Also ich glaube, dass, also mir würde auf jeden Fall einfallen, als eine Barriere ist eben, dass es nicht live ist, es ist aufgezeichnet. Das heißt also, Interaktion mit dem Publikum ist innerhalb dieses, dieser Tonspur, die eben fertig hochgeladen ist, nicht mehr möglich. Das ist für mich eine totale Barriere zum Thema Radio. Das andere ist, dass Einbinden von Musikstücken auch wieder Lizenz technisch und so eine große Hürde ist, finanziell auch. Und das glaube ich ist auch ein großes, also das ist schon so ein bisschen, das sind so die größten Hürden, glaube ich, meiner Meinung nach, warum das Thema oder warum so Radiofeatures da nicht, also ich fände es total toll, man könnte innerhalb eines Podcasts wirklich Minuten aktuelle Nachrichten mit reinbringen, man könnte da Musik mit reinbringen, man könnte Interaktionen mit anderen Menschen reinbringen, die man jetzt nicht vorher eingeladen hat, zum Beispiel. Also das würde ich schon sagen vermisse ich beim Thema Podcast. Ich finde den Vergleich gerade total toll mit den Geschwistern. Ich glaube, so kann man das wirklich gut beschreiben. Also Radio und Podcast sind wie so eine Art Geschwister. Radio ist der ältere Bruder, könnte man das so sagen, weil es einfach die längere Geschichte hat. Davon lässt sich Podcast etwas inspirieren, aber ich glaube, Podcast sorgt auch dafür, dass auch so ein bisschen Faszination zum alten Radio wieder zur weil dieses Anh wieder modern wird Also ich glaube sie erg sich sehr gut ja Beide Bereiche Wahrscheinlich liegt auch der Unterschied, auch von Radiosender zu Radiosender, sehr stark verschieden ausgeprägt, würde ich sagen. Also ihr habt zum Beispiel einen Radiosender mit nicht zu viele vielleicht diese Live-Interaktionen mit, da hat jemand angerufen, ja, hallo, guten Tag. Nein, das ist falsch, der Nächste kommt dran und so weiter. Also ich meine, wenn man das Ganze auch live macht, wobei ich auch gehört habe, dass bei vielen Radiosendern auch natürlich viele aufgenommene Sequenzen auch vorhanden sind, durchaus verständlich, 24 Stunden am Tag, wie willst du denn da alles live die ganze Zeit haben? Aber ich glaube, da unterscheidet sich auch vielleicht der Radiosender, der alles live macht oder der Großteil vielleicht und einen Radiosender, der nicht alles jetzt live aufnimmt, sage ich mal. Wahrscheinlich, könnte ich mir vorstellen. Ja, das mit den Live-Sendungen, das ist immer so eine Sache. Also da hat man manchmal immer völlig zu Unrecht ein schlechtes Gefühl, weil man denkt, naja, wo soll man jetzt die ganzen Hörerinnen und Hörer herkriegen, die da jetzt live mitmachen. Aber wenn man sich mit anderen unterhält, auch Personen, die zum Beispiel schon ein Praktikum gemacht haben bei großen Radiosendern, Dann stellt man fest, auch diese tricksen teilweise oder haben Probleme damit, weil nun mal viele Hörerinnen und Hörer einfach interaktionsfaul sind, sondern eben einfach gern zuhören. Das heißt, auch die ganz, ganz großen Sender haben genau die gleichen Fragen und die gleichen Probleme. Natürlich meldet sich dann immer mal jemand, aber auch nicht in der Masse, wie man sich das jetzt vorstellen würde. Und deswegen sind wir, glaube ich, in dem Bereich, wo wir sind, ganz zufrieden. Man kann, also wir würden es nicht ausschließen. Wir sind auch tatsächlich mit Podcasten im Gespräch, Experimente zu machen mit einer solchen Live-Übertragung, mit so einer Live-Show. Steht also mit auf unserer Liste. Ja, aber bis es soweit ist, sind wir, glaube ich, mit dem, was wir so machen, auch ganz zufrieden. Naja, das passt jetzt ja wie angegossen zu einem Thema, das ich eigentlich zur späteren Minute, sage ich mal, hier im Podcast erwähnen wollte. Aber das passt jetzt einfach, wie sagt man so schön, wie die Faust aufs Auge, auch wenn es jetzt nicht wirklich eine tolle Sache ist, wenn man es so bildlich vorstellt. Aber das ist ja ein reiner Sprichwort eine Metapher So und ihr habt auch schon gesagt ihr experimentiert gerne auch Podcast in der Live mit einzuschalten das habt ihr in der Vergangenheit gemacht wenn ich mich nicht irre bei jetzt ich hoffe das ist richtig bei Gefühltsecht die Podcast-Show oder bei Stelle links, Stelle rechts, eins von beiden war es auf jeden Fall, oder Rückspulhelden eins, auf jeden Fall, die gleiche Person ist mit dabei, der Jansi, liebe Grüße gehen hier an dieser Stelle raus er hat so viele Podcast-Formate manchmal weiß man nicht was er noch alles macht. Aber ihr experimentiert gerne. Nehmt uns gerne mit hinter den Kulissen. Ihr habt das einmal gemacht schon. Ja, wir haben es einmal gemacht. Marco, bitte. Ja, es war auch, wobei, organisatorisch war es eigentlich relativ okay. Wir haben uns am Ende entschieden, wir fahren mit dem Auto hin, obwohl wir mit dem Zug fahren wollten, weil wir dann doch viel zu viel Zeug dabei hatten. Also es war natürlich trotzdem, technisch braucht man dann einfach schon viel. Man ist an einem fremden Ort, wo man nicht weiß, ist das Internet stabil? Und so weiter, wie sind die Verhältnisse? Und man nimmt einfach ganz viel mit und hat am Ende auch ganz viel gebraucht eigentlich. Also man muss ja wirklich dann sich überlegen, man nimmt eine, oder man, da ist ein Live-Podcast und man will die Spur haben, man will die Reaktion aus dem Publikum mitnehmen, man will sich selber mitnehmen, in einer relativ ordentlichen Qualität, muss das Ganze zusammen verpacken auf einen Stream, dann wird es noch gemischt mit Musik, Da muss man noch zusehen, dass die Werbung mit reinkommt, damit der Streaming-Anbieter damit in Ordnung ist. Und dann wird das Ganze gesammelt, rausgeschickt ins Universum und verteilt an alle Endgeräte. Das ist schon am Ende nicht so einfach. Und dass das wunderbar funktioniert hat, lag unter anderem auch daran, dass wir erkannt haben, dass unsere Funkmikrofone das Wäldernsignal gestört haben und wir deswegen die ganze Zeit Abbrüche hatten beim Stream, beim Probelauf. Also Wahnsinn. Also was da am Ende alles passieren kann und woran es liegen kann, dass es irgendwie Probleme gibt, ist der Oberkrieg. Aber es hat funktioniert und wir sind, glaube ich, extrem geschwitzt, aber glücklich am Ende dieses Tages irgendwie an den Bierkasten gegangen und haben uns ein Bierchen aufgenommen. Und es war wirklich sehr schön, die Rückmeldungen, die wir bekommen haben, weil die haben uns natürlich noch weitergeholfen oder werden uns weiterhelfen für die nächste Live-Übertragung, was also gut war, was schlecht war. Zunehmend bekommen wir auch generell immer mehr R was sehr sehr sch ist wof wir uns auch bedanken wollen weil wir im Hintergrund wenn es quasi bei uns ruhiger ist dann liegt es daran weil wir genau das umsetzen weil wir genau versuchen dann da die ein oder anderen Stellschrauben zu drehen damit eben das Ganze noch besser pr werden kann das heißt am Ende war es erfolgreich ihr habt natürlich sehr viel Energie investiert gerade beim ersten Mal es ist ja live beim ersten Mal es ist ja nicht so, ihr habt schon erzählt ihr habt auch Testverfahren durchgeführt und trotzdem ist es das erste Mal an einer Live-Veranstaltung und dann das Ganze ins Universum wie Marco das so schön gesagt hat heraus versendet hat, im Radio sagt man ja auch so schön es versendet sich also das heißt egal was passiert, es versendet sich und ob es gut ist oder nicht, das hört man dann direkt heraus. Also man bekommt vielleicht relativ schnell auch Feedback. Hey Leute, das geht nicht. Oder ja, traumhaft, danke. Also wir haben keine zehn Notsekunden und noch irgendwen in der Regie sitzen, der irgendwie sonst nochmal auf Cut drücken kann oder so. Das geht wirklich direkt raus. Aber ja, wie ihr schon sagt, die Vorteile sind, wir bekommen auch dann schnell Rückmeldungen. Also an dem Abend kam dann auch recht schnell, was die Lautstärke anging und so weiter, Rückmeldungen. Also das ist dann auch sehr gut. Und das Schöne ist auch, Marco, Andrew, dass ihr bald wieder die Möglichkeit habt, live zu senden. Das können wir auch in diesem Rahmen gleich hier bekannt geben. Das Podfrenzer Festival findet am 23. und 24. Oktober statt. Und am Samstag werden verschiedene Live-Podcasts stattfinden, auch die Award-Verleihung und ähnliches. Wir sagen jetzt nicht genau, was versendet wird, aber, und das haben wir schon hier besprochen, es wird die ein oder andere Session aufgezeichnet und gleichzeitig versendet. Für uns beim Podfrenzer Festival auch natürlich eine großartige Sache, eine schöne Sache, dass ihr uns supportet, die Möglichkeit gebt. Und ich bin sehr gespannt, wie das live vor Ort aussieht. Ich bin da super hyped und vielleicht könnt ihr noch ein paar Worte dazu sagen, was ihr so oder anders gesagt, was ihr euch davon erwartet, diese Spannung hier, die dann stattfinden wird an dem Samstag. Ich meine, ihr seid vor Ort als Besucher, gleichzeitig die Radiosendung, das wird verrückt. wird auf jeden Fall ein spannendes Experiment ja, genau, also wir sind jetzt gerade in der Planung was wir dann übertragen werden also wie du schon gesagt hast Live-Podcasts, Ähnliches, was eben alles so dort stattfindet, das durchdenken wir gerade, aber es wird auf jeden Fall wieder ein sehr, sehr schönes Projekt, wo wir uns jetzt schon sehr drauf freuen. Und aus technischer Sicht auch wieder extrem spannend. Spannend. Es ist schön, dass man heutzutage diesen Begriff spannend einsetzt, wenn es auch herausfordernd wird, aber ich kann es vollkommen unterschreiben und vielleicht können wir im Nachgang auch uns die Programmpunkte anschauen und könnt ihr schon sagen, was vielleicht Sinn macht für euch. Das wäre eine Idee. Sehr schöne Idee. Diese Episode erscheint sowieso bald, von daher gönnt euch noch Tickets für das Podfrancer Festival. Marco und Andrew werden auch am Start sein und wenn ihr nicht dabei sein könnt, dann definitiv bei Anmacher vorbeischauen oder einschalten und ja, mit dabei sein und erfahren, ob das alles so geklappt hat, wie wir es uns vornehmen werden. Definitiv. Genau. Jetzt haben wir vorhin kurz ein Thema angeschnitten, haben diesen aber nicht ganz besprochen. Und zwar, wir waren stehen geblieben auch bei Wie kann man sich als Podcaster bewerben? Und das haben wir nicht aufgelöst. Und bevor ich dann irgendwie negatives Feedback bekomme, Gio, ich wollte das jetzt erfahren, jetzt weiß ich das nicht. Also erstmal meldet euch bei Marco und Andrew, die werden euch mitnehmen behind the scene, aber ich glaube, Wir bekommen jetzt hier auch eine Antwort, damit wir vielleicht selbst bald unseren Podcast einreichen. Ganz unkompliziert. Also wir haben verschiedene Kanäle, wo man mit uns in Kontakt treten kann. Ob das über unsere Webseite ist, ob das über unsere Instagram-Seite ist. TikTok sind wir auch vertreten. Einfach Kontakt suchen, uns anschreiben und dann kommen wir miteinander ins Gespräch. Dann erklären wir mal kurz, was es für Möglichkeiten gibt. Heute haben wir auch schon ein bisschen was dazu gesagt. Und dann ist es auch uns ganz wichtig, was bringen die Podcaster für Vorstellungen mit? Weil, wie gesagt, wir sind hier ein ganz großer Spielplatz, auf dem sich jeder austoben kann. Das heißt, jeder kann da seine Vorstellung mitbringen. Und am Ende geht es darum, dass das Ganze Spaß macht. Weil es ist unser Hobby und jeder, oder viele machen ja nicht jeder, Aber viele machen ihren Podcast aus oder in der Freizeit Das hei man kann nicht jetzt ein Formular ausf und sagen so hier meine Episode XY oder mein Podcast XY sondern man bespricht es vorher und dezidiert quasi dann, wer seinen Podcast streamen darf und welche Episode, wahrscheinlich sehr gut abgesprochen, weil es wir aus dem Gespräch gehört haben. Es muss ja übereinstimmen mit eurem Programm. Genau, man kann auch vor allem, glaube ich, einfach mal so sagen, dass wir die ja schon auf längerfristigere Kooperationen aus sind und nicht nur auf, jeder kann mal eine Folge einsenden, die irgendwie gerade toll ist, die sicherlich auch toll sind, aber genau, also das ist jetzt schon eher so, dass da wirklich Partnerschaften am Ende auch gesucht werden, so die, wo man gemeinsam einen Weg geht, was nicht heißt, man muss mindestens ein Jahr lang uns wöchentlich eine Sendung zukommen lassen, also, aber ja. Ja, sehr guter Punkt. Da kann ich noch was dazu sagen. Diese Frage kommt immer häufig. Was ist, wenn wir mal eine, das kennen wir nur zu gut, Marco, mal eine Pause mit unserem Podcast haben? Wie gehen wir damit um? Auch da sind wir ganz unkompliziert, weil es gibt sicherlich geplante Sendeplätze. Aber wenn dann eben mal irgendwas ist, dann gefühls echt die Podcast Show macht das zum Beispiel so, haben wir regelmäßig Classic-Folgen dann eben, mit denen wir dann den Sendeplatz füllen oder eben ganz einfach mit Musik. Auch das ist möglich, dann tun wir eben ein Musik-Special mal zu dieser Zeit senden und damit ist das also auch gar kein Problem, wenn mal, keine Ahnung, aus irgendwelchen organisatorischen Gründen das nicht so funktioniert oder eben Urlaub ist oder eben eine Pause im Podcast ist. auch damit können wir sehr gut umgehen. Das klingt ausgezeichnet. Das heißt, ich sage es mal so offiziell, bewirbt euch für diesen Sendeplatz. Dann bekommt ihr auch diese Wertigkeit, die ihr eigentlich auch verdient, natürlich beim Anmacher-Stream quasi oder Radiosender dabei zu sein. Und ja, ich habe vor mir immer noch diese Senderliste. Sie ist bunt, sie ist sehr gut gefüllt und ich muss sagen, Respekt für all eure Arbeit, für euren Effort, für die Zeit, die ihr darin investiert. Und vor Ort beim PodFrenzer Festival werden sicherlich alle die Möglichkeit haben, mit euch beiden zu sprechen und eventuell dar eine potenzielle Kooperation damit dein Podcast auch bei den Anmacher ja released werden kann Gibt es, lieber Andrew und Marco, damit wir langsam den Bogen Richtung Ende dieser Episode so ein bisschen spannen, gibt es etwas, wo ihr sagt, das ist eine Sache über die Anmacher, das müssen wir noch teilen, weil das haben wir noch nicht geschafft in dieser Episode, aber es ist so wichtig, damit jeder das mitbekommt. Da gibt es bestimmt einige Dinge. Also ich finde auch, man kann ganz grundlegend, möchte ich einfach noch mal Werbung machen für das Medium Radio. Das ist wirklich. Also ich finde es, also ich beobachte so ein bisschen den Radiomarkt schon, aber jetzt auch nicht so intensiv, dass ich jetzt sagen kann, ich bin jetzt so nerdig unterwegs, aber wenn man mal so die Umfragen anschaut und auch die Hörerwerte so der großen Station in Deutschland, ob jetzt über, egal welchen Ausspielweg, Online, DAB Plus oder UKW, dann ist das schon, also jetzt nicht krass rückläufig, aber es ist auf jeden Fall, der Trend ist immer noch da, obwohl er, also man merkt, dass es ein Umdenken gibt, Aber diese Streaming-Anbieter wie Spotify, Apple Music und Co., die ziehen trotzdem immer noch massiv ab von den Radiosendern und viele Menschen machen sich da ihre Playlist und steigen ins Auto ein und die Playlist läuft automatisch ab und lassen sich bedudeln mit Musik, was total in Ordnung ist. Aber ich möchte einfach nur mal Werbung dafür machen, das nächste Mal sich ins Auto zu setzen und nicht direkt auf Play zu drücken, sondern vielleicht einmal kurz in die Radio-App vom Auto zu gehen und mal irgendwie einen coolen Sender anzuschalten und sich mal ein bisschen da inspirieren zu lassen. Einfach so fürs Gefühl. Genau, das ist ein ganz, ganz spannendes Thema. Das hätte ich vor ein paar Jahren auch nicht so gedacht, dass sich das so entwickelt. Wir haben damals alle gedacht, dass so die Streaming-Anbieter im Bereich Musik, aber auch im Bereich Fernsehen, da sieht man das gleiche Phänomen, dass die die ganzen linearen Sender ablösen. Das ist aber nicht der Fall, sondern jetzt ist es genau umgekehrt. Wir haben gerade das Phänomen, dass selbst Streaming-Anbieter, du hattest vorhin schon zwei genannt Spotify Apple Music haben in ihrer App mittlerweile oder starten immer mehr Radiosendungen Also es kommt wieder zur und zwar aus diesem Grund zumindest was man so liest und h dass viele auch im Bereich Fernsehstreaming zum Beispiel sind mit dem großen Angebot und wollen lieber etwas einschalten und sich berieseln lassen mit etwas, was so dem entspricht, was sie gerade hören oder sehen wollen. Und genau deswegen beobachten wir das auch sehr genau, weil dadurch kommen natürlich die Radiosender auch wieder zurück. Und wenn man dann eben ein gutes Konzept hat, wo wir uns Mühe geben, das anbieten zu können, dann hoffen wir natürlich, dass dann jeder auch Freude hat, einzuschreiben und sich einfach mal überraschen zu lassen. Wir haben jetzt auch mehr Überraschungsformate bei uns mit drin. Wir haben zum Beispiel jetzt, das ist auch so ein Probelauf, wie es zum Beispiel läuft, mal wirklich Podcasts am Stück zu präsentieren, aber trotzdem mit einem Überraschungseffekt. Wir haben jetzt zum Beispiel bei Anmara24 haben wir jetzt die Anmara & Friends Podcast Nacht gestartet. Das heißt, ab 0 Uhr gibt es immer zufällige Podcast-Folgen mit allen Partnern, wo wir so zusammenarbeiten. Das heißt, man kann quasi jede Nacht ab 0 Uhr entweder für alle Nachtschwärmer, die eben aus welchem Grund auch immer wach sind, oder eben einschlafen wollen, gibt es ja auch was, ich meine, ist ja kein Geheimnis, kann man einschalten und wird quasi überrascht mit Podcast-Folgen querbeet, wo man also quasi einfach mal einschalten kann und vielleicht eben auch einen neuen Podcast für sich entdeckt. Ich finde diese Idee wirklich großartig, muss ich sagen, kurz, weil ich habe gemerkt, Marco wollte auch noch was sagen, aber ich finde es großartig, auch mal vielleicht so Überraschungsformate mit reinzubauen, die nicht bekannt sind, also die nicht bekannt gegeben werden, also ich finde es super spannend, wenn, ich lese es gerade hier, die Anmacher in France Podcast Nacht, aber auch beispielsweise vielleicht tagsüber, wenn da zum Beispiel so der Überraschungspodcast im Bereich Reisen, Überraschungspodcast vielleicht im Bereich, I don't know, Filmkunst oder, wisst ihr was ich meine? Das würde ich eigentlich persönlich als Hörer mega cool finden, weil dann weißt du, boah cool, ich freue mich, was hat der Andrew und Marco so sich dabei gedacht und dann entdeckst du ein Format, das du so nicht kanntest beispielsweise. Finde ich toll. Genau. Und wir leben... Achso, du wolltest das mal sagen, Marco, nicht, dass wir das... Erzähl ruhig weiter. Wir freuen uns, wie gesagt, wirklich über Feedbacks. Über Rückmeldungen, jetzt zum Beispiel steht wieder gerade ein großes Projekt bei uns an, die Website und die Radioplayer zu überarbeiten. Auch da haben wir ganz viel Feedback bekommen. Was muss schnell griffbereit sein? Was löst Fragezeichen aus, wenn man das auf der Seite sieht? Also diese Rückmeldung haben wir jetzt gesammelt und überarbeiten die jetzt aktuell, um da eben auch noch besser wirklich das anbieten zu können und dass man die Seite versteht, dass man weiß, wo man uns findet. Das können wir vielleicht jetzt auch schon mal ankündigen. Wir haben auch immer mehr eine Rückmeldung bekommen, dass wir zu schwer auffindbar sind, dass die Namen zu kompliziert sind. Auch daran haben wir jetzt schon gearbeitet und werden weiterarbeiten. Wir haben in Kürze eine Domain, die ganz einfach und verständlich ist, meinradio.com, worüber man uns erreichen wird. und damit will ich sagen, es lohnt sich, Rückmeldungen zu geben, wir nehmen die ernst und wir versuchen sie umzusetzen, dass es eben genau dann so einfach ist und eben auch Spaß macht für alle. Wir haben übrigens nämlich an der Stelle, das will ich die ganze Zeit noch schon sagen, wir haben noch gar nicht erklärt, warum überhaupt Anmacher? Ich kann es mir vorstellen, darf ich raten? Bitte. Also Anmacher wahrscheinlich Andrew, Marco. Yo, sehr gut. Jetzt CHA. Ich wollte, weißt du, es liest sich ja so wie Macher. Ich habe dann gedacht, Andrew und Marco sind Macher. Anmacher. Knapp. Knapp, verpasst. Sehr knapp, ja. Also als ich an das Interview gedacht habe und ich dachte so, wir reden über Anmacher, habe ich mir schon so überlegt, ob ich nicht einfach mal Gio frage, dass er mal rät, wie der Name sich so zusammensetzt. Dass du Andrew und Marco schon perfekt ins Spiel gebracht hast, das ist schon mal super. Ich freue mich. Das fehlt noch. Und da kommen wir jetzt eigentlich noch mal zum Anfang der Sendung jetzt hier zurück. Der Übergang von Anmacher oder vom Radio, von einer Radioshow zum Podcast. Der Ursprung ist nämlich die Radioshow. Wir beide wollten eine Sendung zusammen haben, die einerseits informativ ist, aber andererseits auch mit Musik zu tun hat Wir wollten eine Top haben also die Top der aktuellen Single gepaart mit den Rubriken die es jetzt heute immer noch im Anmacher gibt n zum Beispiel Musik-Anmacher, nämlich zum Beispiel TV-Anmacher oder auch damals hieß es Call of Marco. Wir haben es jetzt mittlerweile einfach als Technik-Rubrik. Genau, so. Aber diese Rubriken, die gab es damals auch schon in der Show und wir wollten eine Chartshow, lieber Gio. Ich habe es herausgefunden gerade, während du gesagt hast, wir wollten da irgendwie die Top XY, dachte ich gleich, okay, Charts. Ja, das ist die Andrew Marco Chartshow und verpack die mal ordentlich in einem Jingle und auf einem irgendwie grafisch in irgendeinem Post oder sowas. Ist einfach viel zu lang und daraus wurde Anmacher. Und wir finden halt oder fanden damals, mit diesem Namen kann man einfach unfassbar interessante Wortwitzchen machen. Frisch für dich angemacht, der Anmacher des Monats, wir machen dich an. Also das ist einfach. Es ist perfekt, ich mag es. Also wirklich diese Wortspiele, ich liebe es. Ich liebe es, ja. Genau und so kam Anmacher zustande. Und aus dieser Show ist der Podcast entstanden und aus den Podcasts dann dieses gesamte Streaming-Konzept, was jetzt am Ende irgendwie so da steht. Wow, was für eine Story. Wir haben jetzt erfahren, woher das Ganze herkommt, finde ich toll. Und vor allem war es hier kurz und knackig. Also manchmal, wenn man über die Geschichte etwas abfrägt, dann startet man irgendwie, okay, 1900 XY und das dauert eine Weile, bis man dann zum heutigen Tag kommt. Und deswegen bin ich euch super dankbar, dass ihr diese Frage relativ schnell beantworten konntet, innerhalb weniger Minuten. Das ist nicht selbstverständlich. Und dadurch konnten wir schon einen Einblick bekommen hinter Anmacher, der Andrew Marco Charles Radiosender. Ich liebe ja diese Wortspiele. Und wie wir Podcaster uns einbringen können. Und ich bin gespannt, wer sich noch bei euch bewirbt vielleicht nach diesem Gespräch oder spätestens nach dem PodFrenzer Festival, wenn die sich mit euch ausgetauscht haben. Ich werde definitiv nach diesem Gespräch mit euch kurz quatschen eine Idee die ich im Background habe Das werdet ihr aber leider jetzt nicht erfahren Leider Und w sagen dann neigen wir uns dem Ende dieser Podcast an und stellen euch eine Abschlussfrage. Diese Frage bekommt einfach jeder Gast, jede Gästin. Und ihr habt es auch in gewisser Weise vorhin schon verraten. Trotzdem, jetzt kommt die offizielle Frage für euch beide, wenn ihr ready seid, lieber Marco, lieber Andrew. Dann dürft ihr mir bitte eure Herzensbotschaft an die Podcast-Community sagen. Jeder einzeln oder zusammen? Wir müssen uns auf eine einigen. Ich würde sagen, wir starten bei Andrew und einzeln. Ja, an die Podcast-Community. Ihr könnt unglaublich stolz sein auf diese tolle Community. Und wir haben ja vorhin schon herausgefunden, wir sind Geschwister, Radio und Podcast. Deswegen gemeinsam können wir unglaublich tolles, kreatives erstellen, planen, machen. Und dazu würde ich euch gerne einladen. Nehmt Kontakt auf, gerne auf dem Podfluencer-Festival. Ich meine, wo, wenn nicht dort, kann man sich super austauschen. Und es ist auch auf dem letzten Podfluencer-Festival sind schon viele gute Gedanken entstanden. Unter anderem die Live-Übertragung, von der wir vorhin gesprochen haben, ist dort entstanden. Also dazu würde ich einladen, kommt mit uns ins Gespräch und dann machen wir was Tolles draus. Klingt zauberhaft, Andrew. Das ist wirklich Wahnsinn. Also ich möchte mich mit einer Herzensbotschaft an die Podcast-Community möchte ich mich, also Andrew, einfach nur anschließen. Bitte, Gio, lass das zu, dass ich mich da einfach nur anschließen kann. Das war einfach zu perfekt formuliert. Und eine Botschaft trotzdem noch an alle und da hast du recht, das haben wir natürlich vorhin schon ein kleines bisschen vorgegriffen, gebt dem Medium Radio eine Chance. Es ist einfach, also Radio ist am Ende auch ein Stück weit wohlfühlen. Ein Radio ist Entertainment, ein Radio ist natürlich auch Musik hören. Ein Radio ist Information. Es ist ja nicht immer nur Musik. Es gibt ganz viele Infosender, die 24-7 teilweise live Nachrichten, Informationen, Reportagen senden. wahnsinnig interessante Dinge, die man so nicht zwangsl auf YouTube oder Arte oder Welten zu sehen bekommt Man kann sie sich anh und manchmal da muss man sich mal lassen was man über Audio alles so auch füllen kann bei so Reportagen. Krass. Also gebt dem Radio eine Chance. Bitte. Und mit dieser wunderschönen abschließenden Botschaft, beziehungsweise Botschaften, schließen wir diese Episode ab. 50.000 Fragen, die ich im Background habe, konnte ich nicht beantworten, aber dafür gibt es ja vielleicht zukünftige Möglichkeiten, diese nochmal zu besprechen. Lieber Andrew, lieber Marco, ich möchte mich auf jeden Fall bei euch beiden bedanken dafür, dass ihr euch die Zeit genommen habt. Ich freue mich schon riesig, euch bald zu sehen. Ist ja bald Oktober, 23, 24. Dann quatschen wir über mögliche Ideen. Ich freue mich auf die Live-Übertragung, auch behind the scenes so Mäuschen zu spielen, zu gucken, wie läuft denn sowas ab und ja, dann euch auch eine schöne Woche zu wünschen. Alles Gute für den Umbau der Webseite und freue mich, wenn dann sich alles weiterentwickelt. Und wir danken dir für die Einladung und für das tolle Gespräch. Vielen Dank. Vielen lieben Dank euch beiden. Wenn euch diese Episode gefallen hat, dann erstmal unbedingt bei den Anmacher vorbeischauen. Alle Informationen sind in den Shownotes vermerkt, selbstverständlich. Und gebt uns unbedingt Feedback. Denn wie wir erfahren haben, selbst im Radio bekommt man wenig Feedback. Und im Podcast gibt es ganz viele stille Hörer. Das ist so dieser Begriff, die stille Zuhörer. Gibt es wahrscheinlich im Radio eins zu eins so. Und wirklich meldet euch. Die Podcast-Schaffende werden es euch danken. Und im Radio können wir diesen Appell genauso weiterleiten. Schreibt einfach schick eine Nachricht auch dem Radiosender des FitCounts und unterstützt dieses Medium, das sehr wertvoll ist und nicht aussterben darf. Beides nicht, also Podcast sowieso nicht, aber auch das Radiomedium auch nicht. Das ist toll und ich bin super happy, mit euch Radioexperten hier gesprochen zu haben. Wünsche euch für die Zukunft alles Gute und an allen Zuhörerinnen schaltet wieder nächste Woche Dienstag ein. In diesem Sinne, Marco, Andrew, macht's gut. Ciao, ciao. Tschüss. Du hörst So geht Podcast. Gespräche aus der Podcast-Szene. Von und mit Giovanni Pellegrino.